Die Insel im Nichts

– – –
Erforsche selbst die Astralwelt mit „Astralwanderungen und luzide Träume. Das Handbuch für Traumreisende“! Zu beziehen bei:
amazon.de
omega-verlag.de

Das heutige Übungsergebnis ist recht interessant. Ich finde mich in einem Raum wieder, der dem Wohnzimmer meiner Eltern ähnlich ist. Allerdings befindet sich in der Zimmermitte jetzt eine Matratze (recht typisch für Situationen des falschen Erwachens!), auf der sich drei Kinder mit Tablet-Computern in Händen lebhaft darüber austauschen, wie sie sich physisch in die Wirklichkeit eines Computerspiels hineinbegeben könnten. Auf ihren Tablets können die Kinder zwischen ihren drei vernetzten PCs hin- und herschalten. Eines der Kinder stellt schließlich fest, dass einer der Rechner eine „Zeitverschiebung“ gegenüber den anderen beiden aufweist. Dieser Rechner sei daher womöglich geeignet, die erwünschte Versetzung zu ermöglichen. Diese Geschichte durchdenkend meine ich schließlich, dass das so etwas wie ein gemeinsamer Klartraum wäre. Kaum habe ich diesen Gedanken geäußert, entsteht über der rechten Ecke der großen Matratze ein tunnelförmiger Farbwirbel in dunkelblau und tiefem Violett; er gleicht dem auf einem Bild, das ich irgendwann mal im Internet entdeckt hatte. Nachdem ich durch den Wirbel hindurchgetreten bin, erreiche ich auf der anderen Seite eine kleine, grüne, bergige Insel, die mitten in einem unendlichen, schwarzen Nichts zu schweben scheint. Ich überlege noch, ob dies wohl die Computerspielwelt ist, zu der die Kinder vordringen wollten. Leider verliere ich ab diesem Punkt schnell den Faden und irre ins gewöhnliche Träumen ab. Übungsbeginn 5:30 Uhr.

Ausrollen

– – –
Erforsche selbst die Astralwelt mit „Astralwanderungen und luzide Träume. Das Handbuch für Traumreisende“! Zu beziehen bei:
amazon.de
omega-verlag.de

Über Juli und August wurden verschiedene Variationen von Klartraumtechniken durchprobiert. Auffälligerweise war dadurch keine Verbesserung, sondern ein totaler Einbruch hinsichtlich der Fähigkeit zum lichten Träumen zu verzeichnen.
Erst heute Morgen stellte sich wieder eine AKE ein. In einer hypnagogen Traumszenerie tauschte ich mich mit einem Afroamerikaner, der ein bisschen an den Schauspieler Bill Cosby erinnerte, über die Möglichkeit aus, sich durch eine Abhebung vom physischen Körper zu lösen und in den bewussten Traum überzutreten. Schließlich spürte ich in der Rückenlage, dass mir tatsächlich ein gewisser Auftrieb möglich war. Das Gefühl des Aufwärtstreibens ging nahtlos in ein erfolgreiches Ausrollen nach rechts über. Dummerweise war ich durch die Tatsache, dass ich mich hatte lösen können, so erfreut, dass ich die Augen öffnete. Schlagartig fand ich mich im Zustand der Traumlähmung am Ausgangspunkt wieder; zwei helle Lichtlinien markierten die Schlafzimmertür in dem ansonsten dunklen Raum. Ich versuchte noch, mich zu erheben, kam aber nicht gegen den Widerstand der Schlaflähmung an, verlor die Traumstabilisierung und erwachte. Hätte ich nicht falsch reagiert, wäre sicher mehr drin gewesen. Übungsbeginn ca. 5:15 Uhr; Traumende 5:41 Uhr.