Pflaumenernte

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Im zweiten Übungsanlauf heute Morgen (endlich wieder ein bisschen Zeit und Muße!) träume ich, im Garten hinter meinem Elternhaus Pflaumen zu pflücken.
Dicht neben dem Baum, der nah an der Mauer zum Nachbargrundstück steht, dient eine Alukonstruktion in der Art eines Baumwipfelpfades als Kletterspielgerät für Kinder. Höher im Baum hängen sehr viele Früchte; daher will ich den aus Metallplatten gefügten Pfad entlanggehen.
Das erweist sich als nicht ungefährlich; das Spielgerät wurde offenkundig seit Jahren nicht mehr gewartet und die Platten geben an den Fugen nach, schwingen und hängen an einer Stelle nach unten durch, sodass sie kaum noch mein Gewicht tragen können. Ich gehe zurück.
Unten will gerade ein altes Ehepaar ihr Haus auf dem Nachbargrundstück betreten. Die Frau schaut mich an, als hätte ich hier nicht zu suchen. Ich ignoriere sie, springe behände über ein Geländer und gehe davon.
Im Gehen werde ich luzid. Ich wende und erhebe mich zum Flug. Die beiden alten Leute sind nun, in irgendeine Unterhaltung vertieft, bei der Garage beschäftigt und sehen mich nicht, wie ich zum Pflaumenbaum zurückfliege.
Unmerklich ist es in der Szenerie Abend geworden; die Straßenlaternen sind an und spenden von links her weißes Licht. Merkwürdigerweise sind die vielen Pflaumen verschwunden; ich pflücke nur zwei, da ich ohnehin kein Interesse habe, im luziden Traum diese Tätigkeit großartig fortzusetzen.
Hinter einer Gartenhecke seitlich des Baums entdecke ich die Schüssel mit den zuvor geernteten Pflaumen auf einem Rasenstück. Ich versuche, die beiden Früchte einfach von hier oben aus in die Schüssel zu werfen.
Die Erste prallt ab und rollt hinter der Schüssel weiter. Auch die Zweite trifft auf den Schüsselrand, rollt aber zurück zur Hecke, dabei gefolgt von einem plötzlich auftauchenden kleinen Hund, einem Dackel, der unterhalb der Hecke an der Frucht schnüffelt.
Über der Hecke schwebend wünsche ich mir dreimal hintereinander ein falsches Erwachen, um mich beim Aufwachen zu einem weiteren Klartraum abzufangen. Dann steige ich auf, lasse den Garten hinter mir und fliege in vielleicht zehn Metern Höhe eine asphaltierte Straße entlang.
Es herrscht die angenehme Stimmung eines lauen Sommerabends. Nach wie vor erleuchten Straßenlaternen die Szenerie; rechts der breiten Straße liegen Parkplätze entlang einer langen Heckenzeile; links liegt ein Fußballplatz hinter einem hohen Zaun im Dunkeln. Hier fliege ich entlang, bis meine Sehfähigkeit vergeht und ich durch eine kurze Dunkelheit hindurch in meinem Schlafzimmer auftauche. Leider bleibt das gewünschte falsche Erwachen aus. Es ist 7:18 Uhr. Übungsbeginn 5:30 Uhr.

PS.: Bezüglich der „Übung in Hellsicht“ habe ich mit L. gesprochen. Habe das Ganze in einen Scherz verpackt, da es ja doch ein bisschen seltsam ist, jemanden auf seine Bettwäsche anzusprechen. L. zeigte sich aber wenig auskunftsfreudig; redete von braun oder blau als Matratzenüberzug und einer motivlosen Bettwäsche – kam mir aber so vor, als wollte er bloß nicht raus mit der Farbe, wie die Sachen wirklich aussehen.

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