Auf dem Campingplatz

– – –
Erforsche selbst die Astralwelt mit „Astralwanderungen und luzide Träume. Das Handbuch für Traumreisende“! Zu beziehen bei:
amazon.de
omega-verlag.de

Das Traumerlebnis dieser Nacht beginnt recht rasant. Ich befinde mich in den Straßen von Neustadt-Ost und werde von einem echsenartigen Flugtier mit dunkelgrüner Haut verfolgt; auf dem Rücken einer Art fliegenden Hundes (?) versuche ich dem Unwesen zu entkommen. Das gelingt aber nicht so recht und das Flugwesen beißt sich in meinem Steißbereich an mir fest. Als ich links neben einem ungepflasterten Fußweg über ein Stück Wiese fliege, bemerke ich die Traumhaftigkeit des Erlebnisses, wodurch das Unwesen hinter mir sofort schrumpft und sich in eine leere Hülle verwandelt. Ohne mich umzusehen, setze ich mich auf den Hintern ins Gras und zerdrücke die leere Hülle knisternd unter meinem Allerwertesten. Zufrieden, den Traumzustand mal wieder als solchen erkannt zu haben, fliege ich – ca. 100 cm über dem Boden und parallel zu dem geschotterten Weg rechts – im Brustschwimmstil einige Meter über das Gras hinweg, entschließe mich dann aber, wieder auf beiden Beinen zu landen, um meinen Traum gründlich zu Fuß zu erkunden, wie ich es mir für einen meiner luziden Träume vorgenommen hatte. Ich bemerke, dass ich mich wieder einmal auf dem Campingplatz befinde, den ich in meiner Jugend oft besucht hatte, und folge einem Schotterweg, der nach rechts von dem ebenfalls ungepflasterten Hauptweg abzweigt. Als Nächstes fällt mir auf, dass hier alles, so z.B. ein am Wegesrand abgestellter Wagen mit rotbrauner Metalliclackierung, glitzert, als sei es von Morgentau bedeckt. Nachdem ich das merkwürdige Glitzern auf dem Wagen betrachtet hatte, denke ich daran, dass ich doch eigentlich den Rand des Pfälzer Waldes am Horizont sehen müsste, wenn ich den Weg geradeaus entlangschaue. Tatsächlich sehe ich sofort und deutlich ein entsprechendes Vorstellungsbild vor Augen, bin mir aber sogleich klar, dass dies kein richtiges Sehen, sondern nur ein geistiges Abbild ist. Ich hebe daher den Blick und schaue direkt voraus den Weg entlang und sehe jetzt „wirklich“ das Mittelgebirge in der Ferne, darüber einen beeindruckenden stahlblauen Himmel. Zu meiner größten Überraschung hängt dieser strahlend blaue Himmel voll mit dreieckigen, dreidimemsionalen weißen Gebilden in regelmäßiger Anordnung, die alle um eine senkrecht zur Erdoberfläche ausgerichteten Achse gleichmäßig rotieren! Die Wolken in dieser Traumwelt sind also schöne weiße, sich drehende Pyramiden mit abgerundeten Kanten!
Inzwischen habe ich das Grundstück erreicht, auf dem der Campingtrailer meiner Eltern abgestellt ist. Ich wende mich von dem faszinierenden Anblick des von weißen Pyramiden wimmelnden Himmels ab und überquere eine kleine hölzerne Treppe, die über die Wohnwagendeichsel führt, und gehe um das Vorzelt des Trailers herum Richtung Eingang. Vor dem Zelt ist die Luft voller kleiner weißer Styroporgebilde, rundlich mit tiefen Einbuchtungen an den Seiten. Ich stoße eines davon mit dem Zeigefinger an und versetze es dadurch in Rotation. Allzu lange will ich mich aber mit den kleinen Dingern nicht abgeben. Die Neugier treibt mich weiter. Ich betrete das Vorzelt und rufe „Hallo“, um herauszufinden, ob jemand da ist, doch es gibt keine Antwort. Wie so oft in meinem luziden Träumen ist alles leer und einsam. Anstelle der bekannten Wohnwagentür gibt es in diesem geträumten Trailer eine Tür aus dunkelbraunem Holzimitat. Das Türschloss sieht aus wie das eines schmucklosen alten Schrankes. Ich klopfe und betrete den Wohnwagen, nachdem erneut niemand geantwortet hat. Obwohl tatsächlich niemand da ist, klopfe ich erneut, ehe ich die hölzerne Schiebetür öffne, die im hinteren Teil des Wohnwagens das Schlafabteil vom Wohnraum trennt. Das Doppelbett meiner Eltern ist leer und ordentlich gemacht. Am Fußende des Bettes jedoch liegen hell cremefarbene Kaschmirdecken bzw. längliche, mit Kaschmir bezogene Kissen auf dem Boden. Ich hebe sie auf, werfe sie, drei an der Zahl, zur Seite und lege so den hellen Teppichboden frei. Als ich auf den leergeräumten Boden und die Wand des Trailers blicke, denke ich daran, wie friedlich, einsam und still diese Traumwelt ist; es gibt nichts Bedrohliches oder Angsteinflößendes hier. In diesem Moment erwache ich. Es ist kurz nach 5 Uhr; um 4:07 Uhr hatte ich mit meinen Übungen zur Herbeiführung eines Klartraums begonnen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s