Eine Reparaturmethode

– – –
Erforsche selbst die Astralwelt mit „Astralwanderungen und luzide Träume. Das Handbuch für Traumreisende“! Zu beziehen bei:
amazon.de
omega-verlag.de

Obwohl ich durch eine Erkältung mit Reizhusten erheblich in der Konzentration gestört werde, gelingen doch einige interessante hypnagoge Wahrnehmungen.
Besonders plastisch gestaltet sich die eines endjungen und sehr unsympathisch wirkenden Mannes, der eine Wohnungstür öffnet und mit mürrischem und überheblichem Gesichtsausdruck herausschaut.
Später gehe ich in eine noch ausgeprägtere hypnagoge Traumszenerie über; ich finde mich, der Traumhaftigkeit des Erlebnisses durchgängig bewusst, in meinem Schulsaal wieder, gehe ein Stück Richtung Wandseite und finde hinter einem der Schülertische einen meiner Kugelschreiber, der in drei Teile zerbrochen am Boden liegt. Kurzentschlossen lege ich die drei Teile aus transparentem rotem Kunststoff in der korrekten Reihenfolge aneinander und presse sie fest in meiner Faust zusammen.
Da die Materie im Traum beliebig formbar ist, will ich auf diese Weise den Stift reparieren.
Aus der kräftig zusammengedrückten Faust dringt schließlich ein gedämpftes weißes Licht hervor – ein Zeichen, dass der Kugelschreiber im Inneren tatsächlich wieder „zusammengebacken“ wird und heil wieder zum Vorschein kommt!
Nachdem ich mir vorgenommen habe, diese „Reparaturmethode“ an weiteren Gegenständen auszuprobieren, verliere ich das Bewusstsein.
Etwas später gehe ich vor einem Mietshaus entlang; die Gegebenheiten ähneln der Situation vor dem Haus meiner Stiefoma.
Auf dem Boden finde ich ein Zwei-Euro-Stück und einige Schritte weiter ein paar Ein-Euro-Münzen.
Erfreut über den Fund schaue ich mir die aufgesammelten Münzen genauer an.
Das Zwei-Euro-Stück zeigt das Porträt Dante Alighieris, wie es auf der italienischen Version dieser Münze anzutreffen ist.
Merkwürdigerweise ist das Münzprofil sehr grob geschnitten, sodass mir dämmert, dass diese Situation wohl eine Geträumte ist. Dummerweise lenkt mich am Eingang des Hauses ein Postbote ab, der mich fragt, ob ich ihm eine Sendung für einen Nachbarn abnehmen könne, den er nicht angetroffen habe. Gemeinsam betreten wir das Treppenhaus der Mietskaserne. Auf der Treppe habe ich kurz einen zweiten prä-luziden Moment, doch der Postbote wirkt als Schlafhüter und sorgt dafür, dass ich ihn nicht nutzen kann. So geht der Traum unluzid weiter und entwickelt sich zu einer Geschichte über einen Wohnungseinbruch, den der Postbote und ich in diesem Haus entdecken. Übungsbeginn nach 6:30 Uhr; Ende 9:30 Uhr.

Ablösungsversuche

– – –
Erforsche selbst die Astralwelt mit „Astralwanderungen und luzide Träume. Das Handbuch für Traumreisende“! Zu beziehen bei:
amazon.de
omega-verlag.de

Das Ausschlafen am Samstagmorgen kann ich jetzt endlich mal wieder zu einer Trainingsphase nutzen, die zu zwei prä-luziden Erlebnissen führt.
Im Ersten lese ich in einem Kurzgeschichtenband von Stephen King, „Shocking“ betitelt.
Der für ein Werk dieses Autors doch recht schmale Band enthält Erzählungen, in deren Verlauf Menschen sich in Bestien verwandeln.
Beim Blättern denke ich darüber nach, dass eine Selbstverwandlung in andere Wesenheiten im Klartraumzustand mehr als nur das Fantasieprodukt eines Schriftstellers, sondern eine reale Möglichkeit darstellt. Meine Bewusstheit steigt im Laufe dieser Überlegungen langsam an, schwindet dann aber wieder, weil sich irgendwelche, nicht mehr klar erinnerliche Ablenkungen als „Schlafhüter“ in die Traumsequenz einschleichen.
In einer nachfolgenden, szenisch weniger klaren Traumszenerie, die am ehesten als ein falsches Wachliegen im dunklen Schlafzimmer zu werten ist, ärgere ich mich deutlich, dass es mir nicht gelungen ist, in dieser Übungsphase in einen voll und ganz selbstkontrollierten Traumzustand überzugehen. So imaginiere ich kraftvoll Schwimmbewegungen, um mich loszueisen, und gerate, nach einem kurzen Bewusstseinsunterbruch, ins falsche Erwachen in einem schmalen Bett, dessen Kopfende sich direkt links neben einer spaltweise geöffneten Tür befindet; ich probiere davonzufliegen, habe aber erneut kein Glück.
Als ich mich um 8:00 Uhr entscheide, die Übungsphase abzubrechen, wurmt es mich ein wenig, dass ich in letzter Zeit vermehrt nur relative kurze Bewusstheitsmomente erlebe, die in oft sehr verwirrender und bewusstheitsraubender Weise mit gewöhnlichen Traumsequenzen vermengt sind.

Tastsinn

– – –
Erforsche selbst die Astralwelt mit „Astralwanderungen und luzide Träume. Das Handbuch für Traumreisende“! Zu beziehen bei:
amazon.de
omega-verlag.de

Ich führe eine Internetrecherche durch und spaziere dann gedankenerfüllt im OG umher. Im morgendlichen Schlafzimmer laufe ich ums Bett, mache kehrt und fliege über die Matratze hinweg, versunken in den Gedanken, wie interessant es ist, so etwas tun zu können.
Durch die offene Schlafzimmertür fliege ich nach draußen auf den Flur und streife dabei mit dem rechten Bein den Türpfosten; ich konzentriere mich auf die Qualität meiner Wahrnehmungen und bin ziemlich fasziniert, wie realistisch sich das anfühlt.
Beim Aufsteigen unter die Decke verliere ich, wohl durch die starke Konzentration auf das Körpergefühl, den Sehsinn.
Bäuchlings „krieche“ ich blind an der Decke im Flur herum, taste und befühle intensiv die Raufasertapete dort und die Zimmerecken.
Kurz fixiere ich mich auf das Sehen bei geschlossenen Augen um, um meine Sehfähigkeit zurückzuerhalten. Doch es bleibt dunkel; ich akzeptiere dieses Ergebnis und sehe den Tatsinn, das haptische Erleben der Deckenstrukturen, als Mittelpunkt der heutigen Erkundung an. Mehr und mehr wird mir dabei klar, dass es doch eine unglaubliche Fähigkeit ist, durch einen Traum fliegend die Zimmerdecken im eigenen Haus mit den Handflächen abzutasten. Dabei verbleibe ich so lange, bis ich erwache. Einleitungsbeginn 7:14 Uhr; Aufwachen 7:39 Uhr; heute ist die Einleitungsphase erstaunlich schnell vonstatten gegangen.
PS.: Der erste Anlauf gestern, das Experiment vom 14.11. nachzuvollziehen, hat noch keine Früchte getragen.

Eine neue Entwicklung?

– – –
Erforsche selbst die Astralwelt mit „Astralwanderungen und luzide Träume. Das Handbuch für Traumreisende“! Zu beziehen bei:
amazon.de
omega-verlag.de

Entgegen meiner sonstigen Gewohnheit praktiziere ich gestern meine Übungsroutinen vor dem abendlichen Einschlafen; ich verweile ohne besondere Anstrengung für eine Weile dabei, endige dann und schlafe zügig ein.
Ich träume, in der Schule zu sein. Ein Praktikant in der Klasse führt die Kinder auf den Hof, um hinüber in den PC-Raum zu gehen.
Gleitend wandelt sich der Schulhof in eine Zeltplatzwiese, über der ich zum Flug aufsteige. Ich verlustiere mich erneut mit einer meiner Lieblingsbeschäftigungen: dem Luftschwimmen. Bewusst strecke ich mich lang aus und kann so viele Meter weite Distanzen überbrücken, dabei spiele ich mit der Vorstellung, wie beeindruckend und machtvoll diese Vorführung auf Zuschauer wirken müsste.
Ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, mehr als das zu unternehmen oder irgendwelche Experimente in Angriff zu nehmen, schwimme ich über der Wiese, herabstoßend und wieder aufwärtsschwingend, bis zum Erwachen um 5:26 Uhr. Interessanterweise erwache ich – wie des Öfteren in letzter Zeit – wenige Minuten vor dem Weckerklingeln um 5:30 Uhr, mit dem ich mich üblicherweise wecke, wenn ich vorhabe, morgens eine Trainingszeit einzulegen.
Offenbar ist meine innere Uhr inzwischen so geeicht, dass ich automatisch zu dieser Uhrzeit erwache.
Hinzu kommt nun, dass ich, ohne im Laufe der Nacht bewusst wach geworden zu sein, am Morgen einen luziden Traum erlebe, nachdem ich abends vor dem Einschlafen in aller Kürze meine Übungsroutinen angetestet habe.
Ich muss unbedingt überprüfen, ob diese Verfahrensweise nur zufällig zu einem Ergebnis führte oder wiederholbar ist.
Wenn Letzteres zuträfe, wäre es ein interessanter Fortschritt in der Entwicklung! Normalerweise klappen Einleitungsversuche nämlich nicht, wenn sie beim abendlichen Einschlafen, also vor der nächtlichen Tiefschlafphase, vorgenommen werden.

Jongliertraining

– – –
Erforsche selbst die Astralwelt mit „Astralwanderungen und luzide Träume. Das Handbuch für Traumreisende“! Zu beziehen bei:
amazon.de
omega-verlag.de

Erstmals seit mehreren Tagen habe ich die Muße und innere Ruhe, einigermaßen konzentriert zu üben. Zunächst gelange ich dabei in einen Traum, in dem ich mich gegen aggressive Hunde erwehren muss. Dann finde mich in einer Wohnung wieder, in der ich ein älteres Fahrrad ausprobiere.
Nachdem ich mich aufs Rad geschwungen habe, nehme ich schnell Fahrt auf und die Szenerie wechselt; nun bin ich im Freien auf schmalen, mit Splitt und rotem Sand bedeckten Wegen unterwegs.
Das rasante Fahren wechselt wiederum ins Luftschwimmen über, wobei sich sogleich wieder die vorangegangene Wohnungsszenerie einstellt. Die Räumlichkeiten ähneln bis zu einem gewissen Grad den Gegebenheiten in meinem Elternhaus. Allerdings sind die Zimmer entlang des Flurs anders verteilt.
Beim Schwimmen gewinne ich volle Luzidität und genieße für mehrere Runden einfach den Vorgang.
Dann erinnere ich mich daran, dass ich einen der nächsten Klartraumzustände ja dazu nutzen wollte, meine Fähigkeiten im Jonglieren zu verbessern; motorisches Üben im Klartraum ist schließlich seit Tholeys Versuchen in dieser Richtung ein Thema in der einschlägigen Forschung.
In einer scharfen Rechtskurve tauche ich in ein Zimmer ein, das dem Wohnzimmer meiner Eltern gleicht und von dem ich genau weiß, dass ich dort meine Jonglierbälle vorfinden werde.
Tatsächlich liegen sie auf dem Sofa und – neben Walnussresten – auf dem Fußboden. Ich greife mir fünf Bälle, in einer Hand so viele, dass ich sie kaum halten kann. Einige sind schlaff wie luftleere Kinderspielbälle, doch kann ich sie mühelos mittels Gedankenkraft auffüllen, sodass sie straff und fest werden.
Auf dem Boden sitzend probiere ich sodann die Fünfball-Kaskade zu werfen – eine schwere Aufgabe, die zu beherrschen jahrelange Übung erfordert.
Dummerweise funktioniert die Jonglage im Traumzustand keinen Deut besser als in der physischen Realität! Die Flugbahnen kreuzen sich in der Luft, einige zu kräftig geworfene Bälle fliegen zu hoch und zu weit und das Auffangen gelingt gar nicht. Um die herabgefallenen Bälle einzusammeln, fliege ich durchs Zimmer in Richtung Geschirrschrank.
So erfolglos, wie die erste Jonglierübung ausfiel, ist es vor allem meine Fähigkeit zu fliegen, die den Traumzustand jetzt noch von der Wachwirklichkeit unterscheidet.
Ich überlege, wie ich die Jonglierübung verbessern könne, und gelange zu dem Schluss, erst einmal die einfache Dreiballkaskade auszuführen und dabei die Fluggeschwindigkeit der Bälle auf ein Zeitlupentempo zu verringern.
Wenn mir dies gelänge, könnte ich dasselbe mit fünf Bällen probieren. Wenn nämlich die Kaskade in Zeitlupe abläuft, habe ich vielleicht mehr Zeit, richtig abzuwerfen und zu greifen, sodass die Kaskade eher gelingen kann.
Leider komme ich nicht mehr hinzu, meine Überlegungen in die Tat umzusetzen. Um 6:55 Uhr „funkt“ mir das Erwachen dazwischen.

Halbe Sachen

– – –
Erforsche selbst die Astralwelt mit „Astralwanderungen und luzide Träume. Das Handbuch für Traumreisende“! Zu beziehen bei:
amazon.de
omega-verlag.de

Ich werde luzid, als ich träume, zuhause die Treppe hinunterzugehen.
Im Erdgeschoss treffe ich auf Br. und Frau M.; vor den Augen beider fliege ich zur Decke, drehe eine Runde und komme in einer Spirale wieder herunter. Dabei bemerke ich, dass ich mich nicht vollständig verstandesklar fühle. Ich probiere, mich an das heutige Datum zu erinnern, doch gelingt es erst nicht. Und dann komme ich auf den 13.11.!
Noch immer unsicher frage ich Br., welches Datum heute sei. Doch sie gibt nur völlig unsinnige Antworten, die nichts mit meiner Frage zu tun haben. Zugleich schiebt sich mir mein physischer Körper ins Bewusstsein zurück; ich spüre deutlich mein Gesicht und meine geschlossenen Augenlider. Das scheint den Traum zu beenden. In Wirklichkeit gehe ich aber, leider ohne es zu registrieren, ins falsche Erwachen über. Ich denke daran, schnell meinen Eintrag ins Protokollheft zu machen und daran, dass ich heute Frau B. die versprochene Manuskriptprobe meines Traumwanderführers „Astralwanderungen und luzide Träume“ schicken will. Von diesen gedanklichen Beschäftigungen abgelenkt, entgeht mir total, was wirklich los ist. Erst will ich meine Eintragungen am Küchentisch vornehmen, fühle mich aber von meinen Eltern beobachtet. So verschwinde ich vom Tisch und ziehe weiter hinten an einen runden Tisch um, der sich in einer Urlaubsumgebung unter freiem Himmel befindet! Ich bediene mich an der Schokolade, die auf dem Tisch liegt, und will dann zu arbeiten beginnen. In diesem Augenblick aber taucht eine junge Familie – der Sprache nach Spanier – mit drei kleinen Kindern auf und umlagert den Tisch. Die Schokolade, an der ich mich ungefragt bedient hatte, gehört offenbar den Kindern – sehr peinlich!
Als ich erwache, wird mir klar, dass dies ein ganz typischer Fall ist, wie OOBEs durcheinandergeraten und die Bewusstseinsklarheit eingeschränkt bleibt, wenn nicht dezidiert geübt, sondern, durch berufliche Beschäftigungen und Alltagsbelange abgelenkt, nur „halbe Sachen“ gemacht werden. Traumende 7:25 Uhr.