Hypnagogie

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Gestern Nacht beim Einschlafen, irgendwann nach 0 Uhr, spielte ich mit den hypnagogen Bildern; diesmal waren vor allem detaillierte Blicke auf LKW-Räder mit sehr eigentümlichen, überkomplizierten Aufhängungskonstruktionen geboten. Nach dem Aufwachen am Morgen fuhr ich, nachdem ich die Jalousien verdunkelt hatte, mit diesen Übungen fort. Jetzt gab es u.a. Eindrücke von einem undefinierbaren, auf dem Boden ausgebreiteten Gerät. Die Apparatur bestand aus einem schwarzlackierten Kästchen mit einem silbernen Schalltrichter obenauf; dieses Kästchen war mit chromfarbenen Röhren mit anderen schwarz glänzenden Kästchen verbunden. Beim Üben musste ich irgendwann bei Bewusstsein eingeschlafen sein, ohne es zu bemerken; scheinbar auf dem Bauch liegend beschäftigte ich mich alsbald mit einem Buch, das so etwas wie meditative Mandalas enthielt. Wenn man diese ausmalte, würde man sich, so zumindest verstand ich die Sache, in einem luziden Traum aufschwingen können. Mit fahrigen Holzstiftstrichen malte ich das flatternde Gewand einer fliegenden Hexe rot an. Dann bemerkte ich, dass linkerhand ein anderes Buch aufgeschlagen neben mir lag; in dem Buch, das über Kopf vor mir lag, gewahrte ich eine seitenfüllende Buchmalerei, die eine weitere Zauberin zeigte, eine gut gebaute nackte Frau, die schlafend mit ernstem Gesicht auf einer blauweiß glühenden Sternschnuppe, einem Eisenmeteoriten, durch die nachtschwarze Atmosphäre hoch über der Welt jagte. Kurz darauf bemerkte ich noch die fliegenden Seiten eines weiteren Buches relativ direkt vor meinen Augen und unternahm dann einen Ablösungsversuch. Ich drehte mich aus der Bauchlage nach links und führte einen gelingenden Fingertest durch; ich stieg über meinem Bett in die Höhe, bemerkte aber, als ich die Augen öffnete, dass ich mich scheinbar nach wie vor im Bett befand; die Blickperspektive und das Fluggefühl waren nicht miteinander übereinzubringen. Daher schloss ich die Augen wieder, stieg recht rasant auf und betastete die Raufasertapete in der Zimmerecke links über meinem Bett; ich fühlte eindeutig die kühle, hügelige Struktur. Als ich nun das zweite Mal die Augen öffnete, ergab sich abermals dieselbe Irritation wie beim ersten Versuch: Ich blickte mit leicht erhobenem Kopf vom Bett aus hinüber zum Kleiderschrank und registrierte noch die Farbe meiner Bettwäsche. Nochmals schloss ich die Augen, doch gelang es mir nicht, den AKE-Zustand zu halten; ich spürte, dass ich in eben der Körperlage erwachte, wie ich sie eben im Traum erlebt hatte. Es war 7:42 Uhr.

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