Flugstunde in der Sporthalle

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Das erste Mal seit mehreren Tagen bin ich heute mal wieder in der richtigen Grundverfassung. Nachdem ich um 2:11 Uhr erwacht und wieder eingeschlafen bin, finde ich mich mitten in einer Sportstunde wieder, die in einer kleinen Turnhalle abgehalten wird, deren Wände mit Holz verkleidet sind. Mein ehemaliger Sportlehrer am Gymnasium, Herr L., und einer meiner heutigen Schüler, M., sowie ein kleine Anzahl weiterer Schüler sind anwesend. Es wird eine Art Ball über die Schnur gespielt, aber ohne Schnur. Mir gelingt es, den Ball zu erobern, gebe ihn aber nicht ab, obwohl das von mir als schlechtem Ballspieler ja eigentlich von den Mitspielern stillschweigend erwartet wird. Stattdessen werfe ich den Ball flach ins gegnerische Feld. Für einen Moment zweifle ich, ob der Wurf gewertet wird, bekomme aber tatsächlich einen Punkt zuerkannt. Mutig geworden verwandle ich auch die zweite Balleroberung und verfalle in ein triumphierendes Gefühl, da ich es Herrn L., dem Sportlehrer, der die Situation mit steinerner Miene beobachtet, jetzt mal endlich zeigen kann. Das Ganze verschafft mir ein Gefühl von Leichtigkeit, Befreiung und Unabhängigkeit, die mich von allen Zwängen und Fesseln befreit. Ich fühle, nunmehr über den Dingen und über der gesamten Lage zu stehen. Diese Leichtigkeit drückt sich dadurch aus, dass ich gleitend vom Lauf in den Flug übergehe und schließlich mit ausgestreckten Armen unter der Hallendecke im Kreis fliege, wobei ein leichtes Schwingen mit den Handflächen ausreicht, um mich voranzutreiben. Nach zwei oder drei Runden geht die Flugübung in ein Erwachen über. Für einen kurzen Moment denke ich noch über das Fliegen und das Gefühl dabei nach und schlafe dann relativ schnell wieder ein. Alles in allem ein netter prä-luzider Traum.

Ringkampf mit der Finsternis

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Eine glatte Wiederholung des letzten Erlebnisses. Ohne dass dem irgendein erinnerlicher Traum vorangegangen wäre, löse ich mich im Dunkeln aus meiner liegenden Position und kann „wegschwimmen“. Eine kurze Weile ringe ich mit der Finsternis, um in irgendeine Traumszenerie überzutreten, blende mich dabei aber nur zu einem anderen dunklen Ort über, wobei ich mir nicht sicher bin, ob es mein Schlafzimmer oder doch irgendein anderer Platz in der Traumwelt war. Entweder wurde ich dort von einem fehlschlagenden Realitätstest genarrt oder ich war in der Tat aufgewacht; jedenfalls verlor ich schnell wieder die Bewusstseinsklarheit und schlief ein. Am Morgen erinnerte ich mich nicht sofort an dieses nächtliche Ereignis. Erst nach einiger Besinnung fiel es mir plötzlich wieder ein.

Seelenreise im Dunkeln

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Die Träume dieser Nacht drehten sich heute mal wieder um die Frage, wie man im luziden Traum Reisen in andere Welten unternehmen könne. Die Traumerlebnisse trugen dabei den Charakter eines bebilderten Gedankengefüges. Ein szenisch kohärenter Traum war es nicht. Stattdessen gingen die Szenen und Bilder mit dem Fluss der Gedanken ineinander über. Aus der Erinnerung die Inhalte dieser Traumsequenzen zu rekonstruieren, war mir im Nachhinein nicht mehr möglich. In jedem Fall fand ich mich schließlich auf einem Gartengrundstück wieder. Links neben mir grenzte ein weiteres Rasengrundstück an, das zu einem Reihenhaus gehörte. Der Bewohner dieses Hauses, eine mir nicht bekannte Person männlichen Geschlechts, war ebenfalls mit dem Thema des luziden Träumens befasst (erneut eine „Begegnung“ dieser Art in einem Traum!). Obgleich ich keinen direkten Kontakt mit dieser Person hatte (womöglich war es tatsächlich wieder dieser junge, südländische Typ, dem ich letztens begegnet war!), konnte ich deutlich ihre Gedanken wahrnehmen. Sie experimentierte offenbar recht exzessiv damit, luzide Träume durch Alkoholeinfluss herbeizuführen, und durchdachte gerade die Frage, was sie wohl unternehmen würde, wenn es ihr mal wieder gelänge, zwei bis drei bewusste Träume in schneller Folge herbeizuführen. Als der junge Mann gerade daran dachte, dass er in seinen Träumen schon öfter einfach so luzid geworden sei, ohne irgendetwas Gezieltes dafür getan zu haben, bemerkte ich in dem Reihenhausgarten ein eigentümliches, hoch in die Luft aufragendes geriffeltes Blechrohr, das oben U-förmig abgewinkelt war. Beim Betrachten dieser sinnlosen Konstruktion hatte ich zugleich die Gedanken des Mannes im Ohr. Und endlich wurde mir nun klar, gerade in diesem Moment selbst in einem Traum zu sein! Zudem wurde mir vollauf bewusst, dass mein Körper gerade schlafend und träumend im Bett lag. Im Zuge dieses Gedankens verschwand die Traumszenerie und Dunkelheit legte sich über alles. Ich hatte das überdeutliche Gefühl, bei meinem Körper zu sein, wusste aber zugleich, dass der Traumzustand augenblicklich noch stabil war. Im Brustschwimmstil stieß ich nach oben in die undurchdringliche Dunkelheit um mich her. Ein wenig orientierungslos flog ich den dunklen Raum entlang und wünschte mir, dass es heller wird und ich in eine neue Traumszenerie eintreten kann. Doch es brachte nichts! Auch mein Versuch, mich durch Drehen und Überschlagen in der Luft in eine andere Szenerie zu versetzen, scheiterte. Die Anmutung eines langen dunklen Raumes, gleich einem Campingtrailer mit verdunkelten Fenstern, blieb bestehen. Nach einigen weiteren Kapriolen meinte ich schließlich, erwacht zu sein. Rechts neben mir glomm ein grünlicher Lichtfleck, den ich als die verschwommenen Leuchtziffern eines Radioweckers interpretierte, und ich führte einen Fingertest durch. Diesmal glückte der Test aber nicht und ich glaubte daher für diesen Augenblick, tatsächlich erwacht zu sein. Erst als ich mich gleich darauf wirklich in meinem Bett wiederfand, bemerkte ich, dass ich dem „falschen Erwachen“ in die Falle getappt war. Ich hätte es eigentlich bemerken können, da es in meinem Schlafzimmer gar keinen Radiowecker mit Leuchtziffern gibt. Traumende um 3:48 Uhr.

Der Kreisel in der Luft

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Es war heute eine seltsame Nacht, die weitgehend frei von Traumerinnerungen zu sein schien. Unter den wenigen Situationen, derer ich mich entsinnen kann, war die Begegnung mit einem jungen Mann – dem Aussehen nach Italiener oder Türke – in einem halbdunklen Raum. Möglicherweise handelte es sich bei der Räumlichkeit um das Innere eines Kiosks mit geschlossenen Fensterläden. Mit diesem jungen Mann besprach ich mich über die Möglichkeiten, luzide Träume auszulösen, und er zeigte mir seine Methode. Sie bestand darin, auf der Stelle stehend um die eigene Achse herumzuwirbeln und so die Wirklichkeits- und Bewusstseinsebenen zu wechseln. Als ich versuchte, seine Technik nachzuvollziehen, rotierte ich bald mit angezogenen Knien frei in dem dunklen Raum. Allerdings blieb das ganze Erlebnis durchgehend ein gewöhnlicher Traum, der leider nicht in Luzidität überging.