Unbekanntes Terrain

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Nachdem ich mit einigen meditativen Übungen eingeschlafen war, unterhalte ich mich in einem meiner Träume dieser Nacht mit einem unbekannten Herrn über Methoden der Bewusstseinskontrolle.
Im Zuge der Unterredung steige ich zur Decke des länglichen, hallenartigen Raumes auf, an dessen türseitiger Wand wir uns unterhalten hatten.
Mit dem Rücken an die Wand gelehnt, bleibt mein Gesprächspartner sitzen, während ich über ihm davonschwebend unter Beweis stelle, solche Kontrolltechniken wirklich zu beherrschen!
Während des Flugs verschwindet der Raum unmerklich; ein Szenenwechsel ins Zimmer meines Bruders findet statt.
Unter der Zimmerdecke im Kreis fliegend komme ich an mehreren Rauchmeldern vorbei. Ich bemerke, dass dies eine ziemlich unrealistische Wahrnehmung ist: Wozu sollte die Decke ein und desselben Raums mit mehreren Brandmeldern vollgepflastert werden? Ich beschließe, das Zimmer zu verlassen. Als ich – in etwa auf der Höhe des Türsturzes – hinausfliegen will, bemerke ich einen gewissen Widerstand. Nur mühsam kann ich den Türbereich durchfliegen. Draußen geht es besser; aus irgendeinem Grund stellte die Schwelle ein leichtes Hindernis dar.
Im Flur wende ich mich unter der Decke nach links, betrachte einen mit Grünzeug reich geschmückten Dachbalken, den es im realen Flur meiner Eltern nicht gibt. Alles ist hell erleuchtet, freundlich, schöner und detailreicher als in der physischen Wirklichkeit.
An dem kurzen Stück Wand zwischen Küchen- und Wohnzimmertür befindet sich in diesem Traum eine Garderobe, die dort in der Realität ebenfalls nicht existiert. Mehrere Jacken hängen an den Haken.
Um mir erinnerliche Einzelheiten einzuprägen, betrachte ich eine der Jacken, von der ich meine, sie könne meinem Vater gehören. Auf der Höhe des Kragens ist dort als Applikation eine gesteppte vierziffrige Zahlenreihe zu erkennen. Die mittleren beiden Ziffern schaue ich mir genauer an und merke sie mir: Es ist die Zahl 27.
Schließlich durchfliege ich das Wohnzimmer und gerate auf einen übernatürlich schönen Balkon von luxuriöser Größe und Ausstattung: marmorweiße Platten, fein gearbeitete Säulen, gepflegte, reichhaltige Begrünung.
Der Balkon scheint sich etwa auf der Höhe des zweiten Stocks über einem begrünten Gelände mit einer asphaltierten Hausauffahrt zu befinden. Die Auffahrt ist zu einer Seite mit hohen Nadelbäumen und dunkelgrünen Hecken gesäumt.
Das stilvolle Ambiente kann ich keinem Grundstück zuordnen, das ich wirklich kenne. Leider verliert sich an dieser Stelle die Bewusstheit und ich drifte in eine Anzahl verwirrender Traumsequenzen ab. Schließlich will ich mich einer dunklen und bedrohlichen Traumsituation entziehen, in der ich am Ende sogar von einer jungen Frau mit einer silbergrauen Handfeuerwaffe bedroht werde.
Ich kann mich noch ins Auto flüchten, habe kaum noch Hoffnung, die Tür schließen und losrasen zu können, um mich vor dem Zugriff der Bewaffneten retten zu können. In diesem Augenblick erwache ich. Es ist 2:54 Uhr.

Übungen ab 5:56 Uhr am 11.01.14 brachten leider „nur“ falsche Erwachenserlebnisse, die in gewöhnliches Träumen übergingen. Vereinzelte willentlich herbeigeführte Ansätze von leichtgängigen Bewegungserfahrungen (ansatzweises Gefühl des Emporeilens an einer Hauswand aus der Rückenlage im Bett heraus) konnten nicht in stabile Traumerlebnisse und Szenerien überführt werden.

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