Eine gigantische Seilrutsche

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Heute Morgen bin ich im Traum mit dem Auto unterwegs. Meinem Gefühl nach ist es gegen sieben Uhr abends und ich will noch schnell zu Globus fahren. Im Traum liegt der Markt allerdings in einem etwas abseits gelegenen Gewerbegebiet und ich befahre eine schmale asphaltierte Straße mit bewaldeten Hängen zu beiden Seiten. Nach einer Weile bemerke ich, dass ich mich verfranzt habe und wohl schon an dem Markt vorbeigefahren bin. Ich will noch auf der kurvenreichen Straße wenden, als mir einfällt, dass der Laden ja (zumindest in diesem Traum) bereits um acht Uhr schließt und sich die Mühe wohl nicht mehr lohnt. Also fahre ich weiter. Ohne dass ich dies in diesem Augenblick schon bewusst registriere, wandeln sich plötzlich die Beleuchtungsverhältnisse. War es in dem Traum eben noch abendlich dämmerig, herrscht jetzt helles Tageslicht in der Waldgegend. Und das Fahren mit dem Auto wechselt in eine Fahrt mit einer gigantischen Seilrutsche über, die in jener, nun von einem makellosen Sommerhimmel überspannten Waldgegend an großen, paarweise aufgestellten Brückenpfeilern aus Stahl aufgehängt ist, die – wie in einem mit hell sandsteingelben Schottersteinen gefüllten Gleisbett stehend – in endloser Reihe das bergige Waldgebiet durchziehen. Als ich das leicht durchhängende Seil entlang rase, bemerke ich unten zu meiner Rechten eine Frau südländischen Typs in einem weißen Verkäuferinnenkittel im Fenster eines weißen Containergebäudes und habe kurz die Assoziation, hier eine Globus-Angestellte zu sehen. Doch verliere ich die Frau im Fenster schnell wieder aus dem Blick. Als hätte sich das Seil der Rutsche aus einer seiner Verankerungen gelöst, kann ich nun plötzlich frei in der Luft an dem Stahlseil schwingen. So jage ich mit dem gespannten Seil um einen der Pfeiler herum, treffe mit den Füßen seitlich auf eine von Stahlstreben zusammengehaltene gläserne Überdachung, stoße mich dort mit Superkräften wieder ab und sause – waagerecht zum Erdboden! – wie an einem Bungeeseil schwingend hin und her. Als ich parallel zu der Schottertrasse unter mir rückwärts und aufwärts schwinge, wird mir vollends bewusst, dass dieses Spiel mit Superkräften in der Realität vollkommen unmöglich wäre! Ab jetzt ist der Traum vollkommen luzid. Das Stahlseil, nun eine unnnötige „Krücke“ aus der physikalischen Wirklichkeit, ist sogleich verschwunden. Ich schwebe frei in der Luft und überblicke das von einer herrlichen sommerlichen Stimmung durchflutete Waldszenario vor mir und große Freude über dieses Erlebnis auf einer anderen Bewusstseinsebene durchströmt mich. Von der Freude gepackt, lege ich die Hände mit ausgestreckten Armen über den Kopf zusammen, blicke aufwärts zu der im Zenit stehenden Sonne, schließe die Augen und strecke mich, mit einem lauten „Yeah“ aufjohlend, der Sonne entgegen. Sofort spüre ich intensive, aber nicht unangenehme Wärme an den Fingerspitzen und öffne die Augen, um zu sehen, ob ich durch diese Ausstreckübung vielleicht auf einer anderen Traumebene gelandet bin. Zunächst sehe ich aber nur unzählige kleine graue undefinierbare Flecke in einer Dunkelheit. Dann bemerke ich Helligkeit, die durch die Türspalte in mein Schlafzimmer dringt. Ich betrachte meine Hände. Und sie sehen relativ normal aus. Da aber das ins Zimmer fallende Licht merkwürdig flimmert und unruhig kriselt, meine ich zunächst, mich in einem falschen Erwachen zu befinden, und führe daher den altbewährten Fingertest durch. Doch der sagt nach zwei Versuchen überdeutlich, dass ich wirklich erwacht bin; es war war leider nur eine Überblendung in den vollen Wachzustand. Der Traum endete um 5:15 Uhr; die Einleitung begann um 4:10 Uhr.

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