Ritt auf dem Holzschrubber

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Bei sonnigem Frühjahrswetter halte ich mich auf einer kleinen Party auf, die – so scheint es zumindest – im vierten Stock des Wohnblocks meiner Eltern auf dem Balkon der Nachbarsfamilie abgehalten wird. Der Balkon ist breiter und länger als in der Realität, sodass Leute an einer langen Bierbank an der Brüstung sitzen können. Ich schaue vom Balkon aus nach Südosten zur schattigen Seite des Wohnblocks gegenüber hinüber; frisches, morgendliches Sonnenlicht bestrahlt die Umgebung von Osten her. Als ich mich umdrehe, kommt mein Onkel U. hinzu. Ich sage zu ihm, dass es jetzt für meine Familie und mich Zeit wird, nach Ingenheim aufzubrechen. Offenbar soll das fliegend geschehen, denn in diesem Augenblick habe ich auch schon einen alten hölzernen Schrubber in der Hand, schwinge mich darauf, fliege vom Balkon aus eine Linkskurve, worauf ich sofort in Bodennähe über einen mit Splitt gestreuten Fahrweg in Ingenheim entlanggleite. Auf dem Stiel des Schrubbers lasse ich mich nach hinten zurücksinken und komme so recht bequem auf der Schrubberbürste zu sitzen. Im Bogen fliege ich über einige Kinder hinweg, die ihre Köpfe emporrecken und mich mit unverständlichen Zurufen freudig begrüßen. Ich will mit den Flugkünsten bei denen da unten ein wenig angeben; mein Hochgefühl wird aber durch die Tatsache leicht gedämpft, dass mir eigentlich bewusst ist, dass dieses Erlebnis nicht real ist. Ich fliege in östlicher Richtung weiter, wobei die Szenerie gleitend ins Wohnzimmer meiner Eltern übergeht, dessen Tür ich passiere und schnell den Flur Richtung Wohnungseingang durchquere. Dabei werde ich von B., einem der Schüler meiner jetzigen vierten Klasse, verfolgt, der mir im Übermut ein rotes Tuch überwerfen will. Ich befürchte allerdings, dass meine Übung, mit einem Tuch über dem Kopf, zum gefährlichen Blindflug werden könnte und schnappe ihm, mich auf der Höhe der Wohnungstür in Richtung meiner alten Zimmertür links von mir umdrehend, das Tuch aus der Hand, um es stattdessen ihm selbst übers Gesicht zu werfen. B. ärgert sich ein wenig über mich, weil ich ihm den Spaß verdorben habe. Auch stellt sich heraus, dass es nur eine rote Gaze ist, durch die ich B.´s Gesichtszüge perfekt erkennen kann; der Stoff ist dünn, völlig durchsichtig und daher ungefährlich. In diesem Moment erwache ich; es ist 7:40 Uhr.

Auf dem Flohmarkt

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Ich sitze bei K. im Auto. Wir fahren zu einem Parkplatz in der Stadt. Obwohl der Platz bis auf ein paar Autos leer ist, zweifelt sie, ob er heute nicht gesperrt sei. Da sie sich nicht überzeugen lassen will, hier zu parken, steige ich etwas entnervt aus, um in der Straße neben dem leeren Parkplatz eine Parkmöglichkeit zu suchen. Als ich eine gefunden habe, gehe ich zurück, um sie hinzulotsen. Das Auto ist inzwischen aber schon verschwunden. Stattdessen taucht K., jetzt plötzlich in Begleitung ihrer jüngeren Schwester B., wieder auf. Auf dem eben noch leeren Parkplatz herrscht jetzt reges Flohmarkttreiben. Vor einem der Stände macht K. mir unfaire Vorhaltungen, wo ich mich so lange rumgetrieben hätte. Etwa im selben Moment dämmert mir aber, dass auch dies ein Traum sein muss. Umgehend steige ich ins Blaue über mir auf, die Szene verschwindet. In der Dunkelheit setze ich zur Landung an, fliege – in pechschwarzer Finsternis – knapp über dem Boden entlang und taste dabei den Untergrund ab. Dort fühle ich geschwungene Knochensteine und Sand. Nun scheint das Erwachen zu folgen; allerdings erwache ich diesmal nicht in meinem Bett, sondern in einen unluziden Traum hinein. Ich scheine wieder auf dem Flohmarkt aufgetaucht zu sein und denke, mich mit der Händlerin, einer jungen, adrett gekleideten Frau mit dunklen Haaren und gebräunter Haut unterhaltend, über mein Traumerlebnis nach. Als ich später auf den Wecker blicke, ist es 5:55 Uhr.

In Opas Küche

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Ich laufe, vermutlich in Kaiserslautern, durch eine lange Ladenpassage. Irgendwann trenne ich mich von der Gruppe, mit der ich dort bin, und betrete einen Klamottenladen. Nach geraumer Zeit betritt K. den Laden, offenbar auf der Suche nach mir. Ich nehme mir die Zeit, die Sachen, die ich anprobiert hatte, wieder auf die Stangen zu hängen, was einige Geduld in Anspruch nimmt, weil die Kleiderstangen in äußerst unpraktischer Weise eng und in geringer Höhe über dem Boden angebracht sind. Zu meiner Verwunderung bemerke ich, dass K. nach der ganzen Zeit noch immer im Kassenbereich des Geschäfts steht. Mir wird klar, dass das nicht sein kann, denn diese Zurückhaltung ist völlig untypisch für sie. Normalerweise wäre sie inzwischen längst neben mir gestanden, um zu schauen, was ich treibe. So merke ich, dass ich das alles nur träume. Um das Ganze in einen Klartraum umzuwandeln, mache ich mich, wie ich es mir vorgenommen hatte, ans Aufsteigen und fliege quer durch den Laden nach draußen. Dort gerate ich – die Traumszenerie wechselt hier – in einen halbdunklen Wohnungsflur und bin ein wenig irritiert über den Ort. Im Nachhinein bedacht scheint es der Flur zur Küche in der Wohnung meines Opas zu sein. Obwohl ich eigentlich vorhatte, ungehindert auszufliegen, stoße ich mit den vorgehaltenen Händen schmerzlos an den Türsturz über dem Kücheneingang. Ich kann ihn nicht durchdringen. Also tauche ich darunter hinweg, durchquere den Raum und fliege durch den geschlossenen Rollladen nach draußen (wieder wundere ich mich, weshalb das Bild geschlossener Rollläden, die durchstoßen werden müssen, so oft in meinen Luzidträumen auftaucht) in einen unklaren, dunklen Raum ohne definierte Szenerie hinein. Weiterfliegend will ich mich mit geschlossenen Augen in einen weiteren Traum versenken, mich in eine neue Szenerie stürzen oder fallen lassen, tauche aber durch eine Wand gedeckter Farben ins Erwachen über. Es ist 9:33 Uhr.