Jongliertraining

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Erstmals seit mehreren Tagen habe ich die Muße und innere Ruhe, einigermaßen konzentriert zu üben. Zunächst gelange ich dabei in einen Traum, in dem ich mich gegen aggressive Hunde erwehren muss. Dann finde mich in einer Wohnung wieder, in der ich ein älteres Fahrrad ausprobiere.
Nachdem ich mich aufs Rad geschwungen habe, nehme ich schnell Fahrt auf und die Szenerie wechselt; nun bin ich im Freien auf schmalen, mit Splitt und rotem Sand bedeckten Wegen unterwegs.
Das rasante Fahren wechselt wiederum ins Luftschwimmen über, wobei sich sogleich wieder die vorangegangene Wohnungsszenerie einstellt. Die Räumlichkeiten ähneln bis zu einem gewissen Grad den Gegebenheiten in meinem Elternhaus. Allerdings sind die Zimmer entlang des Flurs anders verteilt.
Beim Schwimmen gewinne ich volle Luzidität und genieße für mehrere Runden einfach den Vorgang.
Dann erinnere ich mich daran, dass ich einen der nächsten Klartraumzustände ja dazu nutzen wollte, meine Fähigkeiten im Jonglieren zu verbessern; motorisches Üben im Klartraum ist schließlich seit Tholeys Versuchen in dieser Richtung ein Thema in der einschlägigen Forschung.
In einer scharfen Rechtskurve tauche ich in ein Zimmer ein, das dem Wohnzimmer meiner Eltern gleicht und von dem ich genau weiß, dass ich dort meine Jonglierbälle vorfinden werde.
Tatsächlich liegen sie auf dem Sofa und – neben Walnussresten – auf dem Fußboden. Ich greife mir fünf Bälle, in einer Hand so viele, dass ich sie kaum halten kann. Einige sind schlaff wie luftleere Kinderspielbälle, doch kann ich sie mühelos mittels Gedankenkraft auffüllen, sodass sie straff und fest werden.
Auf dem Boden sitzend probiere ich sodann die Fünfball-Kaskade zu werfen – eine schwere Aufgabe, die zu beherrschen jahrelange Übung erfordert.
Dummerweise funktioniert die Jonglage im Traumzustand keinen Deut besser als in der physischen Realität! Die Flugbahnen kreuzen sich in der Luft, einige zu kräftig geworfene Bälle fliegen zu hoch und zu weit und das Auffangen gelingt gar nicht. Um die herabgefallenen Bälle einzusammeln, fliege ich durchs Zimmer in Richtung Geschirrschrank.
So erfolglos, wie die erste Jonglierübung ausfiel, ist es vor allem meine Fähigkeit zu fliegen, die den Traumzustand jetzt noch von der Wachwirklichkeit unterscheidet.
Ich überlege, wie ich die Jonglierübung verbessern könne, und gelange zu dem Schluss, erst einmal die einfache Dreiballkaskade auszuführen und dabei die Fluggeschwindigkeit der Bälle auf ein Zeitlupentempo zu verringern.
Wenn mir dies gelänge, könnte ich dasselbe mit fünf Bällen probieren. Wenn nämlich die Kaskade in Zeitlupe abläuft, habe ich vielleicht mehr Zeit, richtig abzuwerfen und zu greifen, sodass die Kaskade eher gelingen kann.
Leider komme ich nicht mehr hinzu, meine Überlegungen in die Tat umzusetzen. Um 6:55 Uhr „funkt“ mir das Erwachen dazwischen.

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