Auferstehung

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Ich mache mit ein paar Mädels einen Stadtrundgang. Die Mädels (keiner in der Gruppe einschließlich meiner Selbst ist in diesem Traum älter als 15 Jahre) heben mich schließlich in die Höhe und rennen mit mir vor den Eingängen der Tiefgaragen des ehemaligen KARSTADT-Gebäudes entlang; sie finden das furchtbar lustig. Genauso amüsant kommt ist ihnen vor, als sie mich zu Fall bringen und ich, allerdings ohne Schmerz zu verspüre, auf den Asphalt knalle. Der Sturz ist so heftig, dass die Gruppe meint, ich könne tot sein. In dieser Situation erwache ich aus diesem Traum und vernehme dabei eine trockene Grabestimme oder einfach nur ein kratzendes Geräusch, das ich als solche interpretiere. Ich höre „Ich …“ und ergänze in Gedanken den Satz „… bin auferstanden!“; dabei drehe ich mich so leicht im Dunkeln, dass ich sofort bemerke, dass ich ins falsche Erwachen geraten bin. Ich sehe, dass ich mich in meinem alten Jugendzimmer befinde, mache meinen RT und schwimme hinauf zur Zimmerdecke, um durch sie hindurchzutauchen. Doch das gelingt absolut nicht; die Decke ist so hart und undurchdringlich wie eine gewöhnliche Wand im Wachleben, ein steinharter Widerstand. Ich schwebe zu Boden und komme rechts neben dem Bett vor der geschlossenen Tür meines Zimmers zu stehen. Durch den Glaseinsatz dringt das trüb graue Licht einer frühen Morgendämmerung herein. Ein zweiter RT beweist, dass der Traumzustand nach wie vor gegeben ist; ich betrachte meine linke Hand, aus deren Rücken der Zeigefinger herausschaut, den ich soeben hindurchgedrückt habe. An dem kurzen Wandstück zwischen Bett und Tür probiere ich ein zweites Mal, die Wand zu durchdringen und das Zimmer zu verlassen. Doch die Wand ist ebenfalls unüberwindbar hart. Ich wundere mich über das Problem und vermute, dass womöglich die Traumstabilisierung nicht ausreichend ist. Ich stabilisiere, auch um meine Sicht in der Halbdämmerung zu verbessern, doch es tut sich nichts, wenn dann nur ganz minimal. Stattdessen kommt die Doppelwahrnehmung der Hände auf, die ich schon in der letzten OOBE erlebt hatte. Ich spüre die Handflächen meines nicht-physischen Körpers aneinanderliegen, zugleich fühle ich meine physischen Hände auf der Matratze liegen. Zweiteres gewinnt die Oberhand; ich merke zwar noch eine Weile lang die zusammengelegten Hände, kann sie aber nicht mehr bewegen; sie liegen wie erstarrt aneinander. Ich gebe den Versuch, das Gefühl für den Traumkörper zu reaktivieren, als aussichtslos auf und erwache. Es ist 7.05 Uhr.

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