Hypnagogie und Zeitumstellung

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Die Qualität der hypnagogen Wahrnehmungen ist diesen Sonntagmorgen erheblich intensiver als gestern; ich erziele Einblicke in weitläufige Räume, die meinem Schlafzimmer ähnlich sind, aber größer und leerer erscheinen.
Nur einmal taucht mit B., dem Polizisten, der bei uns in der Schule die Radfahrausbildung mit den Kindern durchführt, eine Person innerhalb dieser hypnagogen Traumumgebungen auf; er scheint gerade durch die Tür an der rechten Seite der Wand hereingekommen zu sein, schaut sich aber nur – ganz offenkundig ohne mich wahrzunehmen – wortlos im Raum um.
Mehrmals hintereinander gelingt es mir nach je einer kurzen Unterbrechung diese Umgebung aufzusuchen.
Die Szenerie wirkt ausgeprägt dreidimensional; Wahrnehmungen mit dieser räumlichen Tiefe erlauben oft, einfach in sie hineinzulaufen. So versuche ich einige Male, in sie hineinzugehen, was jedoch nur ansatzweise gelingt, da der physische Körper nicht tief genug unterhalb der Wahrnehmungsschwelle liegt. Ich kann ihn deutlich in seiner Lage im Bett spüren, was den vollen Übergang in die Traumszenerien behindert.
Zwischendurch kontrolliere ich den Wecker auf dem Nachttisch. Die Zeitumstellung verwirrt mich; gefühlte und tatsächliche Uhrzeit stimmen nicht überein. Es wird Zeit, dass dieses unnötige Ritual abgeschafft wird.

Reiki am Samstagmorgen

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Bei der Arbeit mit der WILD-Technik beschäftige ich mich heute mit einer genauen Beobachtung der „Vortraumbilder“ im hypnagogen Stadium (diesmal nichts Spektakuläres: ein astraler Strudel in gedämpften dunklen Farbtönen, ein bis zwei undeutliche Frauengesichter).
Dabei wird allerdings zweimal sicher das falsche Wachliegen erreicht.
Einmal bin ich in Rückenlage mit einem Klartraumbericht befasst, in dem jemand die Auslösung eines luziden Traums mithilfe einer Variante von Zähltechnik (?) erlebt; die Traumumgebung erscheint dabei hell und von frischer Morgensonne durchtränkt.
A. taucht in diesem Traum rechts neben mir auf und ich muss ihr meine Beschäftigung erklären und ihr erst einmal auseinandersetzen, was ein bewusster Traum überhaupt ist und wie er sich durch Selbstbestimmung und Kontrolle vom gewöhnlichen Träumen unterscheidet.
Sie nimmt die Erklärungen still, aber scheinbar interessiert hin.
Im zweiten Anlauf liege ich mit geschlossenen Augen erneut in der Rückenlage und schaue in die Dunkelheit vor meinen Augen.
Dass es sich um falsches Wachliegen gehandelt hat, ist klar: Erneut sind nämlich ungewöhnlich viele Personen im Schlafzimmer anwesend, unter ihnen auch wieder A.; diesmal wollen wir die Anwesenden behilflich sein, die Ablösung zu schaffen und in den Traum davonzugehen.
Obwohl ich nichts sehe, weiß ich, dass in dem geträumten Schlafzimmer zumindest einmal die Nachttischlampe brennen muss.
Die zwei oder drei Leute um mich her versuchen mithilfe Reiki-ähnlicher Handauflegungen und mesmerischem Streichen meinen „Astralkörper“ vom physischen Körper zu lösen. Ich glaube kaum, dass dieses Unterfangen fruchten wird, lasse jedoch alles mehr oder minder passiv geschehen. Irgendwann verliere ich jedoch das Bewusstsein.
In der letzten halben Stunde vor dem Aufstehen experimentiere ich noch damit, während des hypnagogen Zustands bewusst Bewegungsimaginationen einzusetzen, um das falsche Wachliegen schneller und gezielter in eine Exkursion zu überführen; sonst verliert man hier mit Beobachtungen und allerlei Ablenkungen einfach zu viel Zeit und verpasst dann die sich bietenden Gelegenheiten. Übungszeit 5:30 bis 8:15 Uhr.

Crash mit dem Mercedes

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Ich soll meinen Vater irgendwo abholen, habe aber noch Zeit, bis es soweit ist. Auf einem Parkplatz, einem Schotterstreifen in einem Waldstück, will ich den Wagen, mit dem ich unterwegs bin, abstellen, um dort zu warten. Es ist ein großer schwarzer Mercedes. Niemand in meiner Familie oder in meinem Bekanntenkreis hat je so einen Wagen besessen. Das Radio ist voll aufgedreht und laute Musik dröhnt durch das Fahrzeuginnere. Ich bemerke, dass ich total schief in der Parklücke stehe, setze zurück, ziehe gerade und lasse den Wagen langsam wieder in die Parklücke rollen. Als ich bremsen will, bemerke ich, dass ich ins Leere trete. Ich finde bei dem riesigen Wagen das Bremspedal nicht mehr! So sehr ich auch im Fußraum herumtrete, die Front des Wagens schiebt sich unaufhaltsam in die Leitplanke, die den Schotterstreifen von einer abfallenden grünen Böschung abgrenzt. Eine Frau, die rechts von mir in ihrem Wagen sitzt, schaut ganz entsetzt zu mir herüber. Nach einem Hin und Her schiebt sich der Mercedes einfach unter der Leitplanke durch; sie schabt, scheinbar ohne größere Blessuren zu hinterlassen, über die Motorhaube und das Wagendach hinweg! Und mir wird klar, dass all dies ein Traum sein muss. Beruhigt fahre ich die grüne Böschung hinunter, gelange unten auf einen Waldweg. Auf den biege ich linksum ein und fahre den Weg aus gelblichem Sand und Steinen entlang. Etwas weiter oben macht er eine spitze Kehrtwende nach links. Hinter der engen Kurve fahre ich an einem mittig der Straße in die Erde gerammten Holzpoller vorbei und sehe, dass ich nun wieder auf dem Waldweg bin, der mich etwas weiter vorne zu dem Schotterparkplatz zurückbringt. Ich beschließe, diesen Traum zu verlassen. In diesem Ansinnen wende ich mich mit dem ganzen Körper nach rechts, die Szenerie verschwindet in Dunkelheit und ich finde mich in meinem Bett wieder. Leider ist es kein falsches Erwachen, das ich unmittelbar für Weiteres hätte nutzen können. Immerhin ist auch so eine leichte Rückkehr in einen Traum möglich. Ich schließe die Augen und denke mich in einen ähnlichen Traum wie eben zurück. Schließlich stehe ich voll bewusst mit dem Rücken vor einer geschlossen Verandatür und schaue auf meine Schuhe herab – allerdings aus einer merkwürdigen Perspektive; es ist, als stünde ich mir selbst gegenüber und blickte aus dieser Blickrichtung auf meine eigenen Füße herunter. Bewegen kann ich mich in dieser Traumumgebung nicht. Sie vergeht relativ schnell. Mit ähnlichen Einblendungen, die mir anschließend gelingen, ergeht es mir genauso. Es ist schon zu spät am Morgen und ich finde in keinen stabilen Traumschlaf mehr zurück. 8:15 Uhr beende ich die Sitzung.

Schwingungszustand und Bauarbeiter

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Klartraumübungsrunde Nr. 1 führt mich heute in eine Traumsituation, in der ich – noch einige Jahre jünger – so etwas wie ein Betriebspraktikum absolviere.
In der Pause wird das Thema „Astralprojektion“ angesprochen und die Kollegen wissen um eine Methode, den „Schwingungszustand“ der Esoteriker hervorzurufen: Auf einer Matratze, die auf einem Tisch (?) mitten in der Betriebshalle platziert ist, lege ich mich auf den Rücken und werde, von den Kollegen an allen Vieren gehalten, wie ein Schwungtuch auf- und abgeschaukelt. Auf diese Weise wollen sie den Schwingungszustand hervorrufen. Die „interessante Technik“ führt in diesem Fall aber nur zum Erwachen meinerseits.

Übungsrunde 2 ist etwas erfolgreicher: Diesmal träume ich, von der Schule aus heimzulaufen.
Die Straße, die ich lang muss, wird indes von zwei großen roten Raupenbaggern blockiert. Und der Gehsteig wurde aufgerissen; tiefe Baugruben verhindern das Weiterkommen.
Zu zwei Bauarbeitern in der Nähe sage ich etwas flapsig:
„Eure Grube ist aber schlecht gesichert und beschildert; Note 5-!“
Die Männer reagieren aber humorvoll.
„Nein“, antworten sie, „1- für die Beschilderung!“
Darauf ich: „Ja, aber nach Schweizer Notensystem!“
Die Männer amüsieren sich ganz gut. Ich verabschiede mich und die beiden beobachten mich noch eine Weile, als ich weitergehe.
Inzwischen bin ich prä-luzid und habe bemerkt, wie leichtgängig und schwerelos ich mich hier bewegen kann.
So springe ich links von der erhöht liegenden Straße in die Tiefe und lande schmerzfrei mit den Fußballen voran auf spitzen Granitbrocken, die unten auf einem Haufen liegen. Auf einem betonierten Durchgang zwischen den Häusern gehe ich parallel zur Straße in meine Richtung weiter.
Schwerelos gerate ich ins Flugschwimmen und will gerade vollluzid werden, als das Traumende eintritt.
Schade, im gegebenen Umfeld hätte es eine interessante Exkursion werden können. Es ist 6:20 Uhr.

Verdoppelung von Realität

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Bei der Wochenendübung kommt es diesen Morgen zu einer Reihe von klartraumnahen Zuständen, die sich durch eine merkwürdige und verwirrende Verdoppelung der Wirklichkeit auszeichnen: Im Traum oder hypnagogen Zustand selbst werden verschiedene Experimente zur Auslösung eines luziden Traums geträumt, ohne dass diese indes zu einem Abschluss finden, indem sich dann tatsächlich auch einer realisiert. Es bleibt bei diesen Vorstufen. Jeweils im falschen Wachliegen kreisen entweder die Gedanken unentwegt um das Thema oder es treten sogar konkrete szenische Erlebnisse auf, bei denen ich z.B. aus den Augen eines kleinen Mädchens (sic!) irgendeine Szenerie eines computeranimierten Films (ähnlich „Cars“) betrachte und dabei meine, dass die Gestalt des Mädchens (nicht ich selbst!) auf diese Weise in einen klartraumähnlichen Zustand übergehen könne. Diese Verdopplungen und Überschneidungen von Ebenen sind sehr verwirrend, sodass es schwierig wird, aus der labyrinthischen Anlage dieses Traumgeschehens heraus zur Klarheit über den momentanen Zustand zu finden. Interessant, aber irritierend und seltsam. In immer neuen Anläufen strecken sich die Versuche von 5:30 bis 8:30 Uhr hin.

Das Feriendomizil

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Das WILDen leitet mich heute Morgen ins falsche Wachliegen über. Ich liege in dem Bett eines Feriendomizils, das ich aus meiner Kindheit und Jugend gut kenne.
Auf der Bettdecke hat es ein Laptop, auf dem ich einige Bearbeitungen an meinem Manuskript über Astralreisen ausführe. Rechts ploppt ein langes Werbebanner auf, das gezielte Reklame zu einem meiner hobbymäßigen Interessensgebiete aufweist; aufmerksam studiere ich das Angebot. Als ob das der Schlafhüter-Ablenkungen nicht schon genug gewesen wäre, tritt die Stimme meiner Mutter hinzu, die mir Fragen zu meinem Hobby stellt.
Schließlich stehe ich auf und gehe zum gedeckten Frühstückstisch herüber. In der Szenerie herrscht frische, frühsommerliche Morgenstimmung.
Links sitzt mein Vater und ihm gegenüber mein Onkel U.; Mutter verschwindet hinten in dem kleinen Badezimmer.
Mein Vater meint zu mir, ich hätte dieses Jahr sogar meinen eigenen Geburtstag vergessen. Wir umarmen uns, während ich mich sortieren muss, da mich diese Aussage jetzt vollends verwirrt.
Ich setze mich an den Tisch. Auf meinem Teller steht ein Frühstücksei in einem Eierbecher aus Blech. Außer herum liegen Schokoladeneier, die offenbar noch von Ostern übrig sind. Brot bzw. Brötchen fehlen aber. So stehe ich auf, um in die Küche hinauszugehen.
Herrliches Sonnenlicht strahlt mir durch die Tür entgegen. Schließlich erwache ich aus diesem Traum. Es ist 7:33 Uhr.

Interessant, dass dieser Versuch, genau wie der vom vergangenen Sonntag, wieder von Schlafhütern unterminiert wurde. Diesmal sogar noch massiver als beim letzten Mal. Das Thema „Astralreise“ war als Trauminhalt vorhanden, ließ sich aber wegen der vielen Ablenkungen nicht realisieren. Suggestionen wie „Wer gehört hier nicht her?“ konnten hier jedenfalls nicht fruchten, denn sowohl Vater, Mutter als auch Onkel U. sind ein durchaus stimmiges Personal für eine Traumszenerie, die unser altes Familienurlaubsdomizil widerspiegelt.