Zeitungslektüre

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In der verbleibenden halben Stunde bis zum Aufstehen erhalte ich beim Trainieren auf hypnagoge Bildwahrnehmungen wiederholt Einblicke in die eine oder andere (oder dieselbe?) Tageszeitung und probiere, darin zu lesen.
Lesen ist im luziden Traumzustand häufig ein schweres Unterfangen.
Auch bei diesen Experimenten bekomme ich kaum klare Sicht auf die Texte der abgedruckten Artikel. Das Kleingedruckte der Artikeltexte bleibt unscharf und unleserlich. Ich kann nur die eine oder andere Headline entziffern. Die Schlagzeilen ergeben allerdings inhaltlich keinen Sinn, da sie entweder völliger Nonsens sind oder grammatikalische Entstellungen aufweisen, sodass die Botschaften unverständlich bleiben.
Auch R.A.Monroe hat immer mal wieder versucht, irgendwelche geträumten Botschaften und Texte zu entziffern; einige solcher Mitteilungen hat er im Wortlaut überliefert und sich allem Anschein nach bemüht, ihnen einen Sinn abzuringen. Dabei scheinen sie den rätselhaften und unzusammenhängenden Aneinanderreihungen von Satzfragmenten und Worten, die ich zu sehen bekam, durchaus ähnlich zu sein.

Sekten-Guru im Innenhof

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Heute Morgen geht das Üben in ein falsches Wachliegen in einem Innenhof mit cremefarben verputzten Wänden über. Ich liege rücklings mitten auf diesem Hof und befasse mich mit einem Ablösungsversuch.
Hinten links an der Wand des Innenhofs sitzt L. Ron Hubbard (z.Z. lese ich „Bare-faced Messiah“ von Russell Miller) an einer Heimorgel, spielt und singt dazu in schrägen Weisen.
Von der Schlafhüter-Aktivität und den Dissoziationsversuchen bei geschlossenen Augen völlig in Anspruch genommen werde ich leider nicht gewahr, dass diese absurde Situation geträumt sein muss.
Ich bemerke jedoch, dass meine Anstrengungen zu verkrampft sind und so nicht zu einem Erfolg gebracht werden können.
Nachdenklich schaue ich mich aus der Rückenlage in dem Hof um und denke darüber nach, ob Suggestionen zur Verbesserung der Traumerinnerung vielleicht zu einem besseren Ergebnis verhelfen könnten, weise die Idee aber zurück, da mir diese Experimente in der Vergangenheit nie allzu viel geholfen hatten.
Kurz vor 8 Uhr erwache ich.

Die Raststätte

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Die „Traumflaute“ der letzten paar Tage scheint zu enden; die Erlebnisse werden wieder deutlicher und erinnerlicher.
In einer recht interessanten Traumsequenz befinde ich mich im Inneren eines Gebäudes, das mich an eine Raststätte erinnert, und lese in einer Art Kursbuch über Psycho-Techniken.
Auf einer der Seiten entdecke ich eine recht schnurige und ungenaue Kurzanleitung zum bewussten Träumen; rechts daneben fällt mir eine Spalte mit Kursmaterialien bzw. Kursangeboten auf, die bei mir den Verdacht erwecken, dass das Werk, das ich da studiere, wohl von einer recht bekannten US-amerikanischen Psycho-Sekte stamme oder der Autor zumindest von dieser beeinflusst sei.
Mit dem Buch in der Hand finde ich mich schließlich unter freiem Himmel vor dem Gebäude wieder und gehe an einer aus hölzernen Bänken gefertigten Sitzgruppe entlang, die zur Außenanlage der Raststätte gehört.
Dabei dämmert mir etwas und das Erlebnis kommt mir doch ziemlich traumähnlich vor. Ich wende mich um, lasse mich auf der Sitzbank nieder und führe dabei einen RT durch, der aber fehlschlägt. Der prä-luzide Moment konnte daher nicht genutzt werden und ich gleite in unbewusste Folgeträume ab.

Die grüne Ebene mit Miniaturstadt

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Diesen Morgen hatte ich einen Traum, der in den Räumen des Gymnasiums spielte, das ich bis zum Abi besucht hatte.
Schließlich verlasse ich das Gebäude, eile über einen Schulhof, der von der räumlichen Aufteilung her eher an den Hof der benachbarten Realschule erinnert, und beginne dann, mit Schwimmbewegungen zu fliegen. Hier werde ich luzid.
Ich fliege in Richtung der Unterführung am Bahnhaltepunkt Neustadt-Böbig und setze in vielleicht 5 oder 10 Metern Höhe über den Bahndamm hinweg.
Dahinter tut sich ein fantastischer Ausblick nicht etwa auf das eigentlich dort angesiedelte Industriegebiet auf, sondern über eine weite Ebene mit Wiesen, Wasserläufen und Mooren unter einem grau bedeckten Himmel.
Höher aufsteigend will ich in südöstlicher Richtung zur Wohnung meiner Eltern fliegen, von der ich weiß, dass sie in diesem Traum an den Küsten eines großen Gewässers liegt. Mit wenigen Schwimmzügen gleite ich über die grüne Ebene und sehe rechts einen besiedelten Streifen entlang eines baumgesäumten Flusslaufes.
Ein Kirchturm aus gelbem Sandstein mit einer Turmuhr mit Messingzeigern und -ziffern und Spitzdach sticht mir ins Auge und ich versuche im Flug, meine Arme der Länge nach auszudehnen, um den Turm zu erfassen und mich zu ihm hinzuziehen.
Das Ausstrecken der Arme funktioniert nicht so ganz; es gibt nur einen minimalen Dehneffekt.
Stattdessen probiere ich, mich wie ein Magier mithilfe geistiger Konzentration und unterstützenden Bewegungen mit Armen und Händen an den Turm heranzuziehen.
Das wiederum klappt recht gut und schwungvoll sause ich sodann über den Turm hinweg. Nun gehe ich in den Sinkflug über der Stadt am Wasser über und bemerke dabei, dass sich die Ansiedlung in eine Ansammlung winziger Lego-Spielzeughäuschen verwandelt hat!
Als ich bäuchlings zur Landung übergehe, verbleiben davon sogar nur dicht an dicht stehende weiße und rote Noppen länglicher Form, die in Bachrandlage am Boden aufgereiht sind.
Diese Veränderung finde ich seltsam und ein wenig enttäuschend, da mir nicht einfällt, was ich hiermit nun weiter anfangen soll.
Aus der Bauchlage will ich mich durch Rotieren in eine andere Umgebung transferieren. Ich rolle am Boden über den Noppenteppich nach links und gerate so mit geschlossenen Augen auf eine Grasfläche. Ich spüre die langen, saftigen Grashalme. Anbei blendet sich eine anderweitige Szenerie ein: Ich betrete einen Laden, scheinbar eine Apotheke mit Tresen und Regalen aus dunkelbraunem Holz. Der Inhaber hat einen dunklen Schnauzbart und dunkle Haare und fragt mich gerade, was ich wünsche. An dieser Stelle erwache ich. Es ist 6:11 Uhr.

Unbekanntes Terrain

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Nachdem ich mit einigen meditativen Übungen eingeschlafen war, unterhalte ich mich in einem meiner Träume dieser Nacht mit einem unbekannten Herrn über Methoden der Bewusstseinskontrolle.
Im Zuge der Unterredung steige ich zur Decke des länglichen, hallenartigen Raumes auf, an dessen türseitiger Wand wir uns unterhalten hatten.
Mit dem Rücken an die Wand gelehnt, bleibt mein Gesprächspartner sitzen, während ich über ihm davonschwebend unter Beweis stelle, solche Kontrolltechniken wirklich zu beherrschen!
Während des Flugs verschwindet der Raum unmerklich; ein Szenenwechsel ins Zimmer meines Bruders findet statt.
Unter der Zimmerdecke im Kreis fliegend komme ich an mehreren Rauchmeldern vorbei. Ich bemerke, dass dies eine ziemlich unrealistische Wahrnehmung ist: Wozu sollte die Decke ein und desselben Raums mit mehreren Brandmeldern vollgepflastert werden? Ich beschließe, das Zimmer zu verlassen. Als ich – in etwa auf der Höhe des Türsturzes – hinausfliegen will, bemerke ich einen gewissen Widerstand. Nur mühsam kann ich den Türbereich durchfliegen. Draußen geht es besser; aus irgendeinem Grund stellte die Schwelle ein leichtes Hindernis dar.
Im Flur wende ich mich unter der Decke nach links, betrachte einen mit Grünzeug reich geschmückten Dachbalken, den es im realen Flur meiner Eltern nicht gibt. Alles ist hell erleuchtet, freundlich, schöner und detailreicher als in der physischen Wirklichkeit.
An dem kurzen Stück Wand zwischen Küchen- und Wohnzimmertür befindet sich in diesem Traum eine Garderobe, die dort in der Realität ebenfalls nicht existiert. Mehrere Jacken hängen an den Haken.
Um mir erinnerliche Einzelheiten einzuprägen, betrachte ich eine der Jacken, von der ich meine, sie könne meinem Vater gehören. Auf der Höhe des Kragens ist dort als Applikation eine gesteppte vierziffrige Zahlenreihe zu erkennen. Die mittleren beiden Ziffern schaue ich mir genauer an und merke sie mir: Es ist die Zahl 27.
Schließlich durchfliege ich das Wohnzimmer und gerate auf einen übernatürlich schönen Balkon von luxuriöser Größe und Ausstattung: marmorweiße Platten, fein gearbeitete Säulen, gepflegte, reichhaltige Begrünung.
Der Balkon scheint sich etwa auf der Höhe des zweiten Stocks über einem begrünten Gelände mit einer asphaltierten Hausauffahrt zu befinden. Die Auffahrt ist zu einer Seite mit hohen Nadelbäumen und dunkelgrünen Hecken gesäumt.
Das stilvolle Ambiente kann ich keinem Grundstück zuordnen, das ich wirklich kenne. Leider verliert sich an dieser Stelle die Bewusstheit und ich drifte in eine Anzahl verwirrender Traumsequenzen ab. Schließlich will ich mich einer dunklen und bedrohlichen Traumsituation entziehen, in der ich am Ende sogar von einer jungen Frau mit einer silbergrauen Handfeuerwaffe bedroht werde.
Ich kann mich noch ins Auto flüchten, habe kaum noch Hoffnung, die Tür schließen und losrasen zu können, um mich vor dem Zugriff der Bewaffneten retten zu können. In diesem Augenblick erwache ich. Es ist 2:54 Uhr.

Übungen ab 5:56 Uhr am 11.01.14 brachten leider „nur“ falsche Erwachenserlebnisse, die in gewöhnliches Träumen übergingen. Vereinzelte willentlich herbeigeführte Ansätze von leichtgängigen Bewegungserfahrungen (ansatzweises Gefühl des Emporeilens an einer Hauswand aus der Rückenlage im Bett heraus) konnten nicht in stabile Traumerlebnisse und Szenerien überführt werden.

Eine fremde Wohnung hoch oben

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In Erinnerung an einen vorangegangenen Traum, in dem ich einen schmalen Wanderweg zu einem Berggipfel entdecke, der mir einen Rundumblick auf eine paradiesisch schöne Landschaft mit Kraterseen und grünen Hängen erlaubt, werde ich in einem halbdunklen Raum luzid und fliege dort unter der Decke an einem Rauchmelder vorbei. Immer noch über die herrliche Landschaft nachsinnend klettere ich schließlich aus dem Fenster, überlege kurz, ob die Aktion gefährlich sein könnte, bin mir aber völlig sicher, in einem Traum zu sein. Es kann folglich gar nichts passieren.
Weit unter mir ist ein Parkplatz; die Gegebenheiten unten entsprechen denen, die ich vom Küchenfenster meines ehemaligen Appartements sehen konnte.
Nur noch mit dem rechten Fuß auf dem Fensterbrett stehend und mich mit einer Hand am Flachdach festhaltend schwinge ich mich schließlich hinaus und schwebe seitlich des Daches in der Luft.
Ich scheine mich in schier unglaublicher Höhe zu befinden; der Himmel über mir ist so schwarz wie er es im freien Weltall sein muss. Vom Horizont her erhellt ein durchgehender Streifen gleißend weißen Lichts (wie das ungefilterte Sonnenlicht oberhalb der Erdatmosphäre!) die Szenerie.
Knapp über dem Horizont sind in südöstlicher Richtung zwei Himmelskörper zu sehen, eine Sonne und eine weniger helle Nebensonne oder ein vollmondähnlicher Körper in leicht kupferrotem Licht.
Ich entschließe mich, per Gedankenkraft höher hinauf ins All zu schießen, um zu sehen, wo ich ankäme. Alles um mich her wird undurchdringlich finster und leicht beengend, sodass ich ahne, dass der Ausflug ins All ins dunkle Nichts führt. Unmerklich gerate ich in eine horizontale Lage und bin mir alsbald nicht einmal mehr sicher, ob der Traumzustand überhaupt noch stabil anhält; ein RT räumt meine Zweifel aus.
Erneut finde ich mich nun in der fremdartigen Wohnung wieder, die ich zuvor durchs Fenster verlassen hatte. Diesmal liege ich dort im Bett. Obwohl mir die Wohnung im Nachhinein gar nicht bekannt vorkommt, ist sie mir in diesem Traum völlig vertraut. In einem langen, rechteckigen Raum befindet sich das Bett an der rechten Wandseite. Nach einem weiteren positiven RT krieche ich aus den Kissen und gehe zu einer weißen Tür mit Glaseinsatz herüber, die sich an der linken Wandseite unweit des Fensters befindet, durch das ich geklettert war.
Durch die Tür gelange ich in einem zweiten, wie das Schlafzimmer auch länglich geschnittenen Raum von rechteckiger Grundfläche. Es ist das Wohnzimmer. Vor mir stehen zwei weiße Ledersessel um ein rundes Tischchen; alles wird von demselben weißen Weltraumlicht erleuchtet, das ich draußen wahrgenommen hatte und das jetzt von rechts her durch ein Fenster dringt.
Der Raum wirkt recht wohnlich und viele Einzelheiten sind zu sehen, an die ich mich aufgrund der Fülle gar nicht mehr im Einzelnen erinnern kann.
Ich gehe um die Sessel herum zu einer weiteren Sitzgelegenheit entlang der schlafzimmerseitigen Wand. Dort will ich mir wenigstens ein paar der vielen Details merken und betrachte daher genau ein auf das Polster gelehntes Kissen.
Es ist weiß mit einem blauen Gittermuster, das die Kissenoberfläche in ca. 10 auf 10 cm große Quadrate einteilt. Innerhalb der Quadrate sind Stickereien zu erkennen, die offenbar Gänse darstellen sollen. Ich studiere diese Stickereien eindringlich und betrachte gerade die Machart eines der in orangefarbenem Garn gearbeiteten Gänsefüße, als ich erwache. Seltsam, die Wohnung, die mir in dem Traum als meine eigene erschienen war, kommt mir jetzt nicht bekannt vor – und dass ich je bestickte Kisschen besessen hätte, wäre mir ebenfalls neu! Traumende ca. 8:15 Uhr.