Auf dem Parkplatz

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Nach Unterrichtsschluss laufe ich noch ein bisschen durch das Schulhaus; die Schüler haben das Gebäude schon verlassen. Vorfreude auf das verlängerte Faschingswochenende liegt in der Luft. Ich begegne einigen Kollegen und wir tauschen noch ein paar Nettigkeiten aus.
Beschwingt verlasse ich das Schulhaus und beginne auf dem Weg über den Schulhof und den Parkplatz immer höhere Luftsprünge zu vollführen. Die Sprünge tragen mich bald auf eine Höhe weit über dem Dachfirst des zweistöckigen „Alte Schulhaus“ zu meiner Rechten hinaus. Die Luzidität des Traumes steigert sich mit jedem Sprung leicht.
Als ich nach einem dieser Sprünge wieder herunterkomme, läuft mir F., einer meiner ehemaligen Schüler, über den Weg.
„Kannst du auch so schön fliegen?“, frage ich ihn. Und er antwortet, dass er dies in seinen Träumen ebenfalls könne. Er macht sich bereit, seine Kunst vorzuführen, und ich setze an, mich mit ihm gemeinsam aufzuschwingen. In diesem Moment zerfällt die Traumszenerie und geht kurz in einen gräulichen Nebel über, der mich ins volle Erwachen überleitet.
Es ist kurz nach 4 Uhr morgens.

Eigentümlicher Besuch am Sonntagmorgen

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Viele Tage habe keine Lust verspürt, irgendein Bewusstheitstraining durchzuführen. Heute Morgen bin ich mal wieder eher form- und zwanglos drangegangen.
Beim Üben gibt es eine Reihe hypnagoger Gedankenbilder zu sehen: das Gesicht einer mir unbekannten blonden Frau, Autos, die in meinem Gesichtsfeld Wendemanöver ausführen, auch ein Prinzenrolle-Keks, der vor meinen Augen happenweise aufgegessen wird, ohne dass die Person zu sehen gewesen wäre, die die Stücke abbeißt.
Irgendwann muss ich unmerklich ins falsche Wachliegen übergegangen sein.
Ich liege auf dem Rücken in meinem Bett und blicke in mein von gräulichem Morgenlicht erhelltes Schlafzimmer; alles sieht soweit völlig normal aus.
Allerdings sitzt Frau M., eine meiner Kolleginnen, auf einem Schülerstuhl links in der Zimmerecke. Wir unterhalten uns kurz über Belanglosigkeiten; Kommentare von Christiane, einer weiteren Kollegin, mischen sich unter.
Dann stelle ich zu meinem Erstaunen fest, dass ich mit Straßenkleidung im Bett liege, was mir vor der Kollegin in der Ecke ein bisschen peinlich ist!
Ich spanne meinen Körper stocksteif an und fummle unsicher am Hosenbund herum. Schließlich sage ich möglichst beiläufig, dass es ohnehin Zeit zum Aufstehen sei.
Geschwind bin ich auf und betrachte meine Hausschlappen neben dem linken Fußende des Bettes.
Dabei muss ich kurz daran denken, dass ich ja eigentlich Lust gehabt hätte, heute Morgen einen luziden Traum zu versuchen.
Wie doof! Wie leicht hätte ich hier doch erkennen können, dass Frau M. und Christiane am Sonntagmorgen nichts in meinem Schlafzimmer verloren haben und die ganze Situation bereits nichts Anderes als ein Traum ist!
Christiane sagt noch irgendwas, das ich nicht verstehe, dann erwache ich aus diesem Traum. Es handelt sich nicht um ein falsches Erwachen.
In der nächsten Übungsrunde werde ich mal die Fragestellung „Wer oder was gehört hier nicht her?“ im Hinterkopf halten; vielleicht hilft das ja, Abweichungen von der Norm als solche zu erkennen.

Im Wald

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Anlässlich eines Waldreinigungstages streife ich mit einer kleinen Gruppe durch ein Waldstück und sammle Müll auf. Der Waldboden bietet einen etwas trostlosen Anblick – offenbar wurde der Wald hier von einer ganzen Horde kommerzieller Pilzsammler regelrecht durchpflügt; an manchen Stellen liegen massenhaft Überreste von Pilzstielen u.Ä. herum. Abseits der Gruppe klettere ich über die Deichsel eines abgestellten Anhängers (Waldarbeitergerät) und springe auf der anderen Seite hinunter. Der Grund ist vollgesogen mit Wasser und ich sinke mit den Schuhen ein wenig ein; ab hier bin ich traumbewusst. Ich will in die Richtung zurückgehen, aus der ich herübergekommen bin, laufe aber in eine Dunkelheit hinein. Für eine kleine Weile gelingt es, den Bewegungsablauf des Voranschreitens aufrecht zu erhalten, ehe ich erwache. Es ist 8:30 Uhr.

Die Grenzstadt

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Ich halte mich in irgendeiner mittelgroßen Stadt auf, deren Name ich nicht kenne, von der ich aber weiß, dass sie sich nahe der deutsch-französischen Grenze befindet.
In dieser Stadt suche ich hektisch nach meinem Auto. Ich muss es schnell finden, da ich meinen Vater für einen Kinobesuch abholen will und der Film binnen einer Viertelstunde beginnt.
Während des eiligen Suchens und Rennens werde ich in diesem Traum luzid und fliege einfach in die Höhe, um mir aus der Vogelperspektive einen besseren Überblick zu verschaffen.
Mir ist bewusst, dass ich nach meinem alten Auto, einem blauen Corsa, suchen muss, kann ihn aber nirgends entdecken und komme schnell zu dem Schluss, dass ich ihn in der gegebenen Traumszenerie wohl auch nicht finden werde.
Ich lande jenseits einiger Stadthäuser auf einem mit grauen Granitsteinen gepflasterten Platz, von dem aus man – wie von einer höher gelegenen Aussichtsplattform aus – einen Waldrand jenseits eines von einem Wasserlauf durchschnittenen Tales erkennen kann. Durch eine Art steinernen Torbogen gehe ich zurück auf einen innerhalb der Stadtmauer gelegenen Platz.
Dabei spiele ich mit dem Gedanken, ob ich nicht durch die Rotiermethode den blauen Corsa in meiner unmittelbaren Nähe materialisieren könnte.
Die Übung führt nur zu einer kurzen vorstellungshaften Einblendung des Fahrzeugs (genauer genommen zeigt sich der hintere Türholm im Detailausschnitt) in mein Gesichtsfeld, die sogleich wieder verschwindet.
Zugleich finde ich mich umgehend wieder auf dem offenen Flecken mit dem Granitpflaster vor, wo ich zuvor gelandet war.
Als Nächstes stoße ich mich vom Boden senkrecht ab, treffe aber nach einigen Metern auf ein unsichtbares Hindernis in der Luft, das mich in eine horizontale Flugschleife zwingt. Mich in der Luft sanft drehend sinke ich ab und komme unten weich wie auf Federn zu liegen; es fühlt sich an, als habe sich der Steinboden des Platzes in ein sehr weiches Kissen verwandelt, auf das ich mein Gesicht bette.
Hier erwache ich. Es ist 4:28 Uhr.

Traumstrand

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Mehrfach hintereinander steige ich heute in eine Strandsituation ein und bewege mich über hellen Sand, spaziere dort entlang, den Blick auf den Boden geheftet, ohne die bewusste Distanz zu dem Geschehen zu verlieren, was über kurz oder lang den Übergang in einen unluziden Traum bedeutet hätte.
Das Küstengebiet weist einen steinigen Grund auf, scharfkantiges, graues Gestein; dazwischen der helle feine Sand. Dummerweise werde ich immer wieder von Baumaschinenlärm vor dem Haus aufgeschreckt und falle dann aus der hypnagogen Traumumgebung heraus. Mindestens zweimal gelingt es relativ problemlos, an den „Traumstrand“ zurückzukehren und meine Runde fortzusetzen. Gegen halb neun beschließe ich, aufzustehen und beende die Übung.