Luzide Kurzerlebnisse

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Ich laufe mit M. einen breiten grasbewachsenen Weg eine Böschung hinunter; vor mir führt der Weg in einer seichten Linkskurve um einen grünen Hügel herum, doch erschweren schlammige Pfützen die Passage. Mit Anlauf renne ich rechts über eine Reihe Randsteine hinweg, nehme zugleich in der Kurve Schwung, stoße mich ab und beginne zu fliegen. Luzidität, aber etwas schwächer ausgeprägt, stellt sich ein. Der Flug nimmt so rasant an Geschwindigkeit und Höhe auf, dass es mir glatt mulmig wird; am Ende des Wegs wende ich in der Nähe eines weiß verputzten Hauses. M. verschwindet mal kurz in dem Haus, weil er dort etwas erledigen muss. Ich nutze die Zeit und steige wieder auf, doch dann kommt sehr schnell das Traumende; es ist 5:07 Uhr.
Bereits gestern Morgen war es zu einem Erlebnis mit vergleichbarem Bewusstheitsgrad gekommen. Ich war in der Jugendherberge Altleinigen und will am frühen Morgen die Außentoilette aufsuchen, doch die Haupttür ist noch abgeschlossen. Gerade will ich sie mit meinem Zimmerschlüssel öffnen, als ich mich erinnere, dass in der Kelleretage ein WC untergebracht ist. Ich schließe also nicht auf, sondern mache mich über die steinerne, linksdrehende Wendeltreppe auf den Weg nach unten. Im Lauf dämmert mir, dass ich diese Treppe gar nicht wirklich herunterlaufe, sondern dies lediglich in einem Traum tue. Während ich weitergehe, vertiefe ich mich in Überlegungen über Wirklichkeit und Illusion und darum, ob über eine AKE wahre Informationen über die physische Realität erhalten werden können oder nicht. Ich muss an R.A. Monroe denken, der AKEs für wahre Erlebnisse hielt; nur gestalte sich die Deutung der Wahrnehmungen schwierig, weil der Wahrnehmungsapparat und unser Gehirn die Erlebnisse auf einer anderen Bewusstseinsebene nur fehlerhaft einordnen könne, was ihren oft traumähnlichen Charakter voller psychischer Symbolik erzeuge. In diese Überlegungen versunken, erwache ich kurz vor dem Aufstehen um 6:30 Uhr; Übungsbeginn 5:25 Uhr.

2 Gedanken zu “Luzide Kurzerlebnisse

  1. Ich träume manchmal, wie ein Flugzeug abstürzt. Dabei sehe ich wie das Flugzeug in meine Richtung kommt. Ich habe dann panische Angst, dass es mich und/oder aber die durch den Aufprall herumfliegenden Trümmer treffen. Also versuche ich schnell wegzukommen, oder mich irgendwie zu verkriechen. Bisher hat es auch immer geklappt. Ich habe alle diese Flugzeugabstürze überlebt. Wobei ich natürlich sagen muß, dass ich in der Realität noch nie mit einem Flugzeug abgestürzt bin. Auch habe ich noch nie einen Flugzeugabsturz gesehen. Außer im Fernsehen natürlich. Ja und bei Modell- und Papierflugzeugen. Trotzdem frage ich mich, woher ich diese Bilder habe. Ach so, was Flugzeugtypen und Fluggesellschaften betrifft, sind die Träume auch völlig unspezifisch.

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  2. Solche Erlebnisse im Traum kann man vielleicht als archetypische Bilder für existenzielle Bedrohungssituationen sehen, die jeden jederzeit treffen können. Andere typische Situationen dieser Art liegen vor, wenn man im Traum von Monstern, Zombies, Vampiren oder dergleichen gejagt oder angefallen wird – das hat ja in der Realität auch keiner erlebt; es ist eben die Symbolsprache der Psyche, die sich hier mitteilt.

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