Spaziergang im Sommerland

Die Samstagmorgenübung führt heute nach einer Weile der Konzentration zu einer raschen Überblendung: Ich laufe in den Wingerten westlich meines Hauses den Betonweg Richtung Maikammer entlang.
Obwohl die Umgebung bis hierher voll den Gegebenheiten in den Weinbergen entspricht, zeigt sich ein bemerkenswerter Unterschied: Alles trägt den deutlichen Charakter des „Sommerlands“: eine blendend helle Sommersonne steht im Zenit, überstrahlt den Himmel mit weißem Licht und erzeugt eine hochsommerliche Stimmung mit der feinen Besonderheit, dass von dieser Sonne keine stechende Hitze ausgeht. Es ist angenehm, also nicht im Geringsten heiß und schweißtreibend! Man kann hier problemlos auch mit langer Jeans und Jacke umhergehen.
Nachdem ich einige Schritte gegangen bin, sehe ich, dass mir von Maikammer her ein uralter weißer Mercedes entgegenkommt. Befremdlicherweise lenkt die Fahrerin den Wagen nach rechts und fährt nun halb auf dem Grünstreifen, halb auf dem Fahrweg entlang und hält dabei direkt auf mich zu!
„Will die mich umfahren?“, denke ich und lenke meine Schritte nach links zwischen die Rebzeilen, um der Mercedesfahrerin auszuweichen. Schließlich hält sie aber auf meiner Höhe an und steigt aus. Die Frau ist um die Fünfzig, grauweißes Haar, das bis zu dem Wangen reicht, Brille aus Metalldraht.
Ich trete aus dem Wingert heraus und es stellt sich heraus, dass die Frau sich bei mir nach dem Weg ins Elmsteiner Tal erkündigen will.
Wir wechseln einige Worte und ich gebe ihr eine Wegbeschreibung. Schließlich steigt sie wieder ein und fährt ihrer Wege. Ein bisschen habe ich aber das Gefühl, dass ich sie mit meiner Beschreibung nicht zufriedenstellen konnte und stelle dann auch fest, dass meine Beschreibung wohl auch einen Fehler enthielt, den ich jetzt aber nicht mehr ändern kann.
Im Weitergehen wechselt die ländliche Umgebung in die einer breiten Wohnstraße mit Wohnblocks aus Beton rechts und links der Straße über; an der Sommerlandsituation ändert sich aber nichts.
Ich laufe einen Wendehammer entlang und gehe in die Gegenrichtung zurück.
Rechts auf der Straße hält sich eine Gruppe junger Frauen auf. Ich überlege mir, mal dicht an denen vorbeizulaufen und zu schauen, ob die Gruppe in irgendeiner Weise auf mich reagiert. Gerade male ich mir aus, was geschehen könnte, und es stellen sich einige lebhafte Vorstellungen dazu ein, als ich mich schließlich im Bett wiederfinde.
Die „echten“ Reaktionen aus der Gruppe erlebe ich nicht mehr mit.
Ich versuche einen Traumwiedereinstieg und lande kurz in einer Restaurantszenerie: Ich gehe vom Eingang des Gasthauses hinüber zu einem der Tische, falle dann aber schnell wieder aus dem Traum heraus.
Übungsbeginn 5:56 Uhr.

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