Flugzeit

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Ich stehe im Dunkeln in der Nähe meines Kleiderschranks und denke darüber nach, dass es endlich mal wieder an der Zeit wäre, einen luziden Traum zu haben. Mehr beiläufig führe ich einen Realitätstest aus, der mir zeigt, dass ich mich just in einem Traum befinde. Ins Schweben übergehend verspüre ich Lust, das Schlafzimmer zu verlassen und die Umgebung zu erkunden, wie ich mir das schon lange vorgenommen habe. Ich betrachte die angelehnte Schlafzimmertür zu meiner Rechten und schlängle mich zwischen Rahmen und Tür hindurch. Auf dem Flur lande ich kurz und überlege mir, ob ich vielleicht zu Fuß weitergehen soll, entschließe mich aber, weiter zu fliegen, um nicht die Bewusstheit über den Traumzustand zu verlieren. Ich fliege hinüber ins Arbeitszimmer. Die Rollläden an beiden Fenstern sind heruntergelassen; dennoch scheint von irgendwoher weißliches Tageslicht den Raum zu erhellen. Beim Rollladengurt schwebend ziehe ich den Rollladen des rechten Fensters hoch. Dahinter erscheint aber nur ein zweiter geschlossener Rollladen! Das nervt mich ein bisschen und ich drehe mich einfach rechts an dem geschlossenen Rollladen vorbei, der leicht und einfach wie eine Gardine zur Seite schwingt. Nun schwebe ich draußen, das Gesicht der gartenseitigen Fassade des Hauses zugewandt; ich gebe mir einen Impuls nach hinten und leicht nach oben und fliege oberhalb der Rasenfläche meines Gartens. Es ist herrlich sonnig und sommerlich hier; alles ist detailreich und lebhaft farbig; der Rasen strahlt in einem hellen, warmen und saftigen Grün. Ich beginne in der sommerlichen Landschaft umherzufliegen; bald bin ich auf einer Zeltplatzwiese mit Sonnenschirmen wie in einem Biergarten. An einem der Tisch sitzt u.a. Herr L., einer meiner ehemaligen Lehrer. Kurzzeitig überlege ich mir, ob ich in diesem Traum noch irgendetwas Spezielles tun soll, fliege aber einfach weiter und weiter, da mir nichts Besonderes einfällt. Ich durchfliege einen Schuppen, einen engen hölzernen Verschlag mit sandigem Boden; dort will ich durch ein enges Fenster in einer Tür wieder ins Freie fliegen, passe aber nicht durch. So stoße ich die Tür kurzerhand auf, um weiterzukommen. Draußen befindet sich eine Pferdekoppel auf einer von Bäumen und Büschen eingerahmten Wiese; schmale, sandige Trampelpfade führen zwischen den leeren Koppeln entlang; keine Tiere da. Umso länger die Flugexperimente anhalten, desto mehr bin ich erstaunt, wie lang ich mich diesmal im Zustand des luziden Träumens halten kann. Meinem Gefühl nach ist es einer der zeitlich längsten und szenisch stabilsten Luzidträume, die ich je erlebt habe. Schließlich begebe ich mich in das Innere einer geräumigen Scheune aus Holz. Drinnen turne und fliege ich übermütig im Gebälk des Dachstuhls und der Zwischendecken herum. Plötzlich habe ich die Stimme von M., einem Freund, im Ohr. Er ermahnt mich ein wenig ärgerlich, nicht so schnell zu machen, da er ja kaum mithalten könne. Während des Turnens im Gebälk erwache ich schließlich. Übungsbeginn 3:24 Uhr. Traumende 4:53 Uhr.

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