Astralwanderung

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Diese Nacht versuche ich, im Klartraumzustand die Umfelderkundung des Hauses und der Umgebung fortzusetzen, die ich ein paar Tage zuvor begonnen hatte.
Nach der Traumstabilisierung gehe ich ins Erdgeschoss, durchquere die Diele und öffne die Haustür ganz normal an der Türklinke. Diesmal achte ich nämlich darauf, „unnatürliche“ Operationen wie Fliegen oder das Durchdringen geschlossener Türen und Fenster zu vermeiden, da ich den Eindruck gewonnen habe, dass diese Praxis häufig auf ein schnelles Traumende hinausläuft.
Ohne mich lange aufzuhalten, gehe ich links am Haus auf der gegenüberliegenden Straßenseite vorbei. Ich will das Neubaugebiet durchqueren und die Wirtschafts- und Wanderwege westlich davon aufsuchen. Dummerweise merke ich schnell, dass das Umfeld in diesem Traum starke Abweichungen gegenüber den realen Verhältnissen im Baugebiet aufweist. Es gibt mehr Grünzeug und Gestrüpp an den Wegrändern; es ist eher so, als bewegte ich mich in einem älteren Dorf.
Nach einem knappen Drittel des Weges schneidet mir schließlich so etwas wie eine große graue Kunststoffplane den Weg ab. Es wirkt, als sei sie lose über einen Zaun geworfen, der als unüberwindliche Barriere im Raum steht.
Als ich auf das Hindernis zutrete, merke ich, dass meine Füße in der auf dem Boden aufliegenden Plane einsinken, als bestünde diese aus einem ätherischen Material. Kurzentschlossen drücke ich mein Gesicht hinein, um zu sehen, was dahinter ist. Doch da ist nur Schwärze. Sicher hätte ich über den Zaun hinwegfliegen können, komme aber gar nicht auf den Gedanken, da ich mir ja vorgenommen hatte, die Flugübungen diesmal sein zu lassen. So mache ich links kehrt und laufe zurück.
Wiederum hat sich die Gegend sehr verändert. Der Rückweg führt mich über einen schmalen Streifen aus Waschbetonplatten an einer grün-orange gestreiften Zeltplane (wie von einem großen Campingzelt) vorbei. Rechts fällt eine begrünte Böschung ab, als befände sich dort ein Rinnsal, ein kleiner Bach.
Mein Plan ist jetzt, zum Haus zurückzugehen und von dort aus einen zweiten Weg zu benutzen, um mein ursprüngliches Ziel vielleicht doch noch über die Nordseite des Wohngebiets zu erreichen. Kurz nachdem ich diese Richtung eingeschlagen habe, endet der Traum. Es ist 1:49 Uhr.

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