Die Grenzstadt

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Ich halte mich in irgendeiner mittelgroßen Stadt auf, deren Name ich nicht kenne, von der ich aber weiß, dass sie sich nahe der deutsch-französischen Grenze befindet.
In dieser Stadt suche ich hektisch nach meinem Auto. Ich muss es schnell finden, da ich meinen Vater für einen Kinobesuch abholen will und der Film binnen einer Viertelstunde beginnt.
Während des eiligen Suchens und Rennens werde ich in diesem Traum luzid und fliege einfach in die Höhe, um mir aus der Vogelperspektive einen besseren Überblick zu verschaffen.
Mir ist bewusst, dass ich nach meinem alten Auto, einem blauen Corsa, suchen muss, kann ihn aber nirgends entdecken und komme schnell zu dem Schluss, dass ich ihn in der gegebenen Traumszenerie wohl auch nicht finden werde.
Ich lande jenseits einiger Stadthäuser auf einem mit grauen Granitsteinen gepflasterten Platz, von dem aus man – wie von einer höher gelegenen Aussichtsplattform aus – einen Waldrand jenseits eines von einem Wasserlauf durchschnittenen Tales erkennen kann. Durch eine Art steinernen Torbogen gehe ich zurück auf einen innerhalb der Stadtmauer gelegenen Platz.
Dabei spiele ich mit dem Gedanken, ob ich nicht durch die Rotiermethode den blauen Corsa in meiner unmittelbaren Nähe materialisieren könnte.
Die Übung führt nur zu einer kurzen vorstellungshaften Einblendung des Fahrzeugs (genauer genommen zeigt sich der hintere Türholm im Detailausschnitt) in mein Gesichtsfeld, die sogleich wieder verschwindet.
Zugleich finde ich mich umgehend wieder auf dem offenen Flecken mit dem Granitpflaster vor, wo ich zuvor gelandet war.
Als Nächstes stoße ich mich vom Boden senkrecht ab, treffe aber nach einigen Metern auf ein unsichtbares Hindernis in der Luft, das mich in eine horizontale Flugschleife zwingt. Mich in der Luft sanft drehend sinke ich ab und komme unten weich wie auf Federn zu liegen; es fühlt sich an, als habe sich der Steinboden des Platzes in ein sehr weiches Kissen verwandelt, auf das ich mein Gesicht bette.
Hier erwache ich. Es ist 4:28 Uhr.

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