Astralprojektion

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Nach einer kleinen Pause jetzt ein neuerlicher Anlauf. Es kommt zu einigen, z.T. recht plastischen Wahrnehmungen, auf die hin ich mich immer wieder auf die Projektionsübung rückkonzentriere. Da ich nicht ganz fit bin, will ich mich damit schon zufrieden geben, fahre aber dennoch einfach so ohne besondere Gründlichkeit fort, ohne noch mehr erreichen zu wollen. So gerate ich mühelos ins geträumte Wachliegen. E., die unvermittelt im Zimmer anwesend ist, fragt mich, wie Astralprojektion funktioniert. Ich erkläre ihr, dass es eine Sache der konzentrierten Ausrichtung sei; wenn sie die durchhalte, könne sie irgendwann einfach aufstehen. Während dieser Erklärung befinde ich mich genau in dem beschriebenen, hochkonzentrierten Zustand und probiere daher, mich zu erheben. Ich spüre einen Widerstand und es gelingt mir nicht, aufzustehen. Der altbewährte Fingertest sagt mir aber, dass ich tatsächlich im Traumzustand bin. So reibe ich zur Stabilisierung meine Hände und kann nun – mit geschlossenen Augen – mühelos aufstehen. Der erneute Realitätstest zeigt mir zu meiner Zufriedenheit, dass der Zustand nach wie vor stabil ist. Als ich meine Augen öffne, ergibt sich das übliche Problem: Es sieht so aus, als läge ich noch im Bett und schaute in Richtung Fenster hinüber, obwohl ich doch nach dem Körpergefühl aufrecht neben dem Bett stehe. Ich schließe die Augen und reibe erneut meine Hände; sie fühlen sich dabei irgendwie seltsam an, als wären sie kleiner als üblich. Beim Reiben wird es etwas heller und die Sehfähigkeit stellt sich durch die Stabilisierungstechnik ein. Eine Kinderstimme sagt: „Jetzt kannst du sehen!“; es ist, als wäre meine eigene Feststellung irgendwie nach außen projiziert worden und käme in Form dieser Stimme auf mich zurück. Ich pflichte der Kinderstimme bei und fliege in der Schwimmtechnik los. Sogleich finde ich mich in meinem Arbeitszimmer auf der Höhe meines Schreibtisches wieder. Dort fällt mir ein, dass ich mir doch eigentlich vorgenommen hatte, gleich nach einer gelungenen Ablösung und Stabilisierung die Projektion eines astralen Tores oder Tunnels zu versuchen. Das bloße Rumfliegen wäre in der Tat fast etwas zu langweilig. Ich stoppe und versuche mir darüber klar zu werden, wie ich nun vorgehen soll, als ich verstärkt meinen Körper im Bett spüre. Er schiebt sich unaufhaltsam über die Wahrnehmungsschwelle, die hypnagoge Traumszenerie löst sich auf und ich bin sogleich voll in den physischen Körper reintegriert. Übungsbeginn 5:56 Uhr; Ende 7:05 Uhr. Eine kurze, aber gute Projektion.

Ein Gedanke zu “Astralprojektion

  1. Darf ich mal etwas fragen?
    Ich habe nun schon ein paar Mal versucht, aus meinem Körper herauszutreten. Sobald ich merke, dass sich meine Hand bewegt, ohne dass es mein physischer Körper tut, zucke ich sofort zusammen und bin wieder in meinem Körper. Meiner Meinung nach liegt es an der Angst vor dem Unbekannten. Ich weiß nicht, was mich erwartet, wenn ich meinen Körper verlasse. Ich weiß zwar, dass mir keinerlei Gefahr droht, ich kann mir jedoch nicht vorstellen, wie es „dort“ ist. Sieht es dort genauso aus, wie in meinem Zimmer? Kann ich das Haus verlassen? Kann es sein, dass ich irgendjemanden oder irgendetwas treffe? Ich habe mal gelesen, dass man durchaus auf Schatten oder „Dämonen“ treffen kann. Diese sollen aber nur Astralprojektionen anderer sein. Bist du schon jemandem begegnet? Kann man sich also im Traum mit Freunden, Bekannten etc treffen? Auch wenn weder meiner Projektion noch meinem physischen Körper etwas geschehen kann, bereitet mir das ganze doch Sorgen. Ich würde es aber zu gerne mal ausprobieren, da ich ein sehr leidenschaftlicher Träumer bin. Ich erinnere mich an jedes auch noch so kleine Detail meiner Träume, ich glaube also, dass ich noch nie meinen Körper verlassen habe. Kann ich mir die Angst vielleicht irgendwie nehmen?
    Es wäre echt super, wenn ich eine Antwort bekomme 🙂

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