Reiseversuche

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Nach dem Wecken um 5:10 Uhr stellt sich, nachdem ich schon glaube, die Übung habe nicht geklappt, im zweiten Anlauf Klarheit in einem Traum ein, in dem ein mittelalterlicher Folterturm eine Rolle spielt.
Jahrhunderte später ist er verfallen, aber aus seinem Inneren dringt nachts Licht wie Feuerschein und die Schreie der Gemarterten sind zu vernehmen.
In der nächtlichen Landschaft unterwegs gehe ich zunächst an dem Feuerschein der Folterhölle vorbei, entschließe mich dann aber doch, das Innere des unheimlichen Turms zu untersuchen. Ich fliege in den Feuerschein, der durch das Tor dringt, und werde mir dabei des Träumens völlig bewusst. Augenblicklich erfolgt die Überblendung ins Bett. Doch handelt es sich eindeutig um falsches Erwachen, da ich mir durch Schwimmbewegungen leichten Auftrieb verschaffen kann. Ein Realitätstest signalisiert ebenfalls, dass der Zustand stabil ist. Durch Rollen nach rechts über die Matratze versuche ich mich sorgfältig zu lösen, habe aber das Gefühl, mich dabei in die Bettdecke einzuwickeln. Also rolle ich mich in Gegenrichtung zurück. Ungehindert kann ich nun das Bett verlassen und gehe zur Tür, um meine astrale Wanderung durchs Haus vor einigen Tagen zu wiederholen. An der Tür muss ich allerdings einen Widerstand überwinden, der mich ins Schlafzimmer zurückziehen will. Dann aber geht es für den Augenblick relativ gut weiter. Auf der Treppe überkommt mich jedoch – das hatte ich zuvor noch bei keiner Projektion erlebt – ein bleierndes Müdigkeitsgefühl. Mir fallen die Augen zu und ich finde mich erneut in der Situation des falschen Erwachens oben im Schlafzimmer vor. Sofort aus dem Bett in den Flug übergehend drehe ich einen Halbkreis gegen den Uhrzeigersinn ums Bett und überlege mir für einen Moment, mit dem Händen voran auf dem Teppich zu landen, um mich zu stabilisieren und so vielleicht in eine andere Traumdimension überzugehen.
Stattdessen möchte ich aber lieber einmal die „Ausstreckmethode“ probieren, von der ich bei R. A. Monroe gelesen hatte. Auch das soll einen astralen Orts- oder Ebenenwechsel bewirken können.
Wie ein Schwimmer vor dem Absprung strecke ich die Arme aus, lege die Hände über dem Kopf zusammen und dehne mich. Das bewirkt aber nur, dass meine Hände bis zur Hälfte in die Materie der Zimmerdecke eintauchen und dort stecken bleiben. Zudem überkommt mich jetzt auch wieder das schwere Müdigkeitsgefühl von vorhin.
Von der Decke lasse ich mich ins Bett zurückfallen, entspanne mich und versuche so, wieder frischer zu werden. Trotz des Wunschs, mich dabei nochmals ins falsche Erwachen überzuleiten, erfolgt nun aber das richtige Aufwachen und die Exkursion ist vorbei. Es ist 6:27 Uhr.

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