Teleportationen

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In einem Traum der vergangenen Nacht kann ich mich bewusst in die Szenerie irgendeines Westernfilms hineinversetzen und weiß dadurch von Anfang an, dass ich in einem Traum bin. Ich befinde mich bei Nacht auf einem Platz vor dem Eingang eines Forts; der Schein eines Lagerfeuers erhellt den Ort. Da mich diese Ausgangssituation nicht weiter interessiert, drehe ich mich um die eigene Achse und probiere so, mich irgendwoanders hin zu teleportieren. Nach einigen Umdrehungen trete ich in einen anderen Raum über und es stabilisiert sich ein halbdunkles Zimmer mit vielen weißen Bilderrahmen rings an den Wänden. Es macht den Eindruck, als schaute ich aus einer erhöhten Position in diesen Raum – ganz so, als stünde ich aufrecht im Bett. Irgendwie scheint es mir eine verfremdete Ausgabe meines Schlafzimmers zu sein. Sogleich versuche ich einen weiteren Ortswechsel mit derselben Methode und konzentriere mich dabei darauf, dass die neue Umgebung ganz hell und freundlich sein soll. Freudig resistriere ich, dass es funktioniert: Zunächst erscheint es mir, als blickte ich mit geschlossenen Augen in heiteren Sonnenschein. Und als ich die Augen öffne, erkenne ich, dass ich – erneut in einem Bett stehend – in einem taghellen Raum bin. Durch zwei große Fenster mit weißen Kunststoffrahmen sehe ich nach draußen auf eine sattgrüne Grasfläche mit vereinzelten Bäumen, wie man dies im Freibad findet. Ich steige vom Bett herunter, bin aber vom „Teleportieren“ noch ganz wackelig auf den Beinen, sodass ich schwanke und torkle, als hätte ich einen Drehwurm. Unverwandt blicke ich zum Fenster und sehe die Szenerie draußen auf- und abschwanken, als sei ich seekrank. Noch hoffe ich, dass sich dieser Schwindelanfall gleich geben und sich dann auch die helle und sommerliche Umgebung stabilisieren wird. Doch ehe dies der Fall ist, erwache ich. Der Wecker zeigt 1:35 Uhr. Um 0:04 Uhr war ich zu Bett gegangen.

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