Auf Fortbildung

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Um 4: 09 Uhr beginne ich meine Übungen und finde mich irgendwann auf einer Art Lehrerfortbildung wieder. Die Veranstaltung hat sich offenbar bis in den Abend hingezogen und inhaltlich geht es u.a. um das Thema für unser Schulfest im kommenden Sommer. Um für einen Moment meine Ruhe zu haben, verziehe ich mich auf die Toilette. Der schmale Raum ist mit Teppichboden ausgelegt und anstelle einer Kloschüssel gibt es dort so etwas wie einen kleinen Papierkorb aus Metall bzw. silbergrauem Kunststoff. Für einen Moment ratlos und verwundert betrachte ich die sonderbare Ausstattung dieses WCs. Gerade als mir deutlich wird, dass diese Situation geträumt sein muss, folgt auch schon das Aufwachen. Schade. Es ist kurz nach 6 Uhr morgens.

Eine gigantische Seilrutsche

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Heute Morgen bin ich im Traum mit dem Auto unterwegs. Meinem Gefühl nach ist es gegen sieben Uhr abends und ich will noch schnell zu Globus fahren. Im Traum liegt der Markt allerdings in einem etwas abseits gelegenen Gewerbegebiet und ich befahre eine schmale asphaltierte Straße mit bewaldeten Hängen zu beiden Seiten. Nach einer Weile bemerke ich, dass ich mich verfranzt habe und wohl schon an dem Markt vorbeigefahren bin. Ich will noch auf der kurvenreichen Straße wenden, als mir einfällt, dass der Laden ja (zumindest in diesem Traum) bereits um acht Uhr schließt und sich die Mühe wohl nicht mehr lohnt. Also fahre ich weiter. Ohne dass ich dies in diesem Augenblick schon bewusst registriere, wandeln sich plötzlich die Beleuchtungsverhältnisse. War es in dem Traum eben noch abendlich dämmerig, herrscht jetzt helles Tageslicht in der Waldgegend. Und das Fahren mit dem Auto wechselt in eine Fahrt mit einer gigantischen Seilrutsche über, die in jener, nun von einem makellosen Sommerhimmel überspannten Waldgegend an großen, paarweise aufgestellten Brückenpfeilern aus Stahl aufgehängt ist, die – wie in einem mit hell sandsteingelben Schottersteinen gefüllten Gleisbett stehend – in endloser Reihe das bergige Waldgebiet durchziehen. Als ich das leicht durchhängende Seil entlang rase, bemerke ich unten zu meiner Rechten eine Frau südländischen Typs in einem weißen Verkäuferinnenkittel im Fenster eines weißen Containergebäudes und habe kurz die Assoziation, hier eine Globus-Angestellte zu sehen. Doch verliere ich die Frau im Fenster schnell wieder aus dem Blick. Als hätte sich das Seil der Rutsche aus einer seiner Verankerungen gelöst, kann ich nun plötzlich frei in der Luft an dem Stahlseil schwingen. So jage ich mit dem gespannten Seil um einen der Pfeiler herum, treffe mit den Füßen seitlich auf eine von Stahlstreben zusammengehaltene gläserne Überdachung, stoße mich dort mit Superkräften wieder ab und sause – waagerecht zum Erdboden! – wie an einem Bungeeseil schwingend hin und her. Als ich parallel zu der Schottertrasse unter mir rückwärts und aufwärts schwinge, wird mir vollends bewusst, dass dieses Spiel mit Superkräften in der Realität vollkommen unmöglich wäre! Ab jetzt ist der Traum vollkommen luzid. Das Stahlseil, nun eine unnnötige „Krücke“ aus der physikalischen Wirklichkeit, ist sogleich verschwunden. Ich schwebe frei in der Luft und überblicke das von einer herrlichen sommerlichen Stimmung durchflutete Waldszenario vor mir und große Freude über dieses Erlebnis auf einer anderen Bewusstseinsebene durchströmt mich. Von der Freude gepackt, lege ich die Hände mit ausgestreckten Armen über den Kopf zusammen, blicke aufwärts zu der im Zenit stehenden Sonne, schließe die Augen und strecke mich, mit einem lauten „Yeah“ aufjohlend, der Sonne entgegen. Sofort spüre ich intensive, aber nicht unangenehme Wärme an den Fingerspitzen und öffne die Augen, um zu sehen, ob ich durch diese Ausstreckübung vielleicht auf einer anderen Traumebene gelandet bin. Zunächst sehe ich aber nur unzählige kleine graue undefinierbare Flecke in einer Dunkelheit. Dann bemerke ich Helligkeit, die durch die Türspalte in mein Schlafzimmer dringt. Ich betrachte meine Hände. Und sie sehen relativ normal aus. Da aber das ins Zimmer fallende Licht merkwürdig flimmert und unruhig kriselt, meine ich zunächst, mich in einem falschen Erwachen zu befinden, und führe daher den altbewährten Fingertest durch. Doch der sagt nach zwei Versuchen überdeutlich, dass ich wirklich erwacht bin; es war war leider nur eine Überblendung in den vollen Wachzustand. Der Traum endete um 5:15 Uhr; die Einleitung begann um 4:10 Uhr.

Auf dem Campingplatz

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Das Traumerlebnis dieser Nacht beginnt recht rasant. Ich befinde mich in den Straßen von Neustadt-Ost und werde von einem echsenartigen Flugtier mit dunkelgrüner Haut verfolgt; auf dem Rücken einer Art fliegenden Hundes (?) versuche ich dem Unwesen zu entkommen. Das gelingt aber nicht so recht und das Flugwesen beißt sich in meinem Steißbereich an mir fest. Als ich links neben einem ungepflasterten Fußweg über ein Stück Wiese fliege, bemerke ich die Traumhaftigkeit des Erlebnisses, wodurch das Unwesen hinter mir sofort schrumpft und sich in eine leere Hülle verwandelt. Ohne mich umzusehen, setze ich mich auf den Hintern ins Gras und zerdrücke die leere Hülle knisternd unter meinem Allerwertesten. Zufrieden, den Traumzustand mal wieder als solchen erkannt zu haben, fliege ich – ca. 100 cm über dem Boden und parallel zu dem geschotterten Weg rechts – im Brustschwimmstil einige Meter über das Gras hinweg, entschließe mich dann aber, wieder auf beiden Beinen zu landen, um meinen Traum gründlich zu Fuß zu erkunden, wie ich es mir für einen meiner luziden Träume vorgenommen hatte. Ich bemerke, dass ich mich wieder einmal auf dem Campingplatz befinde, den ich in meiner Jugend oft besucht hatte, und folge einem Schotterweg, der nach rechts von dem ebenfalls ungepflasterten Hauptweg abzweigt. Als Nächstes fällt mir auf, dass hier alles, so z.B. ein am Wegesrand abgestellter Wagen mit rotbrauner Metalliclackierung, glitzert, als sei es von Morgentau bedeckt. Nachdem ich das merkwürdige Glitzern auf dem Wagen betrachtet hatte, denke ich daran, dass ich doch eigentlich den Rand des Pfälzer Waldes am Horizont sehen müsste, wenn ich den Weg geradeaus entlangschaue. Tatsächlich sehe ich sofort und deutlich ein entsprechendes Vorstellungsbild vor Augen, bin mir aber sogleich klar, dass dies kein richtiges Sehen, sondern nur ein geistiges Abbild ist. Ich hebe daher den Blick und schaue direkt voraus den Weg entlang und sehe jetzt „wirklich“ das Mittelgebirge in der Ferne, darüber einen beeindruckenden stahlblauen Himmel. Zu meiner größten Überraschung hängt dieser strahlend blaue Himmel voll mit dreieckigen, dreidimemsionalen weißen Gebilden in regelmäßiger Anordnung, die alle um eine senkrecht zur Erdoberfläche ausgerichteten Achse gleichmäßig rotieren! Die Wolken in dieser Traumwelt sind also schöne weiße, sich drehende Pyramiden mit abgerundeten Kanten!
Inzwischen habe ich das Grundstück erreicht, auf dem der Campingtrailer meiner Eltern abgestellt ist. Ich wende mich von dem faszinierenden Anblick des von weißen Pyramiden wimmelnden Himmels ab und überquere eine kleine hölzerne Treppe, die über die Wohnwagendeichsel führt, und gehe um das Vorzelt des Trailers herum Richtung Eingang. Vor dem Zelt ist die Luft voller kleiner weißer Styroporgebilde, rundlich mit tiefen Einbuchtungen an den Seiten. Ich stoße eines davon mit dem Zeigefinger an und versetze es dadurch in Rotation. Allzu lange will ich mich aber mit den kleinen Dingern nicht abgeben. Die Neugier treibt mich weiter. Ich betrete das Vorzelt und rufe „Hallo“, um herauszufinden, ob jemand da ist, doch es gibt keine Antwort. Wie so oft in meinem luziden Träumen ist alles leer und einsam. Anstelle der bekannten Wohnwagentür gibt es in diesem geträumten Trailer eine Tür aus dunkelbraunem Holzimitat. Das Türschloss sieht aus wie das eines schmucklosen alten Schrankes. Ich klopfe und betrete den Wohnwagen, nachdem erneut niemand geantwortet hat. Obwohl tatsächlich niemand da ist, klopfe ich erneut, ehe ich die hölzerne Schiebetür öffne, die im hinteren Teil des Wohnwagens das Schlafabteil vom Wohnraum trennt. Das Doppelbett meiner Eltern ist leer und ordentlich gemacht. Am Fußende des Bettes jedoch liegen hell cremefarbene Kaschmirdecken bzw. längliche, mit Kaschmir bezogene Kissen auf dem Boden. Ich hebe sie auf, werfe sie, drei an der Zahl, zur Seite und lege so den hellen Teppichboden frei. Als ich auf den leergeräumten Boden und die Wand des Trailers blicke, denke ich daran, wie friedlich, einsam und still diese Traumwelt ist; es gibt nichts Bedrohliches oder Angsteinflößendes hier. In diesem Moment erwache ich. Es ist kurz nach 5 Uhr; um 4:07 Uhr hatte ich mit meinen Übungen zur Herbeiführung eines Klartraums begonnen.

Falsches Erwachen

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An diesem Morgen falsches Erwachen in einem hölzernen Stiegebett. Gedanklich bin ich mit den Planungen für meinen Neubau befasst: Habe ich bei der Planung des Hauses alles richtig gemacht oder hätte ich vielleicht hier und da doch etwas anders machen sollen? Links neben mir steht mein kleiner Funkwecker vor einem Fenster, das aussieht, wie das eines Wohnwagens. Als ich den Wecker zur Hand nehme, sehe ich die Digitalanzeige rasen und frage mich, ob der Wecker vielleicht neue Batterien braucht oder kaputt ist. Schließlich bleibt die Anzeige bei 6:36 Uhr stehen und ich stelle überrascht fest, dass ich längst aufstehen müsste! Gerade als ich dies denke, erwache ich wirklich.
Ansonsten gab es in dieser Nacht zwei kurze Bewusstheitsmomente. Als ich gegen ein Uhr nachts erwache, sehe ich einen pulsierenden Strom zahlloser länglicher und hellgrauer Rechtecke in mein Gesichtsfeld rasen, eines davon nimmt schließlich mein gesamtes Sehfeld ein. Hinter diesem Fenster tut sich ein Raum auf, doch sein Inneres ist nur grau, nebelig und undeutlich zu erkennen. Ein Fingertest sagt mir, dass ich bereits zu wach bin, um in dieses Traumbild einzusteigen und bewusst weiterzuträumen. Irgendwann nach dem WBTB finde ich mich schließlich in einer schlecht beleuchteten Einkaufspassage wieder und beobachte einen Aufzug, der gerade in ein höherliegendes Stockwerk hinauffährt; während dieser Beobachtung bin ich mir im Klaren, dass es sich um ein Traumerlebnis handelt. Dummerweise endet der Traum hier, sodass ich keine Gelegenheit habe, mit dem Zustand zu experimentieren.

Das personifizierte Tier

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Erneut ein prä-luzider Moment, der keine weiteren Folgen hatte. Unter einer Vielzahl actionreicher Traumszenen, in denen Personen u.a. mit einem Panzer an einem Waldrand und im Wald herumfahren, beobachte ich auch eine, in der – in eben diesem Wald – ein Mann durch die Bäume zu einer Gruppe von offenkundig bewaffneten Personen eilt, die mit ihren Jagdhunden (diese sehen aus wie eine Mischung aus Berner Sennenhund und Golden Retriever) um eine umzäunte Parzelle herumstehen. Innerhalb der Umzäunung laufen irgendwelche Wildtiere mit grauschwarzem Fell umher. Der Mann ist aufgebracht, da sich die bewaffneten Männer anschicken, die wehrlosen Tiere einfach zu erschießen. Auf die Rufe des aufgebrachten Mannes hin halten die Bewaffneten inne und einer der Hunde (!) wendet verächtlich den Kopf ab und spuckt dreimal hintereinander auf den Boden. Ich wundere mich über das menschliche Verhalten dieses Hundes und werde mir der Traumähnlichkeit dieser Situation für einen Moment bewusst, verliere dann aber die Bewusstheit. Die Traumhandlung setzt sich nicht fort; der Traum verliert sich.

Phantomeinbrecher im Haus

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Leider komme ich erst heute dazu, ein Erlebnis von gestern früh festzuhalten. Es zeigt ganz interessant, wie man in Form eines „falschen Erwachens“ eine außerkörperliche Erfahrung machen kann, ohne es in der Situation selbst zu bemerken. Gegen Morgen glaubte ich, durch ein lautes Krachen unten im Haus geweckt worden zu sein. Ich lag in der Bauchlage im dunklen Schlafzimmer und befürchtete, dass womöglich Einbrecher dort unten eingedrungen sein könnten. Ich lauschte angespannt, beruhigte mich aber wieder, da nichts Weiteres geschah und keine weiteren Geräusche zu mir drangen. Dennoch stand ich, ohne Licht zu machen auf (von der angelehnten Schlafzimmertür her war ein Streifen Licht zu sehen, der mir genügte) und ging hinüber in mein Arbeitszimmer. Das Haus war bereits hell von morgendlichem Licht erleuchtet. Ich machte mir Gedanken darüber, ob es hier im Haus nicht irgendwo ein halbwegs sicheres Versteck gebe, wo man Unterschlupf und Schutz suchen konnte, falls tatsächlich einmal ungebetene Gäste ins Haus eindrängen. Eine Zeit lang irrte ich im Obergeschoss herum, probierte, mich in dem schmalen Zwischenraum zwischen einem Bücherregal und der Wand zu verbergen, und suchte weiter, ohne dabei eine befriedigende Lösung für mein Problem zu finden. Mir fällt zwar durchaus auf, dass das OG und seine Möblierung irgendwie andersartig ist – so gibt es am Regal ein graues Furnier, das dort gar nicht zu finden sein dürfte -, doch bin ich zu sehr in meine Suche vertieft. So hat diese Erkenntnis keine Konsequenz. Erst als ich aufstehe, um mich für die Arbeit fertig zu machen, wird mir bewusst, dass diese morgendliche Suchaktion ein Traumerlebnis gewesen sein muss.