Der rote Blitz

In einem meiner heutigen Träume finde ich mich in der Situation eines Burgherrn vor, der seine Festung gegen angreifende Feinde verteidigt. Mit Superkräften und einer Gewissheit meiner Unbesiegbarkeit rase ich die linksdrehende Wendeltreppe eines Turmes nach unten, werde dabei so schnell, dass ich schließlich seitlich entlang der Wand spiralförmig hinabjage.
Vor dem Turm finde ich eine baumgesäumte Grasfläche vor, die auf der rechten Seite von einem länglichen Gebäude, einstöckig und ziegelgedeckt, eine Art Unterstellmöglichkeit für Material, begrenzt ist. Verteidiger und Feinde sind in diesem Traum nur als Gedanken anwesend; zu sehen ist niemand.
Kurz waagerecht zur Mitte der Grünfläche jagend, werde ich mir meiner besonderen Fähigkeit in diesem Traum bewusst: dieser Burgherr beherrscht den magischen Kniff, seinen Körper in einen grell weißrot lodernden Blitz umzuwandeln und sich auf diese Weise nach freiem Willen zu teleportieren. Genau dies will ich jetzt umsetzen; mit Macht explodiere ich und werde senkrecht in den Himmel geschleudert, wobei sich volle Luzidität einstellt. Ich erinnere mich an ein etwas länger zurückliegendes Experiment, bei dem ich mich im Flug über die Erdatmosphäre hinaus in die Schwärze des Weltalls katapultiert hatte. Soweit will ich diesmal nicht gehen; ich möchte in der gegebenen Traumumgebung bleiben. In schwindelerregender Höhe stoppend blicke ich nach unten auf das mit rotbraunen Ziegeln gedeckte Hallendach und das Wäldchen, das sich dahinter erstreckt.
Ich begebe mich nach unten und starte noch mal neu zu einem kontrollierten und weniger rasanten Aufstieg, den ich unterhalb einer grauen Wolkenschicht stoppe. In diese möchte ich ungern hineinfliegen, da ich drinnen ja alle Sicht verlieren würde. Stattdessen drehe ich mich in der blauen Luft, in der Ferne sind einige weiße Federwölkchen zu sehen, langsam um mich selbst und untersuche dabei mein Körpergefühl in dieser Flugsituation. Bin ich in der Lage die Frische und Kühle der Höhenluft zu spüren; gibt es in diesem Traum einen auf der Haut spürbaren Windzug? Obwohl ich frei in der Luft schwebe, fühlt sich allerdings alles so an, als befände ich mich in einem geschützten Zimmer. Es ist keinerlei Windzug zu spüren. Stattdessen rückt die Konzentration auf das Körpergefühl meinen physischen Körper in meine Wahrnehmung herein; er verdrängt meinen Traumkörper, die Szenerie verschwindet in Dunkelheit und ich finde mich in meinem Bett wieder.
Es ist ca. 5:30 Uhr. Auch der Rest des Morgens ist von mehreren kurzen Klartraumerlebnissen geprägt. Wenn ich heute nicht zu faul für eine konzentrierte Übungseinheit gewesen wäre, hätte ich bestimmt noch einiges rausholen können!

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