Der leere Innenraum

– – –
Erforsche selbst die Astralwelt mit „Astralwanderungen und luzide Träume. Das Handbuch für Traumreisende“! Zu beziehen bei:
amazon.de
omega-verlag.de

Diesen Morgen bin ich, ohne irgendetwas dafür tun zu müssen, in einem hypnopompischen Flugtraum. Über einem kleinen Wiesengrundstück ohne besondere Auffälligkeiten steige ich in ein eintönig blaues Gebiet auf; das Fliegen macht in diesem wenig realistischen Umraum allerdings wenig Freude. Obwohl die Umgebung keine sichtbaren Begrenzungen aufweist, kommt es mir vor, als bewegte ich mich in einem räumlich stark beschränkten Innenraum, in dem es nichts Neues zu entdecken gibt. Es ist sogar so, dass ich zwischen diesem Raum und meinem Schlafzimmer bis zu einem gewissen Grade hin- und herblenden kann. Irgendwann entscheide ich mich ganz gezielt dafür, die unbefriedigende Situation zu verlassen, da die Flugübung, so schön das auch sonst sein mag, hier wenig Sinn macht. So blende ich mich bewusst ins Bett zurück.

Astralprojektion

– – –
Erforsche selbst die Astralwelt mit „Astralwanderungen und luzide Träume. Das Handbuch für Traumreisende“! Zu beziehen bei:
amazon.de
omega-verlag.de

Nach einer kleinen Pause jetzt ein neuerlicher Anlauf. Es kommt zu einigen, z.T. recht plastischen Wahrnehmungen, auf die hin ich mich immer wieder auf die Projektionsübung rückkonzentriere. Da ich nicht ganz fit bin, will ich mich damit schon zufrieden geben, fahre aber dennoch einfach so ohne besondere Gründlichkeit fort, ohne noch mehr erreichen zu wollen. So gerate ich mühelos ins geträumte Wachliegen. E., die unvermittelt im Zimmer anwesend ist, fragt mich, wie Astralprojektion funktioniert. Ich erkläre ihr, dass es eine Sache der konzentrierten Ausrichtung sei; wenn sie die durchhalte, könne sie irgendwann einfach aufstehen. Während dieser Erklärung befinde ich mich genau in dem beschriebenen, hochkonzentrierten Zustand und probiere daher, mich zu erheben. Ich spüre einen Widerstand und es gelingt mir nicht, aufzustehen. Der altbewährte Fingertest sagt mir aber, dass ich tatsächlich im Traumzustand bin. So reibe ich zur Stabilisierung meine Hände und kann nun – mit geschlossenen Augen – mühelos aufstehen. Der erneute Realitätstest zeigt mir zu meiner Zufriedenheit, dass der Zustand nach wie vor stabil ist. Als ich meine Augen öffne, ergibt sich das übliche Problem: Es sieht so aus, als läge ich noch im Bett und schaute in Richtung Fenster hinüber, obwohl ich doch nach dem Körpergefühl aufrecht neben dem Bett stehe. Ich schließe die Augen und reibe erneut meine Hände; sie fühlen sich dabei irgendwie seltsam an, als wären sie kleiner als üblich. Beim Reiben wird es etwas heller und die Sehfähigkeit stellt sich durch die Stabilisierungstechnik ein. Eine Kinderstimme sagt: „Jetzt kannst du sehen!“; es ist, als wäre meine eigene Feststellung irgendwie nach außen projiziert worden und käme in Form dieser Stimme auf mich zurück. Ich pflichte der Kinderstimme bei und fliege in der Schwimmtechnik los. Sogleich finde ich mich in meinem Arbeitszimmer auf der Höhe meines Schreibtisches wieder. Dort fällt mir ein, dass ich mir doch eigentlich vorgenommen hatte, gleich nach einer gelungenen Ablösung und Stabilisierung die Projektion eines astralen Tores oder Tunnels zu versuchen. Das bloße Rumfliegen wäre in der Tat fast etwas zu langweilig. Ich stoppe und versuche mir darüber klar zu werden, wie ich nun vorgehen soll, als ich verstärkt meinen Körper im Bett spüre. Er schiebt sich unaufhaltsam über die Wahrnehmungsschwelle, die hypnagoge Traumszenerie löst sich auf und ich bin sogleich voll in den physischen Körper reintegriert. Übungsbeginn 5:56 Uhr; Ende 7:05 Uhr. Eine kurze, aber gute Projektion.

Gespräche am Morgen

– – –
Erforsche selbst die Astralwelt mit „Astralwanderungen und luzide Träume. Das Handbuch für Traumreisende“! Zu beziehen bei:
amazon.de
omega-verlag.de

Es kommt zu verschiedenen Situationen des falschen Wachens im Schlafzimmer und im Arbeitszimmer. Am PC versuche ich, einen Kommentar zu einem meiner Einträge im Klartraum-Blog zu lesen, doch gelingt es nicht, den Text aufzurufen. In der zweiten Übungsrunde kommt es wieder zur hypnagogen Wahrnehmung des Treppensteigens. Und irgendwann stehe ich schließlich vor dem Bett und setze mich auf die Kante; meine Mutter ist auch anwesend; sie zieht die Nachttischschublade auf und legt ein Buchmanuskript auf die Matratze und sagt: „Mittwoch kommt deine Agentin!“. Ich krabble über die Matratze herüber und frage sie leicht irritiert: „Was hast du gemacht?“; in einem zweiten Abschnitt des falschen Wachens ist S. im Raum und blättert links auf dem Bett in einem meiner Ordner und fragt mich bezüglich des AKE-Zustandes, ob ich mir sicher sei, dass dies nicht gewöhnliche Träume seien. Ich antworte: „Natürlich sind es Träume, was sollte es denn sonst sein?“
Dasselbe Muster wiederholt sich; sobald der geringste Unterbruch der Konzentration im Trance-Stadium geschieht, kommt es zu derartigen Erwachenssituationen, in denen das Ziel zwar irgendwie als Gesprächsthema oder als gedankliche Beschäftigung da ist, ohne dass es allerdings zu einer vollluziden Realisierung kommt.

Das Schleimmonster

– – –
Erforsche selbst die Astralwelt mit „Astralwanderungen und luzide Träume. Das Handbuch für Traumreisende“! Zu beziehen bei:
amazon.de
omega-verlag.de

Die WILD-Übung mündet in einen Traum, in dem ich beobachte, wie aus einem sprudelnden Quellfluss ein bräunliches Schleimklümpchen an Land geht und in einer Ritze an der Basis eines glänzenden, braunen Felsen verschwindet; in einer zeitlich immens gerafften Evolution entwickelt sich ein grässliches braunes Schleimmonster, vor dem paar junge Leute und ich als Mitglied ihrer Gruppe in schnellem Flug flüchten müssen. Der Flugtraum endet damit, dass wir über einer Kleinstadt Flugübungen absolvieren und einen rasanten Absturz einige zehn Meter über den Hausdächern abfangen. Später finde ich mich an meinem Arbeitsplatz wieder; eine Kollegin ist auch anwesend; gedanklich bin ich damit beschäftigt, mithilfe einer „Blickfixation“ hypnagoge Bilder plastischer werden zu lassen, um sie für einen Übergang in den luziden Traum nutzbar zu machen. Dummerweise sind all diese Beschäftigungen „nur“ geträumt – und ich bemerke es nicht. Übungsbeginn 5 Uhr.

Im Flur

– – –
Erforsche selbst die Astralwelt mit „Astralwanderungen und luzide Träume. Das Handbuch für Traumreisende“! Zu beziehen bei:
amazon.de
omega-verlag.de

Beim Trainieren gelange ich in einen merkwürdigen, halbbewussten Traumzustand. Irgendwie soll oder muss ich mich um irgendetwas kümmern, weise aber diese Traumtätigkeit zurück, indem ich denke: „Das hier braucht mich nicht zu interessieren, da es ja ein Traum ist!“; weil ich die Sache oder das Geschäft einfach interesselos abblocke, ohne mich auch nur einen Funken darum zu kümmern, kann ich mich im Nachhinein inhaltlich gar nicht mehr daran erinnern, um was es eigentlich ging. Mir steht nur trüb der Flur im OG meines Hauses (?) vor Augen, von dem aus ich durch die geöffneten Zimmertüren die Räume einblicken kann. 5:13 Uhr Beginn, Ende kurz nach 6 Uhr.

Schwimmen und Abheben

– – –
Erforsche selbst die Astralwelt mit „Astralwanderungen und luzide Träume. Das Handbuch für Traumreisende“! Zu beziehen bei:
amazon.de
omega-verlag.de

Das erste Mal seit zwei Tagen komme ich heute Morgen dazu, ein wenig zu trainieren. Ergebnis: Im geträumten Wachen kommt es auf dem Rücken im Bett liegend zu Schwimmbewegungen im Dunkeln; Ablösungsversuche mit Teilerfolg. Die Schwimmbewegungen mit Beinen und Armen erscheinen mir als eine gute Methode, um das Loskommen zu üben. Beginn 5.05 Uhr; 6:05 Uhr. Zwischendurch und am Ende wird das Training von gewöhnlichen Träumen abgelöst.

Stabilisierungsprobleme

– – –
Erforsche selbst die Astralwelt mit „Astralwanderungen und luzide Träume. Das Handbuch für Traumreisende“! Zu beziehen bei:
amazon.de
omega-verlag.de

Nachdem ich mit der WILD-Üben begonnen habe, gerate ich schnell in ein geträumtes Wachliegen in meinem Jugendzimmer; in der Bauchlage denke ich noch immer darüber nach, einen Klartraum zu induzieren. Eine hypnagoge Zeichentrickfigur, dem kleinen Arschloch nicht unähnlich, versucht sich in derselben Übung. Dann tritt ein weibliches Pendant zum Opa des kleinen A.s, alt, dicke Brille, hinzu und lässt verlauten, dass dazu ruhig und gelassen gewartet werden müsse. Das kleine A. interessiert das natürlich nicht. Kurzum schmiert es eine braune ölige Flüssigkeit mitten in die Luft, springt hindurch und kommt auf der „anderen“ Seite im Flugmodus wieder heraus; so geht´s natürlich im Wortsinn „wie geschmiert“.
Im nächsten Augenblick finde ich mich selbst mit Blick zum Fenster in der Küche meiner Eltern wieder. Draußen herrscht ein heller, aber bedeckter Tag. Am Fenster hält sich ein Mann auf, der mich an irgendeinen Nachrichtensprecher erinnert, dessen Name mir aber entfallen ist.
Er will mit mir über luzide Träume theoretisieren und mir erklären, dass sie Simulationen und Illusionen seien, die im Gehirn erzeugt werden. Vor ihm gerate ich ins Fliegen, mache über ihn hinweg einen Purzelbaum durch das Küchenfenster und sage ihm dabei noch: „Gleich können wir uns richtig über Klarträume unterhalten!“ – nämlich nicht nur theoretisch! Nachdem ich das Fenster widerstandslos passiert habe, lasse ich mich aus dem vierten Stock frei nach unten stürzen, überschlage mich, schwinge mich wieder auf und kehre in die Küche zurück. Der „Nachrichtensprecher“ ist nicht mehr da und ich fliege einige Runden in dem dafür etwas engen Raum umher. Ich habe Lust, mehr als das zu unternehmen, bemerke in diesem Moment aber eine Verdunklung der Umgebung. Im Dunklen tauche ich in Richtung Fußboden ab, um mich dort durch Berührung zu stabilisieren. Sofort wird es wieder heller. Ich erkenne, dass meine linke Hand auf kleinen, gelblichen Fliesen und meine rechte Hand auf einem graubraun gemusterten Teppich liegen; beides gab es in früheren Tagen einmal tatsächlich in der Küche meiner Eltern. Trotz der Stabilisierungsbemühungen bleibt meine Sicht zumindest auf dem linken Auge gestört und verzerrt. Noch einmal stabilisiere ich etwas und sehe dann, meinen Kopf nach rechts drehend, dass ich im halbdunklen Wohnzimmer auf den ausgeschalteten Fernseher blicke. Dummerweise hänge ich mit der linken Hälfte des Gesichts und des Körpers fest, sodass ich mich nicht losmachen kann. Mein linkes Auge wird etwas von einem weißen Nebel getrübt. Plötzlich bewegt sich von der Seite her ein fast völlig durchsichtiges Geisterwesen durch die Szenerie. Es weist die Silhouette eines langen, sehr dürren Menschen auf. Kurz beneide ich das Wesen darum, dass es sich hier offenbar frei zu bewegen vermag; zugleich steigert der Auftritt des Geistes meine Herzfrequenz spürbar. Schließlich erkenne ich die Gestalt als Skelett, das unbewegt, wie in den Raum projiziert, vorüber zieht. Zugleich wandelt sich die Wohnzimmerszenerie gleitend in die meines Schlafzimmers und ich bemerke, dass ich auf der linken Seite in meinem Bett liege – in derselben Körperlage, die ich beim Üben zuletzt eingenommen hatte. Beginn: 5:38 Uhr; Ende: 6:17 Uhr.

Pik-König und VW Golf

– – –
Erforsche selbst die Astralwelt mit „Astralwanderungen und luzide Träume. Das Handbuch für Traumreisende“! Zu beziehen bei:
amazon.de
omega-verlag.de

Als deutliche hypnagoge Wahrnehmungen waren heute Morgen zu verzeichnen: der obere Teil einer Spielkarte Pik-König unmittelbar vor Augen; ein uralter weißer VW Golf; beides sehr plastisch und farbecht. Hätte ich bis zum Aufstehen mehr Zeit gehabt, wäre bestimmt eine Ablösung möglich gewesen.

Die Waldhütte

– – –
Erforsche selbst die Astralwelt mit „Astralwanderungen und luzide Träume. Das Handbuch für Traumreisende“! Zu beziehen bei:
amazon.de
omega-verlag.de

Nach einigen intensiven Traumszenen, die zwar selbst nicht luzid waren, sich aber ums Klarträumen und ihre Auswirkungen drehten, erwache ich schließlich und registriere dabei ein leichtes hypnopompisches Schütteln verbunden mit einer mattweißen, pulsierenden Farbwahrnehmung. Ich schlafe schnell wieder ein und gelange in einen Traum, in dem ich mit dem Kollegium einen Ausflug durch eine wäldliche Gegend unternehme und schließlich in einem Waldgasthaus ankomme. Dort liefert ein Kollege, Herr H., eine unterhaltsame Einlage ab, die aber von einigen Kollegen in kleinlicher Weise kritisiert wird. Ich empfinde die kleinlichen Beckmessereien als unangemessen und verlasse schließlich den Raum. Auf dem Flur zu den Toiletten stehe ich schließlich einer mir fremden Kollegin (wohl von einer anderen Schule) gegenüber und wundere mich, dass ich plötzlich drei Köpfe größer bin als mein Gegenüber. Über sie und alles andere „hinausgewachsen“, erhebe ich mich umgehend zum Flug. Schwungvoll gleite ich in den Nebenraum der Gaststätte über. Ein kleiner Junge betrachtet dieses Kunst mit leuchtenden Augen und fragt mich, wie ich das mache. „Ich kann das, weil ich ein Zauberer bin!“, antworte ich dem Kleinen und führe ihm eine weitere Flugrunde vor, in deren Verlauf ich ins Erwachen übergehe. Der Wecker zeigt bereits 5:56 Uhr an; die halbe Stunde bis zum Aufstehen reicht leider nicht, um noch einen direkten WILD-Versuch nachzuschieben.

Die Tür zur Astralwelt

– – –
Erforsche selbst die Astralwelt mit „Astralwanderungen und luzide Träume. Das Handbuch für Traumreisende“! Zu beziehen bei:
amazon.de
omega-verlag.de

Heute erlebe ich wieder das Gefühl des Treppensteigens; diesmal nach oben. Visuell sind dabei weißgraue, mit schmalen mattsilbernen Metallschienen abgesetzte Treppenstufen in einem Umraum von weißem Streulicht wie im Inneren einer Wolke zu sehen. Auf dem oberen Treppenabsatz finde ich eine gipsweiße quadratische Fläche von vielleicht 1,5 auf 1,5 m vor. Eine unbekannte Person mit blauen Augen öffnet mir mit völlig ausdruckslosem Gesicht wortlos eine Tür in die Astralwelt; im Nachhinein betrachtet erinnert mich die Gestalt vom Gesicht her sehr an das der Puppe, die ich gestern in einem Puppenhaus gesehen hatte; nur dass der Türöffner eindeutig ein Junge ist und die Züge eines lebendigen Menschen besitzt. Hinter der Tür links neben mir sind schemenhafte Farbmuster erkennbar; in dem chaotischen Muster scheinen alle Farben des Regenbogens vertreten, aber abgedämpft, ohne intensive Leuchtkraft. Möglicherweise handelt es sich um eine noch nicht klar ausgeformte oder erkennbare Landschaft. Bei diesem hypnagogen Erlebnis spüre ich bis zu einem gewissen Grade meinen Körper im Bett und bin mir seiner bewusst. Das macht mir das direkte Weitergehen und Passieren der Tür unmöglich. Zwar spüre ich einen leichten Drall in ihre Richtung, der mich vom Treppenabsatz abhebt, und versuche auch, mich durch den Drehtrick in sie hineinzuwinden, doch das Gespür für den physischen Körper ist zu ausgeprägt, sodass dies nicht gelingt.