Begegnung mit einer Verstorbenen

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In dieser Nacht begegnete ich im Traum einer verstorbenen Bekannten. Ich hielt mich in einem futuristischen Gebäude mit vielen Stockwerken und langer Glasfront auf, die von den ebenfalls verglasten Treppen- bzw. Aufzugtürmen unterbrochen wurde. Im Erdgeschoss des mächtigen Gebäudes lief ich einen Gang direkt hinter der Fensterfront der Fassade entlang. Die Energieversorgung dieses Hauses wurde mittels Solarpanels gewährleistet, die als dünne Folie außen auf die Fensterscheiben der Fassade aufgebracht waren. Durch diese futuristische Technik lag das Innere dieses Teils des Gebäudes in einem, angesichts der grellen Hochsommersonne draußen, angenehmen Halbschatten. Obwohl sich dieses Gebäude in einer anderen Zeit- oder Wirklichkeitsdimension befand, besaß ich rudimentäres Wissen darüber. So wusste ich, dass sich vor dem Gebäude ein großer, mit Knochensteinen gepflasterter Platz befand und dass dieser Komplex genau an der Stelle stand, auf der im NW der gegenwärtigen physischen Wirklichkeit die Realschule Plus im Böbig stand. Hier jedoch wurde das Gebäude, soweit ich es wusste, nicht als Schule genutzt. Im vorderen Teil waren hier Büros und Verwaltungen untergebracht, in denen aber zum Zeitpunkt meines Besuches offenbar niemand arbeitete, denn das Gebäude, in dessen Untergeschoss ich gerade in Richtung des nördlichen Seitenflügels ging, schien leer zu sein. Mir war klar, dass sich hinten rechts der Zugang zu einer Toilette befand, die ich aufsuchen wollte. Am Ende des Gangs führte, auf der Höhe der Stelle, an der der Seitengang zu den WCs nach rechts abzweigte, eine Rolltreppe hinunter in ein lichtes, helles Erdgeschoss mit weiß gehaltenem Interieur. Hier ging das Verwaltungsgebäude in eine Ladenzeile über, eine von vielen, da der Rest des Gebäudes als eine Art Shopping Mall konzipiert war. Von dort kam mir eine Person entgegen. Es war H.; schnell kam sie näher, sie schien erfreut, jemanden Bekanntes zu sehen. Sie war verwirrt über das große Gebäude; sie suchte einen ganz bestimmten Discounter, den sie aber im Gewirr der zahllosen Läden, die in kleinen Nischen entlang des langen Korridors untergebracht waren, nicht fand. Ich schaute noch vom oberen Absatz der Rolltreppe zu der aufgeräumten Ladenzeile hinüber und überlegte, ob ich vielleicht in der Lage wäre, das gesuchte Geschäft zu finden. Dann aber endete der Traum.
Erst nach dem Erwachen erkannte ich im vollen Umfang, dass die Person, der ich da begegnet war, bereits vor einiger Zeit verstorben war. Nach der körperlichen Fitness und dem Aussehen zu urteilen, schien es ihr gut zu gehen. Sie ging aufrecht und schnell; ihr lockig gekräuseltes Haar war voll und grau melliert. Allerdings schien sie sich an dem Ort, an dem sich jetzt befand, noch nicht besonders gut zurechtzufinden.
In einem zweiten Traum an diesem Morgen sah ich dann einen Jungen, der in diesem Traum das luzide Träumen und das Fliegen erlernte, und schließlich, kraft der eigenen Fantasie in eine Art Superheldenköstum aus hautengem Latexmaterial, schwarz mit roten Applikationen, gekleidet, durch ein Dachfenster abhob. Ich war nur so etwas wie prä-luzider Beobachter dieses Geschehens. Erinnerlich ist mir aber, dass mir der Traum farbenfroh und sehr lebhaft erschien; der Junge musste sein Erlebnis wohl in den Oster- oder in den Sommerferien gehabt haben, denn die Situation war von angenehmer, frischer Ferienstimmung erfüllt.

In der Ehrenhalle

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In einem längeren Traum werde ich irgendwann von einem Polizisten dumm angemacht; ich entziehe mich ihm schließlich und renne weg. Die Helligkeit eines bedeckten Tages wird dabei mit einem Mal durch die einer bedeckten, von städtischer Beleuchtung erhellten Nacht abgelöst. Ich eile über ein hellgraues Kopfsteinpflaster und über eine grüne Fußgängerampel. Schließlich denke ich, dass mich mein Verfolger ja gar nicht kriegen kann, da ich ein Meister des Fliegens bin; triumphierend hebe ich ab und fliege, nachdem ich den Fußgängerüberweg hinter mir gelassen habe, in eine hohe, leere steinerne Halle (ähnlich einer gewaltigen, innen nur schwach erhellten Ehrenhalle) und schwenke nach einer Runde wieder durch den Eingang hinaus. Die Beleuchtung der nächtlichen Umgebung dort draußen ist gedämpft weiß-orangefarben und erinnert an die Autobahnbeleuchtung in Belgien. Ich fliege über einen Platz, wobei auch dort eine Art unsichtbare Decke in meinem Rücken meine Flughöhe begrenzt und an meinem Rücken scheuert, was infolge meiner hohen Geschwindigkeit ein Gefühl der Reibungshitze erzeugt. In gewisser Weise ist mir dabei schon klar, dass dies nicht realistisch ist, doch genieße ich die Sache zu sehr, um mir im Augenblick nähere Gedanken darüber zu machen. Das prä-luzide Erlebnis wird erst mit dem Moment des Aufwachens vollluzid.

Geträumtes Wachliegen

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In der Nacht höre ich Lärm, der aus dem rechten Nachbarhaus zu dringen scheint, ein einzelnes lautes Geräusch, als sei jemand die Treppe heruntergestürzt o.Ä. Erst denke ich, wenn es ein Problem gibt, wird sich schon jemand melden. Dennoch beschließe ich, nachzuschauen. Gleichzeitig kommt mir aber der Gedanke in den Sinn, dass es sich hier um geträumtes Wachliegen handeln könnte; für diesen Augenblick verneine ich jedoch die Frage, ob diese Sache hier ein Traum sei. Ich verlasse das Schlafzimmer und gehe eine offene, geradläufige Treppe hinunter, die in das von grauem, morgendlichem Dämmerlicht erfüllte Erdgeschoss führt und sehe links an der gegenüberliegenden Wand die Haustür sperrangelweit offen stehen; homogen graues Morgenlicht fällt herein. Jetzt weiß ich sofort, dass diese Situation geträumt sein muss. Im Gehen stoße ich mich sanft von der Treppe ab, lege den Rest des Weges zur Tür im Flug zurück, fliege nach draußen und schwenke hoch zu meinem Schlafzimmerfenster. Durchs Fenster begebe ich mich halb in das Zimmerinnere, bemerke aber, dass es drinnen plötzlich völlig dunkel und der mich umgebende Raum so eng und klein wie in einem Puppenhaus ist. Das erscheint mir uninteressant und ich kehre um. Draußen hat sich allerdings auch keine besonders ausgeprägte Szenerie ausgebildet; es ist, als befände ich mich in einem endlos hohen, matt grau-blauen Himmel. Wie ein Fallschirmspringer segle ich in diesem Himmel nach unten und lande bäuchlings mit ausgebreiteten Armen auf einer Fläche mit kurzem, weichem Gras, auf dem ich wie auf einem angenehmen Bett zu liegen komme. Auf der Grasfläche liegend denke ich an das bevorstehende Ende dieses Traumes. In einer Verdunklung bemerke ich einige matte farbige Muster, die denen ähneln, die man sieht, wenn man bei geschlossenen Augen auf die Farbwahrnehmungen achtet. Der einzige Unterschied besteht darin, dass sich diese Muster etwas schneller bewegen. Als ich erwache, ist es gegen 4:50 Uhr. Um 3:24 Uhr hatte ich mich zum Wieder-Einschlafen vorbereitet.

Selbst-Bilokation

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Als ich mich heute Morgen in einem Dämmerzustand irgendwo zwischen Schlafen und Wachen befand, sah ich das Bild eines Zeichentrickhundes (Pluto nicht ganz unähnlich) vor Augen. Obwohl mein Bewusstsein in dem Moment noch vergleichsweise schwach ausgeprägt war (die Erinnerung an die hynagogische Wahrnehmung ist daher nicht besonders deutlich), spürte ich, dass ich womöglich aus dem Bett abheben könnte, und meinte auch, dass ich mir einen leichten Drall nach oben geben konnte, war mir aber nicht ganz sicher. Ich überprüfe den Zustand mit dem Zeigefinger und er sank halb in die Handfläche ein. Umgehend stand ich ganz normal aus dem Bett auf und versuchte daraufhin sofort durch das dunkle Zimmer zu fliegen. Dies ging allerdings nur mühsam, da ich zugleich – in einer eigentümlichen Doppelwahrnehmung, einer Art Selbst-Bilokation auf der Gefühlsebene – meinen Körper im Bett ahnte. Auch blieb es um mich her völlig dunkel. Irgendwie entglitt mir das Fliegen und schien in eine Rückenlage überzugehen. Nahtlos und ohne Bewusstseinsunterbrechung blendete sich das Fliegen über dem Bett in ein Liegen im Bett und ein Erwachen darin über. Ich war noch halb im AKE-Zustand, als ich das Interieur meines Schlafzimmer, vom Flur her erhellt, wahrnahm; diese Wahrnehmung blieb völlig stabil und veränderte sich beim Übergang vom Traum- in den Wachzustand nicht. Dummerweise habe ich nicht auf die Uhr gesehen; so lässt sich das Erlebnis zeitlich nur ungefähr zwischen 6:30 Uhr und 9 Uhr verorten.

Vom Bahnhof zur OBE

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Nachdem ich um kurz nach 7 Uhr noch einmal eingeschlafen bin, träume ich, in einem großen Bahnhofsgebäude zu sein.Ich will noch schnell zu einem Ticketschalter gehen, um dort für den 26.12. eine Zugverbindung auszudrucken. Beim Haupteingang des Bahnhofs angekommen, blicke ich aus dem Bahnhofsgebäude nach draußen und stelle fest, dass ich in Mannheim bin. Es ist ein bedeckter Tag und die Quadrate-Stadt erscheint wie leer gefegt; kein Mensch ist auf dem Vorplatz und der breiten, bis zum Horizont reichenden Straße zu sehen. Sind etwa wegen Heilig Abend schon alle Leute zu Hause? Plötzlich fährt am Eingang des Hauptbahnhofs eine dunkle Trennwand von oben herunter. Es scheint, als solle das Gebäude geschlossen werden! In der halbdunklen Halle mache ich auf dem Absatz kehrt, um durch den entgegengesetzten Ausgang aufs Gleis 1 hinauszugehen. Doch auch hier beginnt eine entsprechende Trennwand herunterzufahren! Und ich frage mich, ob man mich hier wohl über Weihnachten in dem dunklen, hermetisch abgeriegelten Bahnhof einsperren möchte. Eilig will ich mich unter der Trennwand durchschieben, doch sie ist schon fast geschlossen, sodass ich mich mit letzter Gewalt unter ihr hindurchdrücken muss. In dem Moment, als ich die Trennwand überwunden habe, wird mir klar, dass ich träume, und stoße mich schwimmend aufwärts. Allerdings hat sich die Situation gefühlsmäßig bereits geändert; ich weiß, dass ich bei meinem physischen Körper im Schlafzimmer bin. Mich zur Seite drehend öffne ich die Augen. Ich liege auf meiner rechten Seite. Meine verzerrte Sicht lässt mich vermuten, dass ich im geträumten Erwachen gelandet bin. Ich rotiere etwas hin und her und versuche, den Zustand zu stabilisieren und – nach hinten oben wegtreibend – vom Bett wegzukommen. Mit dem Aufwärtsschweben scheint es aber kaum voranzugehen, sodass ich schon zweifle, ob es überhaupt ein „falsches Erwachen“ ist. Ich bin fast so langsam und gehemmt, dass ich meine, vielleicht schon voll erwacht im physischen Körper zu sein. Zur Sicherheit führe ich daher einen Fingertest durch, der mir eindeutig bestätigt, dass ich mich im Augenblick noch im Traumzustand befinde. Kurz überlege ich, wie ich nun vorgehen soll. Vielleicht kann ich mich – mit etwas mehr Kraft – ja irgendwie nach oben abstoßen, aus dem Bett emporfliegen und loskommen, habe aber irgendwie das Gefühl, dass der Traum jetzt wohl gleich ausgleiten wird. So ist es auch. Der Traum endet; der Wecker zeigt 9:07 Uhr.

Luftsprünge

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Heute ein interessanter prä-luzider Moment, dem womöglich nur ein kleiner Tick zum vollen Aufklaren gefehlt hat. Ich bin in einem großen Einkaufszentrum unterwegs und suche die Abteilung mit den Büchern. Dabei bin ich sehr „leichtfüßig“ unterwegs. So springe ich über einen mir im Weg stehenden Tisch, an dem eine Einkaufsberaterin ein Gespräch mit einer Frau führt, einfach hinweg. Genauso mache ich es in einem schmalen Durchgang zwischen zwei Regalreihen, in dem sich seltsamerweise eine große Menge junge Männer und Frauen – z.T. braungebrannt, einige mit Bauchnabelpiercing und ähnlichen Accessoires – Seite an Seite auf Badeliegen bequem gemacht haben. In zwei großen Sätzen springe ich – einen freien Platz zwischen zwei Liegen ausnutzend – im hohem Bogen durch die Luft gleitend über dieses eigentümliche Hindernis hinweg. Ich bemerke sehr wohl, dass das alles höchst kurios ist; den letzten Schritt zur vollen Traumerkenntnis schaffe ich diesmal allerdings nicht.

Teleportationen

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In einem Traum der vergangenen Nacht kann ich mich bewusst in die Szenerie irgendeines Westernfilms hineinversetzen und weiß dadurch von Anfang an, dass ich in einem Traum bin. Ich befinde mich bei Nacht auf einem Platz vor dem Eingang eines Forts; der Schein eines Lagerfeuers erhellt den Ort. Da mich diese Ausgangssituation nicht weiter interessiert, drehe ich mich um die eigene Achse und probiere so, mich irgendwoanders hin zu teleportieren. Nach einigen Umdrehungen trete ich in einen anderen Raum über und es stabilisiert sich ein halbdunkles Zimmer mit vielen weißen Bilderrahmen rings an den Wänden. Es macht den Eindruck, als schaute ich aus einer erhöhten Position in diesen Raum – ganz so, als stünde ich aufrecht im Bett. Irgendwie scheint es mir eine verfremdete Ausgabe meines Schlafzimmers zu sein. Sogleich versuche ich einen weiteren Ortswechsel mit derselben Methode und konzentriere mich dabei darauf, dass die neue Umgebung ganz hell und freundlich sein soll. Freudig resistriere ich, dass es funktioniert: Zunächst erscheint es mir, als blickte ich mit geschlossenen Augen in heiteren Sonnenschein. Und als ich die Augen öffne, erkenne ich, dass ich – erneut in einem Bett stehend – in einem taghellen Raum bin. Durch zwei große Fenster mit weißen Kunststoffrahmen sehe ich nach draußen auf eine sattgrüne Grasfläche mit vereinzelten Bäumen, wie man dies im Freibad findet. Ich steige vom Bett herunter, bin aber vom „Teleportieren“ noch ganz wackelig auf den Beinen, sodass ich schwanke und torkle, als hätte ich einen Drehwurm. Unverwandt blicke ich zum Fenster und sehe die Szenerie draußen auf- und abschwanken, als sei ich seekrank. Noch hoffe ich, dass sich dieser Schwindelanfall gleich geben und sich dann auch die helle und sommerliche Umgebung stabilisieren wird. Doch ehe dies der Fall ist, erwache ich. Der Wecker zeigt 1:35 Uhr. Um 0:04 Uhr war ich zu Bett gegangen.

Am Ufer

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Wie so oft werde ich heute beim Fliegen luzid. In einem Supermarkt, einem großen quadratischen Flachbau mit Glasfenstern zu allen Seiten, fliege ich u.a. über und unter den mit Metallfolie eingeschlagenen Rohren an der Decke umher, und mache mir Gedanken darüber, wie schön es wäre, diese Fähigkeit auch außerhalb des Traumes zu demonstrieren. Die Traumszenerie erweist sich als wechselhaft; die Situation im Supermarkt wechselt gleitend in die einer großen Halle über. Aus einer Ecke in einer Turnhalle – ich sehe unter mir einen Sporthallenboden – starte ich in meinem üblichen Brustschwimmstil zu einer weiteren Flugrunde. Im oberen Teil der Halle geht der Raum in Dunkelheit über und ich erwarte, weiter oben auf so etwas wie eine dunkle Wasseroberfläche zu treffen, durch die ich in eine andere Traumumgebung übertreten kann. Tatsächlich stoße ich einen Augenblick später durch eine entsprechende Wasseroberfläche, ohne allerdings Nässe oder Kälte zu verspüren. Über dem Wasserspiegel ist es dunkel und ich kann noch nicht klar sehen. Auch bin ich mir nicht sicher, ob ich überhaupt Lust auf eine neue Umgebung habe. Daher tauche ich wieder ab und halte für einen Moment auf einen diffusen, dunkelgrauen Fleck in der Tiefe zu und denke dabei daran, in mein Schlafzimmer zurückzutauchen. Dann jedoch entschließe ich mich, doch zu der Wasseroberfläche zurückzukehren und mich auf das einzulassen, was ich darüber vorfinde. Über Wasser herrscht Nacht. Direkt vor mir blicke ich in einen Mondaufgang; eine schöne, in dunkle Wolken gebettete Mondscheibe mit klar erkennbaren Mondmeeren muss gerade eben über den Horizont gestiegen sein. Ich schwimme in Richtung dieses Mondaufgangs und gelange recht schnell an den Sandstrand eines kleinen Sees bei einer Siedlung; jenseits einer Baumreihe sind Straßenlaternen mit neonweißem Licht zu sehen und Wohnblöcke zu erahnen. Der nächtliche Strandabschnitt, auf den ich zuhalte, ist von einem warmen gelblichen Licht erhellt. Zwei kleine Mädchen spielen dort; eines hat lange, gewellte, blonde Haare und erinnert mich ein bisschen an das Nürnberger Christkindl. Jedenfalls befürchte ich, die Kinder zu erschrecken, wenn ich urplötzlich aus der Dunkelheit vor ihnen aus dem Wasser steige. Doch ist die Befürchtung unbegründet; die Kinder nehmen mich kaum wahr, als ich, lediglich mit einer Badehose bekleidet, das Ufer betrete. Schnell gehe ich den Stand entlang davon. Als ich mich noch einmal umdrehe, stelle ich fest, dass der See verschwunden ist. Was ich sehe, erinnert mich an die Grünanlage südlich meines Elternhauses. Deutlich wird mir bewusst, wie oft sich die Szenerien in luziden Träumen von etwas Neuem und Anderen in etwas umwandelt, das – zumindest teilweise – Altbekanntem und Vertrautem ähnelt. Weiter vorn auf meinem Weg stoße ich auf eine Querstraße mit Bürgersteig, die mich an die Adolf-Kolping-Straße in NW erinnert. Ich biege links und gleich wieder links in einen Seitenweg ab. Auf der Höhe einer Buchshecke links neben mir halte ich inne, betrachte meine Hände und wundere mich darüber, wie lang dieser luzide Traum jetzt schon andauert und wie klar und bewusst ich mir bin; mein Geist scheint mir so klar und normal wie im vollen Wachbewusstsein zu funktionieren. Schließlich gehe ich weiter und treffe auf eine junge, etwas mollige Frau mit Sommersprossen und halblangen, roten Haaren. Obgleich ich sie nicht kenne, kommt sie gleich an meine Seite und bietet sich mir als Begleiterin an. Sie geht so vertraut mit mir um wie eine alte Bekannte. Diese Situation verwirrt mich ein bisschen, sodass ich erst mit ein wenig Verspätung bemerke, dass die Umgebung während des Gehens nahtlos vom Freien in einen geschlossenen Wohnraum übergegangen ist. Irgendwie berühre ich beiläufig die mit weißer Raufaser tapezierte Wand mit der Hand und entdecke daraufhin, dass ich die Tapete unterhalb eines Lichtschalters mit etwas Blut verschmiert habe. Aus irgendeinem mir nicht bekannten Grund blute ich ein wenig aus dem Zeige- und Mittelfinger meiner rechten Hand. Da in einem Traum alles kraft des Willens gerichtet werden kann, überstreiche ich die Flecken an der Wand mit den Fingern und konzentriere mich darauf, die Flecke mit dem Geist wieder zu löschen. Das klappt sogar ganz gut. Schließlich wende ich mich von der Tapete ab und komme nach einigen Schritten zu einer Spüle an einer Wand, die mir wie ein Riegel den weiteren Weg versperrt. Die sommersprossige Frau ist aus meinem Traum verschwunden. Für einen Moment muss ich unwillkürlich an meinen Bruder denken. Im Becken der Spüle steht Wasser und etwas Spülmittelschaum schwimmt obenauf. Bei diesem Anblick erwache ich. Es ist 5:38 Uhr. Um ca. 0:20 Uhr war ich eingeschlafen.

Rückenschwimmen im Bett

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Nach dem Wieder-Einschlafen am Morgen träume ich, in einem weitläufigen Konzertsaal umherzufliegen. Schließlich durchfliege ich das Eingangsportal und gerate in eine merkwürdige Landschaft. Im leicht bewölkten Blau des Himmel wölbt sich vor mir eine riesige Baumwurzel wie ein gewaltiger Bogen durch die Luft. Ich fliege über ihre grindige und bemooste Rinde hinweg und bin mir in diesem Augenblick bewusst, dass dieses Flugerlebnis geträumt ist. Die Szenerie wechselt in die meines dunklen Schlafzimmers über; ich bin mir bewusst, dass ich mich in der Rückenlage in meinem Bett befinde, doch anstelle der Matratze scheine ich auf einem leichten und flüchtigen Medium zu liegen, auf dem ich, meine Arme auf- und abschwingend, auf- und niederwoge. So gehe ich langsam in volle Erwachen über.

Von der Autobahn in den Park

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Nachdem ich um 6:17 Uhr begonnen habe, mich in einen Klartraum zu vertiefen, gerate ich in einen Traum, in dem ich gerade auf eine Autobahn auffahre. Links auf dem schmalen Grünstreifen zwischen der rechten Fahrspur und dem Beschleunigungsstreifen stehen (sehr risikofreudig!) zwei junge Frauen mit Klemmblöcken, die offenbar so etwas wie eine Verkehrszählung durchführen. Eine der jungen Frauen, sie trägt einen schwarzen Überwurf, wendet sich mir zu und rudert mit dem Armen, als wolle sie mich anhalten oder vor einer Gefahr warnen. Das Verhalten irritiert mich schon einmal. Wie kann ich denn nur auf einer Autobahnauffahrt die Leute stoppen wollen! Dass die Frauen tatsächlich Fahrzeuge auf der Autobahn anhalten, bestätigt sich bei einem Blick in den Seitenspiegel. Gerade startet ein schwarzer Kleinwagen, der auf Höhe der Frauen auf dem Standstreifen gestanden hatte! Die nächste Verwirrung folgt sogleich. Vor mir erkenne ich ein Stoppschild und – mitten auf der Autobahn (!) – einen Bahnübergang, der in diesem Augenblick die Schranken schließt. Die Traumhaftigkeit dieses Erlebnisses ist nun absolut sicher und ich beschließe, das Auto zum Verschwinden zu bringen und ins Fliegen überzugehen. Ich strample mich durch die Windschutzscheibe aus dem Wagen; ich stoße mich ab und der Wagen verschwindet brummend hinter mir und löst sich auf. Nun steige ich in die schwarzblaue Luft oberhalb des Bahnüberganges auf, kann aber plötzlich nicht mehr gut sehen. Es gelingt mir nicht, die bestehende Traumszenerie zu stabilisieren und beizubehalten. In eine Dunkelheit eintauchend, hoffe ich, zumindest den Klartraumzustand aufrecht erhalten zu können und probiere, ins geträumte Erwachen in meinem Schlafzimmer überzugehen. Das funktioniert auch, wie mir ein Realitätstest zeigt. Nun schwebe ich nach links aus meinem Bett heraus, fliege zum Fenster herüber und drücke mich mit dem Gesicht voran durch die rechte Scheibe. Scheibe und Rollladen wölben sich nach außen, leisten mir aber sonst keinen Widerstand. Ich kann sie problemlos durchfliegen. Draußen fliege ich eine Runde, habe aber erneut das Problem, nichts sehen zu können. Nachdem ich mich darauf konzentriere, endlich etwas sehen zu wollen, tritt eine leichte Besserung ein. Auf dem rechten Auge nehme ich nun Details einer offenen und sonnigen Landschaft wahr, die nicht den üblichen Gegebenheiten vor meinem Fenster entspricht. Ich sehe unter mir ein riesiges Beet wie in einer weitläufigen Parkanlage. In akkuraten Reihen sprießen die jungen Triebe irgendwelcher Pflanzen in der hellbraunen, warm von der Sonne beschienenen Erde. Leider bekomme ich aber keinen völlig klaren Blick auf diese Umgebung. Während ich noch versuche, meine Sicht zu verbessern, erwache ich.