Auf dem Schwimmbrett

Kurz vor Sonnenaufgang stehe ich, die Füße in den Wellen, mit einem Schwimmbrett, rot und auf der Unterseite weiß, so ein Teil, wie es Kinder zum Schwimmenlernen verwenden, an einem Meeresstrand.
Anstatt mich in die Fluten zu stürzen, bin ich mir jedoch bewusst, dass ich hier noch ganz andere Möglichkeiten habe.
„Mit dem Brett kann ich noch was Besseres anstellen!“, denke ich, werfe mich mit der Brust auf das Brett und schwebe aufwärts, woraufhin ich mich umgehend im Badezimmer meiner Eltern wiederfinde.
Ohne Hast fliege ich direkt unter der Decke entlang, unterfliege den Türsturz, fliege – weiterhin dicht unter der Decke – den Flur entlang in mein altes Kinderzimmer. Von dort aus starte ich gemächlich ins Wohnzimmer, wo ich über dem Sofa einen Sturzflug hinlege und das Schwimmbrett knapp über dem Polster wieder in die Höhe ziehe.
Im Wohnzimmer ist auch mein Vater anwesend. Er scheint gerade eben zur Tür hereingekommen zu sein und beobachtet meine Flugkünste, als sei es die größte Selbstverständlichkeit, dass sich jemand auf solche seltsamen Künste verstehen kann. Er kommentiert die Übung auch, doch weiß ich nicht mehr, was er genau zu mir sagte, da in diesem Augenblick der Traum endete.

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Sommerland und Küsse im Auto

Im Traum besuche ich mit den Kindern meiner Klasse eine Art Anwerbezentrum der Bundeswehr; schon Grundschulkindern soll hier – eigentlich ziemlich abgeschmackt – der militärische Dienst schmackhaft gemacht werden.
Schließlich machen wir uns daran, das Gebäude zu verlassen. Schon im Foyer springe ich kraftvoll über die verschiedensten Geländer und Einrichtungsgegenstände hinweg und demonstriere, dass ich heute spielend in der Lage wäre, selbst den anstrengendsten Fitnessparcour zu meistern.
Jenseits der Glastür fliege ich über die Grünanlagen des geplasterten Vorhofs hinweg und erlange dabei volle Luzidität. Ich drehe meine Kreise im sonnigen und blauen Morgenhimmel; alles ist durchlebt von einem herrlichen, frischen Freiheitsgefühl. Und sommerlich grüne Fluren breiten sich unter mir aus. Mitten in der Luft begegne ich allerdings einem merkwürdigen Hindernis: einem dunklen Rollladen, der vom Himmel her nach unten fährt; er ist in kein Fenster eingelassen, sondern erstreckt sich von einer Himmelsrichtung zur anderen in die Unendlichkeit. Ich packe ihn mit beiden Händen, drücke ihn hoch und kann ihn tatsächlich ein wenig aufhalten, sodass es mir ohne größere Mühe gelingt, unter ihm hinwegzutauchen und meinen Flug durch die Landschaft fortzusetzen. Tiefer unten, über einem Gebiet, das wieder dem gepflasterten und von Grünanlagen aufgeteilten Hof ähnelt, fliege ich eine Linkskurve und beschließe, einem Vorschlag von William Buhlman in „Out of Body“ folgend, zum innersten Kern meiner Selbst vordringen.
Im Flug schließe ich dazu die Augen und wünsche mich dorthin. Rein intuitiv meine ich, diesen Ort zu erreichen, sobald die Helligkeit vor meinen geschlossenen Augen von selbst stark zunimmt, es heller und heller wird. Es bleibt aber bei einem körnigen Grau. Schließlich öffne ich die Augen und finde mich in der Situation des falschen Erwachens wieder. Es bietet sich mir ein etwas verzerrter Blick in mein halbdunkles Schlafzimmer. Durch heftige Schwimmbewegungen will ich fort aus dem Bett, spüre aber einen Widerstand, ein Gewicht, das mich am Ort festhält. Schnell greife ich zu meiner Rechten nach dem Kopfende des Bettes und ziehe mich weg. Das gelingt, ich komme frei und fliege über die rechte Matratze hinweg aus dem Schlafzimmer.
Draußen fliege ich in einen herrlichen blauen Himmel über einen wunderschönen, grünen Sommerland. Erneut muss ich den dunklen Rollladen, der als Barriere vom Himmel herunterhängt, unterfliegen.
Sodann erkenne ich seitlich und hinter mir im Augenwinkel eine hoch in den Himmel aufragende Hausfassade, die der des Mietshauses meiner Eltern in meiner Jugend gleicht.
Rechts oben unterhalb des Dachvorsprungs ist dort ein unbehauener gelber Sandsteinfelsen eingelassen, der wie eine Nase in den Himmel hinausragt. Dort fliege ich hinauf, lasse mich auf der flachen Oberseite des Sandsteins nieder und blicke von dort aus in die beträchtliche Tiefe. Jenseits einer asphaltierten Straße wie vor der Südseite meines Elternhauses erblicke ich dort ein niedriges Haus, an dessen Fenster eine junge Blondine in einem weißen Kleid steht.
Wie um das Bild einer Art sommerlichen Hippie-Idylle perfekt zu machen, sehe ich sie mit einem ausladenden Armschwung weiße Blütenblätter aus dem Fenster streuen.
„Die küsse ich!“, denke ich mir schlicht.
Mich noch einmal rückversichernd, dass ich tatsächlich im Traum bin, schwinge ich mich aus großer Höhe nach unten.
Unten wandelt sich das Häuschen in einen alten gelben Mini mit braunen Ledersitzen. Durch das rechte Wagenfenster gleite ich nach innen und setze mich auf den Fahrersitz vor das große schwarze Lenkrad.
Das Mädchen sitzt jetzt mir zugewandt auf der Konsole mit dem Schaltknüppel. Sie hat große blaue Augen, blondiertes Haar, das Strähnen ihres normalerweise offenbar dunkelblonden Haares aufweist.
Sie trägt einen blassrosa Lippenstift und rechts oben in der Oberlippe einen kleinen weißen Schmuckstein wie ein Bergkristall.
„Wie heißt denn du?“, frage ich sie.
„Kann ich dir nicht sagen!“, antwortet sie – entweder um ein Geheimnis daraus zu machen oder weil sie es wirklich nicht weiß?
Wie auch immer – ich verschwende nicht viel Zeit.
Ich neige den Kopf zur Seite und bereitwillig lässt sie sich küssen; unsere Lippen berühren sich und unsere Zungenspitzen – und (leider) im gleichen Augenblick beginnt sofort und unaufhaltsam die Überblendung ins Erwachen; das geschieht dummerweise immer dann, wenn es am interessantesten wird. Es ist 7:59 Uhr.

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Meditation

Nachdem mich um 4:30 Uhr der Wecker aus dem Schlaf geholt hat, habe ich ein sehr seltsames Gefühl; ich fühle mich irgendwie nicht wohl und die Herzfrequenz ist ungewöhnlich verschnellert.
Ich vermute, dass es damit zu tun hat, dass mir jetzt zum Ferienbeginn einfach schwerfällt, von 100 auf 0 in den Freizeitmodus runterzukommen. Ich beschließe, den Zustand zu akzeptieren und einfach auszuhalten, ohne sonst etwas dagegen unternehmen zu wollen. Solche Versuche helfen in solchen Fällen meist nichts, sondern machen die Unpässlichkeit nur noch schlimmer.
Irgendwann gelange ich dabei ins falsche Wachliegen.
Ich scheine nach wie vor auf dem Rücken im Bett zu liegen, habe aber plötzlich ein nasses Stück Seife in der rechten Hand und bemerke, dass meine Hände eingeseift sind! Schmieriger Seifenschaum tropft von ihnen auf die Bettwäsche herunter.
So stehe ich auf, gehe ins Bad, um meine Hände abzuwaschen. Danach erkunde ich die Umgebung. Sie geht sehr schnell von meinem „normalen“ häuslichen Umfeld in das eines unglaublich geräumigen Ferienhauses über.
Es gibt ausgedehnte Sanitäranlagen bzw. Umkleidekabinen, als gebe es im Haus auch irgendwo ein Schwimmbad (?).
Ich betrete einen der Waschräume, einen länglichen hell gefliesten Raum mit Waschbeckenreihe und einem großen Spiegel darüber. Jetzt bemerke ich, dass auch mein Vater und eine weitere, mir unbekannte Person in dieser Traumumgebung anwesend sind. Sie stehen draußen vor einer Tür am kurzen Ende des länglichen Waschraumes und versuchen diese zu öffnen. Offenbar meinen sie, ich sei darin eingesperrt und könne den Raum ohne ihre Hilfe nicht verlassen. Dabei hatte ich doch den Raum durch eine nach wie vor geöffnete zweite Tür an der langen Seite des Raumes betreten. Ich verlasse den Raum etwas amüsiert und gebe meinen Helfern zu verstehen, dass es keinerlei Problem gebe.
Kurze Zeit gehe ich noch in dem großen foyerartigen Raum des Ferienhauses entlang, als der Traum schließlich endet.
Ich stelle fest, dass das merkwürdige Wohlbefindensproblem mit dem schnellen Herzgang noch besteht und beginne nun, diese Schwierigkeit zu meditieren, um der Sache so vielleicht auf den Grund zu gehen. An die Wurzel dringe ich nicht so richtig vor, aber die Meditation hilft zumindest einmal, die Symptome abzumildern und wesentlich erträglicher zu machen. Als ich dann auf den Wecker schaue, ist es für meine Verhältnisse schon ungewöhnlich spät am Morgen, die Uhr zeigt 10:40 Uhr.

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Pilzsaison

Ich bewege mich in der hypnagogen Szenerie eines Waldstücks über eine seltsam anmutende Fläche, eben wie planiert, aus tiefdunkler Erde, ohne Steine, ohne Äste oder Blätter; vereinzelte junge Bäume mit dünnen Stämmen stehen dort in größerem Abstand voneinander. Auf diesem Waldboden steht ein vereinzelter Pilz, den ich mir näher betrachte, indem ich mich zu ihm herunterknie. Dann erhebe ich mich und gehe weiter. Weiter hinten verläuft ein Waldweg, der ins Dunkle zwischen intensiv grünen Bäumen führt. Links des Weges fällt eine grüne Böschung zu einem keilförmigen Grasstreifen ab, saftig grün und unkrautfrei, fast wie ein Golfrasen.
Die Fläche unterhalb der Böschung führt ebenfalls in eine Dunkelheit zwischen dicht stehenden Bäumen. Aus der Ferne sind dort zwei weiße Pilze auf der dunklen, baumbeschatteten Erde zu erkennen.
Soll ich den Weg oberhalb der Böschung nehmen oder halblinks über das Gras in das untere Waldstück gehen?
Ich entscheide mich für letzteres, da ich das Gefühl habe, dass es unten mehr zu entdecken gibt.
Im Lauf fühle ich mich zum Abheben leicht, bin vollluzid und will nun einfach zum dem Waldstück hinüberfliegen.
Doch der Schlafzustand scheint nicht tief genug; kaum will ich die volle Kontrolle über den Traum übernehmen, verliere ich auch schon die Szene und tauche im Bett auf.
Etwas schade, zum vollen Übergang über eine hypnagoge Bildwahrnehmung (Bildtechnik) hat hier nicht viel gefehlt. Habe heute erst relativ spät (6:11 Uhr) mit dem Üben begonnen, vielleicht liegt es daran.

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Morgenstimmung

Ein tolles falsches Wachliegen, das in eine nette kleine astrale Wanderung übergeht: Ich finde mich diesmal in meinem von der Einrichtung her stark abgewandelten Arbeitszimmer auf der Ostseite des Hauses wieder. Ich liege mit dem Kopf zur Fensterseite in einem Einzelbett, das an der rechten Seite des Raumes steht, wo sich in der physischen Realität mein Schreibtisch und ein Bücherregal befinden.
Direkt vor dem Bett auf dem Boden steht der leere Käfig meines schon vor vielen Jahren verstorbenen Wellensittichs in der niedrigen Plastikwanne, die einst dazu diente, Federn, Futterreste und dergleichen aufzufangen, die aus dem Käfig fallen. Einige Federn und Hirsespelzen liegen darin.
Beim Aufstehen betrachte ich den Käfig wehmütig und wundere mich dann, warum das Ding dort steht; es müsste gereinigt und auf den Speicher verfrachtet werden.
Die Gedanken an das tote Haustier sind der einzige Wermutstropfen in dieser Traumumgebung.
Ansonsten fühle ich mich leicht; das Fenster steht offen und draußen herrscht ein herrlicher Sommermorgen, der den Raum mit einer ganz eigenen frischen Atmosphäre erfüllt.
Kurz betrachte ich mich in einem bodenlangen Spiegel, der hinter dem Bett an der Wand angebracht ist. Interessanterweise bin ich schon angekleidet. Ansonsten sehe ich aus wie immer.
Ich fühle mich jetzt ganz hervorragend und frisch. Durch das geöffnete Fenster höre ich kurz meine Nachbarin irgendetwas sagen; vermutlich hat sie es mit einer ihrer Töchter.
An der Wand gegenüber öffne ich einen Einbauschrank, länglich, niedrig und weiß, den es hier in Wirklichkeit ebenfalls nicht gibt. Einige zusammengelegte Klamotten liegen darin.
Obgleich alles, was hier zu sehen ist, ziemlich unspektakulär ist, bin ich in freudiger Erregung und genieße die besondere Atmosphäre und die Abwesenheit jeder Last, die in diesem sonderbaren Raum nun überall spürbar ist.
Ich wandere für einen Moment hinüber ins Badezimmer und kehre schnell wieder ins „Schlaf“-Arbeitszimmer zurück. Dort betrachte ich gerade genau die Dinge, die auf dem Boden ausgebreitet liegen, als ich schließlich erwache.
Diesmal ist es besonders ausgeprägt spürbar: Im richtigen Erwachen erscheinen der Körper und seine Bewegungen ganz wesentlich schwerfälliger und „geerdeter“ als in der Traumwelt auf der anderen Seite.
Aber das gute Grundgefühl und die freudige Stimmung halten noch eine Weile lang an.

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Der Schwarm

In der morgendlichen Meditation gelange ich schließlich in einen merkwürdigen Traum, in dem es um eine schwarzmagische Vereinigung geht, die danach strebt, ein bestimmtes Machtsymbol des Guten zu zerstören, das lange Zeit sicher versteckt gehalten werden konnte.
Obgleich das Zeichen gut verborgen ist, gelingt es, den Ort aufzuspüren. Das Symbol befindet sich auf einem Schiff, das gerade auf einem breiten Fluss gleich dem Rhein unterwegs ist. Es ist ein bedeckter grauer Tag; diesiges winterliches Tageslicht beherrscht die Umgebung.
Ich bin gerade mit einem Begleiter auf der Uferpromenade unterwegs, als ein gewaltiger Schwarm schwarzer Kreaturen das Schiff angreift, es völlig einhüllt und, darum kreisend wie ein dichte Wolke aggressiver Hornissen, darüber herfällt und die Struktur des Schiffes auflöst. Angstfrei beschließe ich, mir das genauer anzusehen. Mein unsichtbarer Begleiter (er spielt in der gegebenen Traumhandlung eigentlich keine Rolle) und ich schwingen uns auf zum Flug. Mit Leichtigkeit durchstoße ich einen hohen Drahtzaun, der auf der Uferböschung steht, und stürze mich mitten in das schwarze Getümmel.
Der schwarze Schwarm erscheint mir jetzt nurmehr wie eine große Anzahl wirbelnder schwarzgrauer Tüchlein. In der wirbelnden Wolke stoße ich nach unten durch, schieße dann wieder senkrecht nach oben aus dem Gewimmel heraus und tauche dann wieder zurück.
Während dieses rasanten Fliegens und Tauchens zwischen den zahllosen schwarzen Fetzen, erreiche ich volle Luzidität und genieße einfach das Spiel der Superkräfte, die mir in diesem Traum zur Verfügung stehen.
Die ursprüngliche Traumstory hat dabei keinerlei Bedeutung mehr.
Und so fahre ich fort bis zum Erwachen. Nach viel Arbeit und Ablenkung in letzter Zeit, war das der erste gut erinnerliche Traum seit Längerem.

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