WILD-Technik als Schlafhüter

Um 4:30 Uhr nehme ich die Übung wieder auf, die ich abends vor dem Einschlafen begonnen hatte, und konzentriere mich auf die Wahrnehmung der hypnagogen Bilder; u.A. weil es dafür für meine Verhältnisse vielleicht ein Stündchen zu früh ist, beobachte ich aber nichts besonders Auffälliges.
Nachdem ich geraume Zeit mit dieser Konzentration zugebracht habe, beschleicht mich das Gefühl, mit dieser Ausrichtung heute nichts erreichen zu können, und beschließe, mich auf die Körpertechnik umzukonzentrieren. Ich rolle mich auf die linke Seite, ohne dabei zunächst etwas Besonderes zu bemerken, schließe aber sogleich den Fingertest an, der mir eindeutig sagt, dass ich zwischenzeitlich den Traumzustand des falschen Wachliegens erreicht habe! Milde erfreut schwinge ich heftig meine Arme und hebe so im Schwimmmodus in die dunkle Void ab.
Einmal mehr beweist mir diese Erfahrung, dass es einfach falsch ist, sich beim WILDen auf eine bestimmte „Technik“ – sei es die Bildtechnik, eine Ich-Punkt-Technik oder was auch immer – festzulegen und das Erlebnis auf diesem Weg realisieren zu wollen. Die einseitige Festlegung auf einen bestimmten Weg raubt einem die Offenheit und erzeugt Erwartungsdruck. In diesem Fall kann die benutzte Klartraumtechnik selbst zum Schlafhüter werden, der dafür sorgt, dass man – völlig einseitig kanalisiert – eine sich bietende Gelegenheit nicht als solche erkennt und somit die Chance verpasst.

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