Morgenstimmung

Ein tolles falsches Wachliegen, das in eine nette kleine astrale Wanderung übergeht: Ich finde mich diesmal in meinem von der Einrichtung her stark abgewandelten Arbeitszimmer auf der Ostseite des Hauses wieder. Ich liege mit dem Kopf zur Fensterseite in einem Einzelbett, das an der rechten Seite des Raumes steht, wo sich in der physischen Realität mein Schreibtisch und ein Bücherregal befinden.
Direkt vor dem Bett auf dem Boden steht der leere Käfig meines schon vor vielen Jahren verstorbenen Wellensittichs in der niedrigen Plastikwanne, die einst dazu diente, Federn, Futterreste und dergleichen aufzufangen, die aus dem Käfig fallen. Einige Federn und Hirsespelzen liegen darin.
Beim Aufstehen betrachte ich den Käfig wehmütig und wundere mich dann, warum das Ding dort steht; es müsste gereinigt und auf den Speicher verfrachtet werden.
Die Gedanken an das tote Haustier sind der einzige Wermutstropfen in dieser Traumumgebung.
Ansonsten fühle ich mich leicht; das Fenster steht offen und draußen herrscht ein herrlicher Sommermorgen, der den Raum mit einer ganz eigenen frischen Atmosphäre erfüllt.
Kurz betrachte ich mich in einem bodenlangen Spiegel, der hinter dem Bett an der Wand angebracht ist. Interessanterweise bin ich schon angekleidet. Ansonsten sehe ich aus wie immer.
Ich fühle mich jetzt ganz hervorragend und frisch. Durch das geöffnete Fenster höre ich kurz meine Nachbarin irgendetwas sagen; vermutlich hat sie es mit einer ihrer Töchter.
An der Wand gegenüber öffne ich einen Einbauschrank, länglich, niedrig und weiß, den es hier in Wirklichkeit ebenfalls nicht gibt. Einige zusammengelegte Klamotten liegen darin.
Obgleich alles, was hier zu sehen ist, ziemlich unspektakulär ist, bin ich in freudiger Erregung und genieße die besondere Atmosphäre und die Abwesenheit jeder Last, die in diesem sonderbaren Raum nun überall spürbar ist.
Ich wandere für einen Moment hinüber ins Badezimmer und kehre schnell wieder ins „Schlaf“-Arbeitszimmer zurück. Dort betrachte ich gerade genau die Dinge, die auf dem Boden ausgebreitet liegen, als ich schließlich erwache.
Diesmal ist es besonders ausgeprägt spürbar: Im richtigen Erwachen erscheinen der Körper und seine Bewegungen ganz wesentlich schwerfälliger und „geerdeter“ als in der Traumwelt auf der anderen Seite.
Aber das gute Grundgefühl und die freudige Stimmung halten noch eine Weile lang an.

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