Strahlung und Hitze

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In einem Traum dieser Nacht möchte ich mit Pyrotechnik experimentieren, muss mich aber vor einer Person, einer Art Aufseher, hüten, der strikt gegen solche Experimente ist. Ohne Anstrengung und Zeitverlust wechsle ich plötzlich aus dem Wohnzimmer in eine wäldliche Gegend, in der es Abend ist. In meiner rechten Faust spüre ich ein Bündel Streichhölzer. Unvermittelt tauchen zwei fliegende Personen in der Szenerie auf, die in den Kronen der Bäume über mir verschwinden. Eine von ihnen erinnert mich an Onkel A. Irgendein Impuls nötigt mich, die beiden zu verfolgen. So steige ich in die Luft auf und schwebe schließlich zwischen den dicken Ästen einer alten Kiefer, warmes gelbes Licht aus unbekannter Quelle erhellt meine unmittelbare Umgebung. Die Kiefernnadeln, die hell rotbraune Rinde des Baums wirken unnatürlich scharf, als betrachtete ich sie durch eine etwas zu starke Brille. Ab hier ist der Traum luzid. Und ich entschließe mich, meine Tunnel- und Stabilisierungsversuche fortzusetzen. Ich suche den Boden auf, fixiere dort ein Grasbüschel vor meinen Augen und konzentriere mich darauf, Schönheit und Realität meiner Umgebung zu intensivieren. Nach einem Moment tritt eine Veränderung meiner Wahrnehmung ein. Um mich her herrscht ein merkwürdiges hellgraues Leuchten mit einigen helleren Streifen ohne besondere räumliche Tiefe. In diesem Umraum fliege ich senkrecht aufwärts, wobei das Fliegen im Schwimmmodus alsbald ganz von selbst in das Gefühl übergeht, in einem engen Schacht eine Leiter hinaufzusteigen. Anbei steigert sich das gräuliche Leuchten ins Grellweiße und eine gewaltige Hitze wird fühlbar, die von der Strahlung ausgeht. Ich spüre, dass ich über mir eine Art Luke erreicht habe. Als ich diese passiere bzw. probiere, sie zu passieren, tauche ich auf dem Rücken liegend, den Blick zur leicht geöffneten Schlafzimmertür gerichtet, in meinem Bett auf. Es ist 3:35 Uhr. Habe in dieser Nacht nur schlecht zur Ruhe gefunden; der dadurch bedingte oberflächliche Schlaf hat vielleicht das luzide Träumen ohne besondere Einleitungsbemühungen (nach dem Zubettgehen wurde nur kurz und zwanglos mit der Schau hypnagoger Bilder experimentiert) begünstigt.

Reiseversuche

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Nach dem Wecken um 5:10 Uhr stellt sich, nachdem ich schon glaube, die Übung habe nicht geklappt, im zweiten Anlauf Klarheit in einem Traum ein, in dem ein mittelalterlicher Folterturm eine Rolle spielt.
Jahrhunderte später ist er verfallen, aber aus seinem Inneren dringt nachts Licht wie Feuerschein und die Schreie der Gemarterten sind zu vernehmen.
In der nächtlichen Landschaft unterwegs gehe ich zunächst an dem Feuerschein der Folterhölle vorbei, entschließe mich dann aber doch, das Innere des unheimlichen Turms zu untersuchen. Ich fliege in den Feuerschein, der durch das Tor dringt, und werde mir dabei des Träumens völlig bewusst. Augenblicklich erfolgt die Überblendung ins Bett. Doch handelt es sich eindeutig um falsches Erwachen, da ich mir durch Schwimmbewegungen leichten Auftrieb verschaffen kann. Ein Realitätstest signalisiert ebenfalls, dass der Zustand stabil ist. Durch Rollen nach rechts über die Matratze versuche ich mich sorgfältig zu lösen, habe aber das Gefühl, mich dabei in die Bettdecke einzuwickeln. Also rolle ich mich in Gegenrichtung zurück. Ungehindert kann ich nun das Bett verlassen und gehe zur Tür, um meine astrale Wanderung durchs Haus vor einigen Tagen zu wiederholen. An der Tür muss ich allerdings einen Widerstand überwinden, der mich ins Schlafzimmer zurückziehen will. Dann aber geht es für den Augenblick relativ gut weiter. Auf der Treppe überkommt mich jedoch – das hatte ich zuvor noch bei keiner Projektion erlebt – ein bleierndes Müdigkeitsgefühl. Mir fallen die Augen zu und ich finde mich erneut in der Situation des falschen Erwachens oben im Schlafzimmer vor. Sofort aus dem Bett in den Flug übergehend drehe ich einen Halbkreis gegen den Uhrzeigersinn ums Bett und überlege mir für einen Moment, mit dem Händen voran auf dem Teppich zu landen, um mich zu stabilisieren und so vielleicht in eine andere Traumdimension überzugehen.
Stattdessen möchte ich aber lieber einmal die „Ausstreckmethode“ probieren, von der ich bei R. A. Monroe gelesen hatte. Auch das soll einen astralen Orts- oder Ebenenwechsel bewirken können.
Wie ein Schwimmer vor dem Absprung strecke ich die Arme aus, lege die Hände über dem Kopf zusammen und dehne mich. Das bewirkt aber nur, dass meine Hände bis zur Hälfte in die Materie der Zimmerdecke eintauchen und dort stecken bleiben. Zudem überkommt mich jetzt auch wieder das schwere Müdigkeitsgefühl von vorhin.
Von der Decke lasse ich mich ins Bett zurückfallen, entspanne mich und versuche so, wieder frischer zu werden. Trotz des Wunschs, mich dabei nochmals ins falsche Erwachen überzuleiten, erfolgt nun aber das richtige Aufwachen und die Exkursion ist vorbei. Es ist 6:27 Uhr.

Hausrundgang

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Gestern Nacht bin ich von meiner Toskana-Reise zurückgekehrt. Im Urlaub gab´s natürlich „Besseres“ zu tun, als strukturierte OBE-Versuche durchzuführen. Trotzdem gelang am Morgen des Anreisetags (08.07.13) eine recht beeindruckende kleine Exkursion:
Mal wieder wurde die Klarheit über einen Flugtraum erreicht. In diesem Traum sitze ich in einem roten Auto und vollbringe ein aufsehenerregendes Einparkmanöver. Das Auto steigt senkrecht in die Luft und wird beim Wieder-Absinken elegant in eine Parklücke gesetzt.
Auf dem Parkplatz, ein enges Rondell in der Nähe des Wohnhauses meiner Eltern, sind zwei bis drei Leute anwesend, die dieses Manöver beobachten. Nachdem ich das Auto verlassen habe, protze ich noch ein wenig mit meiner Flugfähigkeit. Ich fliege rechts am Haus das beige gestrichene Fallrohr hoch und schwebe dann auf der Höhe der Nachbarwohnung.
Dann fliege ich von dort aus in Richtung Adolf-Kolping-Straße weiter und erkenne den Flugtraum. Nach einigen Stößen im Brustschwimmstil erinnere ich mich auch meines Vorhabens, ein Astraltor zu erzeugen, und stürze mich abwärts zum Straßenasphalt. Dort drücke ich die Hände fest auf den Boden, fixiere die Asphaltdecke und denke konzentriert daran, ein astrales Loch zu benötigen, irgendeinen Durchgang.
Daraufhin verdunkelt sich die Umgebung. Nach rechts blickend erkenne ich, dass ich in mein halbdunkles Schlafzimmer übergegangen bin; meine Hände ruhen nun nicht mehr auf dem Straßenbelag, sondern auf der Matratze. Dabei bin ich mir aber völlig bewusst, dass ich nicht einfach aufgewacht bin. Schließlich schlafe ich ja in dieser Nacht gar nicht zuhause, sondern bei einem Freund, mit dem zusammen es dann morgen früh ab in die Toskana gehen wird.
Völlig im Klaren über die Traumsituation verlasse ich das Bett, fliege kurz zum Schrank hinüber, komme dort zu Boden und beschließe, im Traumzustand einfach einen Rundgang durch mein Haus zu unternehmen.
Durch die Schlafzimmertür laufe ich auf den Flur und nehme die Wendeltreppe nach unten. Die Stufen der neuen Treppe sind in ihre Schutzkartonierungen eingepackt; alles sieht völlig realistisch aus.
Auf halben Weg nach unten verschlechtert sich allerdings meine Sicht, sodass ich die verzerrte Astralsicht durch kurzes Innehalten und Reiben der Hände stabilisieren muss. Die Sehfähigkeit kehrt zurück, bleibt aber ein wenig eingeschränkt: alles ist nurmehr weißgrau bzw. schwarzweiß. Unten angekommen fällt mein Blick auf den Esstisch, der etwas weiter links und mittiger im Raum steht, als dies normalerweise der Fall ist. Der Raum ist von hellem weißgrauem Licht erfüllt, das von der Verandaseite her ins Haus dringt. Ich nähere mich dem Tisch und will mir die Dinge einprägen, die darauf liegen, um später den geträumten Tisch mit den realen Gegebenheiten vergleichen zu können. Verschiedener Krimskrams liegt darauf; u.a. ein bauchiges Wasserglas mit dickem Glasboden, das ca. zur Hälfte gefüllt ist, sowie der Rest eines grünen Apfels (das Grün ist interessanterweise gut sichtbar), der gerade eben verzehrt worden sein muss, da sein Fleisch noch keinerlei Bräunung aufweist. Hier erwache ich, während ich darüber nachdenke, dass das, was ich auf dem Esstisch sah, ganz sicher nicht mit den derzeitigen Gegebenheiten auf dem realen Tisch daheim übereinstimmt. Es ist 4:04 Uhr, als dieser luzide Traum endet.