Eigentümlicher Besuch am Sonntagmorgen

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Viele Tage habe keine Lust verspürt, irgendein Bewusstheitstraining durchzuführen. Heute Morgen bin ich mal wieder eher form- und zwanglos drangegangen.
Beim Üben gibt es eine Reihe hypnagoger Gedankenbilder zu sehen: das Gesicht einer mir unbekannten blonden Frau, Autos, die in meinem Gesichtsfeld Wendemanöver ausführen, auch ein Prinzenrolle-Keks, der vor meinen Augen happenweise aufgegessen wird, ohne dass die Person zu sehen gewesen wäre, die die Stücke abbeißt.
Irgendwann muss ich unmerklich ins falsche Wachliegen übergegangen sein.
Ich liege auf dem Rücken in meinem Bett und blicke in mein von gräulichem Morgenlicht erhelltes Schlafzimmer; alles sieht soweit völlig normal aus.
Allerdings sitzt Frau M., eine meiner Kolleginnen, auf einem Schülerstuhl links in der Zimmerecke. Wir unterhalten uns kurz über Belanglosigkeiten; Kommentare von Christiane, einer weiteren Kollegin, mischen sich unter.
Dann stelle ich zu meinem Erstaunen fest, dass ich mit Straßenkleidung im Bett liege, was mir vor der Kollegin in der Ecke ein bisschen peinlich ist!
Ich spanne meinen Körper stocksteif an und fummle unsicher am Hosenbund herum. Schließlich sage ich möglichst beiläufig, dass es ohnehin Zeit zum Aufstehen sei.
Geschwind bin ich auf und betrachte meine Hausschlappen neben dem linken Fußende des Bettes.
Dabei muss ich kurz daran denken, dass ich ja eigentlich Lust gehabt hätte, heute Morgen einen luziden Traum zu versuchen.
Wie doof! Wie leicht hätte ich hier doch erkennen können, dass Frau M. und Christiane am Sonntagmorgen nichts in meinem Schlafzimmer verloren haben und die ganze Situation bereits nichts Anderes als ein Traum ist!
Christiane sagt noch irgendwas, das ich nicht verstehe, dann erwache ich aus diesem Traum. Es handelt sich nicht um ein falsches Erwachen.
In der nächsten Übungsrunde werde ich mal die Fragestellung „Wer oder was gehört hier nicht her?“ im Hinterkopf halten; vielleicht hilft das ja, Abweichungen von der Norm als solche zu erkennen.

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