Flug und Kampf

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Nachdem ich die Ferien über morgens etwas faul war, hatte ich heuer für den letzten Tag des Jahres nochmal richtig Lust, ein paar konzentrierte Projektionsversuche zu unternehmen.
Zwei bis drei Fehlschläge führen mich aber zunächst in gewöhnliche, wenngleich sehr intensive Träume; darüber ärgere ich mich und denke mit Macht daran, durch irgendeine Traumszenerie zu gehen und abzuheben.
Kaum gedacht laufe ich tatsächlich, umgehend aus der traumlosen Leere auftauchend, einen mit geschwungenen Knochensteinen gepflasterten Bürgersteig links einer Straße mit geparkten Autos (?) entlang!
Es ist früher Morgen und die Straßenbeleuchtung ist noch an; weißgelbliches Laternenlicht beleuchtet den Weg.
Unterbruchslos bin ich mir der Traumhaftigkeit des Erlebnisses bewusst.
Ecke Branchweilerhof und Parkplatz – ich bin folglich in der Stettinerstr.! – hebe ich bewusst zum Flug ab, blicke in Richtung des Daches oberhalb der Sandsteinmauer des Branchweilerhofes und fliege dann um einen aus Beton gegossenen Mast, der eine an einem Kabel aufgehängte Straßenbeleuchtung trägt.
Ich stoße mich mit den Füßen am Beton ab, um noch mehr Höhe zu gewinnen.
Schwindelerregend weit oben hüpfe ich auf die mit einer verzinkten Metallkappe abgeschlossene Spitze des Mastes.
Einen Moment blicke ich in das morgendlich dunkle Blau des Himmels Richtung Osten und nutze dann, die kurz aufwallende Höhenangst sogleich überwindend, die Plattform auf der Mastspitze als Absprungmöglichkeit.
Mein Flug fühlt sich allerdings schwerfällig an und ich spüre beim Stoßen mit den Füßen (wie so oft fliege ich in der Brustschwimmtechnik) einen materiellen Widerstand hinter mir, als berührte ich mit den Füßen die Matratze meines Bettes.
Kurzentschlossen rotiere ich rechtsrum durch die Luft und fühle mich daraufhin sehr physisch.
Schwer rolle ich, ins Bett teleportiert, über die Matratze und bin überzeugt, völlig normal im Bett erwacht zu sein. Schon falle ich über den Rand der Matratze und spüre sogar einen leichten Schmerz, als hätte ich mir am Bettgestell die Haut über den Rippen ein wenig aufgeschürft.
Mit dem linken Arm halte ich mich auf der Matratze, um nicht vollends aus dem Bett zu fallen, und denke „Hättest du bloß vorher noch einen RT gemacht!“; mit etwas Mühe glückt es mir, mich wieder auf die Matratze zurückzukämpfen, wo ich letztlich wirklich erwache und bemerke, dass der Kampf am Bettrand seinerseits noch ein Traumerlebnis war, was mir aber in der Situation selbst doch leider entgangen war.
Der Wecker zeigt 7:53 Uhr an.

PS.: Zuerst war ich überzeugt, dass der erwähnte Lampenmast nicht den realen Verhältnissen in der Stettiner Str. entspräche und dass dort „gewöhnliche“ Straßenlaternen stünden! Doch weit gefehlt! Als ich heute Mittag dort vorbei kam, entdeckte ich zu meinem großen Erstaunen, dass die Situation vor Ort der in meinem Traum weit exakter entsprach als ich gedacht hatte! Meine Wahrnehmung im Traum war richtig; meine bewusste Erinnerung an die Örtlichkeiten dagegen total falsch! Bezüglich „paranormaler“ Fähigkeiten wie Fernwahrnehmung und dergleichen war und bin ich immer skeptisch gewesen. Und freilich kann es sich um eine unbewusste Erinnerung handeln, doch spannend ist das Ganze irgendwie dennoch!

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