Ein Abstecher ins Weltall

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Traumende um 3:21 Uhr. In einem größeren Wohnwagen stehe ich rechts neben einem Bett. Die Szenerie ist dunkel, doch gelingt mir ein Fingertest. So versuche ich, durch das Dach des Wohnwagens senkrecht zum Flug aufzusteigen. Allerdings bleibe ich hängen und muss mich nun mühsam durch eine dunkle, dichte und träge Masse kämpfen; sehen kann ich wenig, obgleich ich darum bemüht bin.
Ich meine mich zu erinnern, mich einer Helligkeit knapp über mir entgegen gekämpft zu haben, als ich für einen Moment die Übersicht über die Situation verliere. Schließlich finde ich mich im Wohnzimmer meiner Eltern wieder. Mit dem Rücken zur Balkontür schaue ich in den Raum, rechts neben mir befindet sich jetzt der Esstisch. Ich vollführe einen kleinen Hüpfer und absolviere einen erneuten Fingertest, der erfreulicherweise wieder positiv auffällt. Diesmal klappt das Aufsteigen problemlos. Schnell in der Luft wendend fliege ich, ohne Widerstand zu verspüren, durch die Gleisscheibe in der Balkontür ins Freie und schwebe draußen auf der Höhe des vierten Stocks. Dort überschlage ich mich in der Luft, um mich nach Diedesfeld in mein neues Haus zu teleportieren. Dies gelingt jedoch nicht; die Szenerie ändert sich nicht. Nun versuche ich, mich in schnellem Flug dorthin zu bewegen. Ich steige auf und gewinne einen fantastischen Ausblick auf die Landschaft vor mir; Grasflächen und die Wingertzeilen sind satt dunkelgrün und erhebend im Anblick. Das Tageslicht erscheint etwas gedämpft; der Himmel ist lebhaft blau, Sonne und Mond sind nicht zu sehen. Um den Flug weiter zu verschnellern, steige ich immer weiter auf und überlege mir schließlich, den Flug mit einem Abstecher über die Atmosphäre hinaus ins All zu verbinden! So verwandle ich meine hohe Flugbahn in einen Senkrechtflug und stoße an einigen Wolken vorbei ins Blaue hinauf, das alsbald ins Dunkelblaue und dann ins Schwarze überwechselt. Die Dunkelheit hier oben ist sternlos; Sonne und Mond sind nach wie vor nicht sichtbar. Unter mir wird die Erde zu einem diffus blauen Nebellicht; ich bin so weit oben, dass sich die Erdkrümmung unter mir zu einem Kreis mit leuchtend blau verwaschenem Rand schwingt. Die Erde erscheint nunmehr als eine neblig blaue, von dunstigen Wolken umschlossene Weltkugel weit, weit unter mir. Erkennbare Details gibt es nicht. Ich denke daran, dass sich weiter dort draußen im All der Mond befinden müsse, der Mond, den ich gerade gestern als zunehmenden Halbmond am Abendhimmel beobachtet hatte. Zu gerne würde ich irgendwann einmal eine Mondreise im luziden Traum versuchen, doch heute nicht, da ich nicht glaube, dass meine momentane Geschwindigkeit ausreichen würde, um hinzukommen. Hoch über der hellblauen, runden Nebelwelt schwebend stoße ich mich, meine Aufwärtsbewegung ist inzwischen zum Stillstand gekommen, mit einer Armbewegung wieder nach unten, abwärts der Erde entgegen. Der Abstieg hat noch nicht recht begonnen, als sich eine Überblendung in mein Bett im dunklen Schlafzimmer ereignet. Erstaunt stelle ich fest, was für einen bemerkenswerten Luzidtraum ich soeben erlebt habe. Ich schalte die Nachtischlampe ein, überprüfe die Uhrzeit auf dem Wecker und beginne, mir Notizen zu dem Erlebnis zu machen.

Die unbegrenzte Matratze

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Das folgende Erlebnis fand wohl nach einem WBTB um 2:05 Uhr statt. Leider habe ich die Details über den vorhergehenden Traum vergessen und besitze auch keine genaue zeitliche Orientierung, um welche Uhrzeit dieses Experiment heute Nacht stattfand. Jedenfalls träumte ich, aus einem Traum erwacht zu sein, und versuchte, mich aus der Rückenlage zu erheben. Dabei spürte ich den altbekannten Widerstand der Traumlähmung. Es war, als würde sich bei dem Versuch, den Kopf vom Kissen zu erheben, meine Gesichtshaut anspannen; ein Zeigefingertest gelang zwar halbwegs, doch nicht so richtig überzeugend. Als ich sodann versuchte, mich über links auszurollen, geriet ich in kontrollierte rollende Bewegung, doch schien die Matratze, über die ich rollte, irgendwie kein Ende zu nehmen. So gelang es nicht, das Ganze in eine weiterführende Exkursion in die Traumwelt zu überführen. Ich meine, mich zu erinnern, dass ich ins reale Bett überging und noch feststellte, dass ich das Erlebnis zu nichts Weiterem überleiten konnte. In jedem Fall muss ich an meiner „Austrittstechnik“ arbeiten.

Wake-Back-To-Bed

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15.09.12; Traumende 7:18 Uhr: Um 6 Uhr morgens hatte ich ein WBTB durchgeführt und war dann wieder eingeschlafen. Irgendwann träumte ich, in meinem Schulsaal zu sein. Eine junge Frau mit langem, dunklem und fein gewelltem Haar betrat den Saal. Ich hielt sie zunächst für eine Schülerin (J.), bemerkte meinen Irrtum aber gleich. Die junge Dame kam mir bekannt vor; es war eine ehemalige Mitschülerin aus der Grundschule, die mir aber nicht einmal mehr namentlich bekannt war. Mit missmutiger und desinteressierter Miene (diesen verächtlichen Ausdruck hatte dieses Mädchen auch schon zu unserer Schulzeit immer auf dem Gesicht) kam sie ums Tisch-U herum vor zu Tafel und fragte nach S., einem meiner Schüler. Irgenwie schien sie in diesem Traum zur Verwandtschaft des Jungen zu gehören. Sinngemäß fragte sie mich, ob ich nicht schon genug hätte oder nichts unternehmen wolle, da er ja nur herumlaufe und nichts lernen könne. Jetzt erst fiel mir auf, dass S. links neben mir stand, herumzappelte und aufgedreht lachte, als hätte er seine Medikamente (ADHS) nicht eingenommen. Ich antwortete nur, dass S. im Augenblick ja noch ganz annehmbar sei. S. wurde gleich darauf jedoch um einiges aktiver und stieß mir mehrfach in die Seite. Etwa im selben Moment verdunkelte sich die Szenerie, der Schulsaal verschwand, doch die Stöße heftiger Bewegung an meiner linken Seite blieben noch immer spürbar. Nun sah ich plötzlich einen Busch mit kleinen vierblättrigen, fleischigen Blättern. Während des gleitenden Übergangs zwischen den Szenen wurde mir schon klar, dass es sich um eine Traumsituation handelte. Auch war ich mir jetzt meiner liegenden Position im Bett bewusst und mir war klar, dass ich mich in meinem Schlafzimmer befand. Schnell führte ich den Fingertest durch: Der Zeigefinger glitt durch die Handfläche wie durch ein weiches Stück Butter. Noch immer war es dunkel und ich vermochte die Augen nicht zu öffnen. Ich versuchte es auch gar nicht erst mit aller Kraft. Stattdessen wollte ich aus dem Bett aufstehen. Der Bewegungsablauf war allerdings, wie so oft im „falschen Erwachen“, bedeutend verlangsamt; ein fühlbarer Widerstand hinderte mich daran, meinen Oberkörper aufzurichten. Schließlich erwachte ich.

Drei interessante Links zum Thema

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http://oekotopia.com/2007-01/neue-wild-technik-umgekehrtes-blinzeln.html
http://animus.fateback.com/animus/klartraum/6.html
http://www.traum-welt.org/kurs.html