Von der Autobahn in den Park

– – –
Erforsche selbst die Astralwelt mit „Astralwanderungen und luzide Träume. Das Handbuch für Traumreisende“! Zu beziehen bei:
amazon.de
omega-verlag.de

Nachdem ich um 6:17 Uhr begonnen habe, mich in einen Klartraum zu vertiefen, gerate ich in einen Traum, in dem ich gerade auf eine Autobahn auffahre. Links auf dem schmalen Grünstreifen zwischen der rechten Fahrspur und dem Beschleunigungsstreifen stehen (sehr risikofreudig!) zwei junge Frauen mit Klemmblöcken, die offenbar so etwas wie eine Verkehrszählung durchführen. Eine der jungen Frauen, sie trägt einen schwarzen Überwurf, wendet sich mir zu und rudert mit dem Armen, als wolle sie mich anhalten oder vor einer Gefahr warnen. Das Verhalten irritiert mich schon einmal. Wie kann ich denn nur auf einer Autobahnauffahrt die Leute stoppen wollen! Dass die Frauen tatsächlich Fahrzeuge auf der Autobahn anhalten, bestätigt sich bei einem Blick in den Seitenspiegel. Gerade startet ein schwarzer Kleinwagen, der auf Höhe der Frauen auf dem Standstreifen gestanden hatte! Die nächste Verwirrung folgt sogleich. Vor mir erkenne ich ein Stoppschild und – mitten auf der Autobahn (!) – einen Bahnübergang, der in diesem Augenblick die Schranken schließt. Die Traumhaftigkeit dieses Erlebnisses ist nun absolut sicher und ich beschließe, das Auto zum Verschwinden zu bringen und ins Fliegen überzugehen. Ich strample mich durch die Windschutzscheibe aus dem Wagen; ich stoße mich ab und der Wagen verschwindet brummend hinter mir und löst sich auf. Nun steige ich in die schwarzblaue Luft oberhalb des Bahnüberganges auf, kann aber plötzlich nicht mehr gut sehen. Es gelingt mir nicht, die bestehende Traumszenerie zu stabilisieren und beizubehalten. In eine Dunkelheit eintauchend, hoffe ich, zumindest den Klartraumzustand aufrecht erhalten zu können und probiere, ins geträumte Erwachen in meinem Schlafzimmer überzugehen. Das funktioniert auch, wie mir ein Realitätstest zeigt. Nun schwebe ich nach links aus meinem Bett heraus, fliege zum Fenster herüber und drücke mich mit dem Gesicht voran durch die rechte Scheibe. Scheibe und Rollladen wölben sich nach außen, leisten mir aber sonst keinen Widerstand. Ich kann sie problemlos durchfliegen. Draußen fliege ich eine Runde, habe aber erneut das Problem, nichts sehen zu können. Nachdem ich mich darauf konzentriere, endlich etwas sehen zu wollen, tritt eine leichte Besserung ein. Auf dem rechten Auge nehme ich nun Details einer offenen und sonnigen Landschaft wahr, die nicht den üblichen Gegebenheiten vor meinem Fenster entspricht. Ich sehe unter mir ein riesiges Beet wie in einer weitläufigen Parkanlage. In akkuraten Reihen sprießen die jungen Triebe irgendwelcher Pflanzen in der hellbraunen, warm von der Sonne beschienenen Erde. Leider bekomme ich aber keinen völlig klaren Blick auf diese Umgebung. Während ich noch versuche, meine Sicht zu verbessern, erwache ich.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s