Stabilisierungsprobleme

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Nachdem ich mit der WILD-Üben begonnen habe, gerate ich schnell in ein geträumtes Wachliegen in meinem Jugendzimmer; in der Bauchlage denke ich noch immer darüber nach, einen Klartraum zu induzieren. Eine hypnagoge Zeichentrickfigur, dem kleinen Arschloch nicht unähnlich, versucht sich in derselben Übung. Dann tritt ein weibliches Pendant zum Opa des kleinen A.s, alt, dicke Brille, hinzu und lässt verlauten, dass dazu ruhig und gelassen gewartet werden müsse. Das kleine A. interessiert das natürlich nicht. Kurzum schmiert es eine braune ölige Flüssigkeit mitten in die Luft, springt hindurch und kommt auf der „anderen“ Seite im Flugmodus wieder heraus; so geht´s natürlich im Wortsinn „wie geschmiert“.
Im nächsten Augenblick finde ich mich selbst mit Blick zum Fenster in der Küche meiner Eltern wieder. Draußen herrscht ein heller, aber bedeckter Tag. Am Fenster hält sich ein Mann auf, der mich an irgendeinen Nachrichtensprecher erinnert, dessen Name mir aber entfallen ist.
Er will mit mir über luzide Träume theoretisieren und mir erklären, dass sie Simulationen und Illusionen seien, die im Gehirn erzeugt werden. Vor ihm gerate ich ins Fliegen, mache über ihn hinweg einen Purzelbaum durch das Küchenfenster und sage ihm dabei noch: „Gleich können wir uns richtig über Klarträume unterhalten!“ – nämlich nicht nur theoretisch! Nachdem ich das Fenster widerstandslos passiert habe, lasse ich mich aus dem vierten Stock frei nach unten stürzen, überschlage mich, schwinge mich wieder auf und kehre in die Küche zurück. Der „Nachrichtensprecher“ ist nicht mehr da und ich fliege einige Runden in dem dafür etwas engen Raum umher. Ich habe Lust, mehr als das zu unternehmen, bemerke in diesem Moment aber eine Verdunklung der Umgebung. Im Dunklen tauche ich in Richtung Fußboden ab, um mich dort durch Berührung zu stabilisieren. Sofort wird es wieder heller. Ich erkenne, dass meine linke Hand auf kleinen, gelblichen Fliesen und meine rechte Hand auf einem graubraun gemusterten Teppich liegen; beides gab es in früheren Tagen einmal tatsächlich in der Küche meiner Eltern. Trotz der Stabilisierungsbemühungen bleibt meine Sicht zumindest auf dem linken Auge gestört und verzerrt. Noch einmal stabilisiere ich etwas und sehe dann, meinen Kopf nach rechts drehend, dass ich im halbdunklen Wohnzimmer auf den ausgeschalteten Fernseher blicke. Dummerweise hänge ich mit der linken Hälfte des Gesichts und des Körpers fest, sodass ich mich nicht losmachen kann. Mein linkes Auge wird etwas von einem weißen Nebel getrübt. Plötzlich bewegt sich von der Seite her ein fast völlig durchsichtiges Geisterwesen durch die Szenerie. Es weist die Silhouette eines langen, sehr dürren Menschen auf. Kurz beneide ich das Wesen darum, dass es sich hier offenbar frei zu bewegen vermag; zugleich steigert der Auftritt des Geistes meine Herzfrequenz spürbar. Schließlich erkenne ich die Gestalt als Skelett, das unbewegt, wie in den Raum projiziert, vorüber zieht. Zugleich wandelt sich die Wohnzimmerszenerie gleitend in die meines Schlafzimmers und ich bemerke, dass ich auf der linken Seite in meinem Bett liege – in derselben Körperlage, die ich beim Üben zuletzt eingenommen hatte. Beginn: 5:38 Uhr; Ende: 6:17 Uhr.

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