Fremdartige Welten

Mit meiner Familie bin ich auf Ausflug. Wir müssen in einen überfüllten Zug und laufen den Gang entlang; für einen Augenblick abgelenkt von einem ehemaligen Schüler und dessen Familie verliere ich schließlich den Anschluss an meine Gruppe. Sind sie hinter mir zurückgeblieben und haben sich gesetzt oder sind sie weitergegangen und haben womöglich sogar den Zug gewechselt? Unschlüssig, ob ich zurück- oder weitergehen soll, blicke ich den Treppenabsatz hinab in den Ein- und Ausstiegsbereich des Zuges und denke: „Du musst das gar nicht entscheiden, weil das hier ist nur ein Traum!“ In dem Augenblick, als ich dies erkenne, erwache ich.
Umgehend beginne ich mit einer zweiten Übungsrunde, in der ich in einen Traum gerate, in welchem ich mich auf einem Freizeitgelände aufhalte. Ich laufe eine splittgestreuten Straße entlang, bin aber müde und kraftlos, sodass ich mich auf allen Vieren voranbewegen und in diesem Kriechgang zwei entgegenkommenden Autos ausweichen muss.
Ich muss auf die Leute wie ein haltlos Betrunkener wirken. Und das ist mir peinlich.
So richte ich mich mühsam auf und gerate aber beim Weitergehen sofort ins Torkeln. Ich stürze nach links auf einen sauber gesplitteten und planierten Platz, der extra mit einem Seil abgesperrt ist.
Wie über ein Springseil hüpfe ich über die Absperrleine hinweg. Mit einem Schlag ist die Benommenheit meiner Bewegungen verschwunden; mich am Seil festhaltend springe ich übermütig, das Absperrseil in einer Hand, auf dem Platz auf und ab und hinterlasse überall meine Schuhabdrücke.
Auf dem Weg tritt ein bärtiger Mann hinzu, der mit verschränkten Armen meinem Treiben missbilligend zuschaut.
In dieser Situation erkenne ich erneut den Traum als solchen, stoße mich ab und überwinde am hinteren Ende des abgesperrten Platzes einen hohen Zaun aus Metalldraht. Dabei denke ich, mich der Sache selbst versichernd: „Der Klartraumzustand ist erreicht!“, womit sich dann auch tatsächlich erneut volle Klarheit einstellt.
Bewusst blicke ich nicht zurück auf den Platz und zu dem vorwurfsvollen Mann, sondern schwimme auf der Höhe des Zaunes in der Luft gen Westen weiter.
Vor mir tut sich eine herrliche, aber fremdartige Landschaft unter einem bedeckten, teils von niedrigen grauen Wolken durchzogenen Himmel auf. Es handelt sich um eine weite, graugrüne Ebene mit einigen kleinen Seen und vereinzeltem Buschwerk wie in der Tundra.
In der Ferne hebt sich dunkelgrau vor dem Horizont ein niedriger Gebirgszug ab. Es handelt sich um ein weites, leeres Land ohne jede Besiedlung.
Ich schwimme einige Züge weiter, habe aber keine Hoffnung in den endlosen Weiten vor mir irgendwohin zu gelangen, wo ich Erkundungen über die Natur dieser eigentümlichen Welt tätigen könnte.
Ich will mich mithilfe der Spin-Methode in mein Zimmer begeben, um von dort aus zu anderweitigen Expeditionen aufzubrechen. In dieser Absicht drehe ich mich um mich selbst, die Landschaft zerfällt in gräulichen Nebel und ich erwache.
Zu dumm, wäre ich doch einfach gelandet und hätte mir halt angeschaut, was auch immer sich vor Ort eben gefunden hätte! Es ist 6:38 Uhr.
Etwas unzufrieden mit mir und dem Ergebnis gehe ich in eine dritte Runde.
Diesmal finde ich mich im Traum in der Filiale des Autohändlers wieder, bei dem ich diese Woche meinen Wagen inspizieren ließ. Ich habe das Angebot für eine Probefahrt bekommen und warte nun mit einer Dame des Personals, bis ich drankomme. Allerdings ist die Warteliste lang und vor mir ist jemand, der seinem Namen den Zusatz „Vorstandsvorsitzender“ beigefügt hat. Der „Vorstandsvorsitzende“ ist natürlich noch vor mir dran. Schließlich gebe ich zu verstehen, dass ich jetzt keine Zeit und keine Lust mehr habe und gehe.
Draußen suche ich meinen Wagen und gehe um das Gebäude zum Firmenparkplatz. Hinter der Ecke ändert sich indes meine Umgebung. Plötzlich gelange ich auf den Hof eines verlassenen Bauhofs; verwundert blicke ich mich um und denke mit Blick zurück auf die leere Straße des Industriegebiets, dass ich doch nicht schon wieder im Traum sein kann.
Ich erprobe das, indem ich mich zum Luftschwimmen abstoße. Und tatsächlich, es klappt. Also habe ich erneut den luziden Traumzustand erreicht! Ich fliege einen Linksbogen über die Straße hinweg und erkenne, dass jenseits der Straße eine komplett andere, fremdartige Welt beginnt. Sie hat eine leichte Ähnlichkeit mit der ersten, ist aber in wesentlichen Punkten gänzlich anders. Die nun vor mir sich erstreckende Ebene ist von kammartigen Erhebungen gewellt, die aus rötlich-violettem Gesteinstrümmern gleich Lavagestein zu bestehen scheint. In der Ferne ist wieder ein Gebirgszug zu sehen, die Atmosphäre, der Himmel ist in rötlichen Dunst getaucht.
Überhaupt hat die Landschaft eine außerirdische Anmutung; eine solche Umgebung gibt es an keiner Stelle von Mutter Erde!
Ich habe die Assoziation auf einem der Planeten um Gliese 581 gelandet zu sein, ein Sternsystem, das ich auf Astralreise schon immer einmal erreichen wollte. Hatte es jetzt etwa geklappt?
Sogleich setze ich zur Landung an, denn ich erinnere mich an die Pleite im vorangegangenen Traum. Als ich heruntergehe, gerate ich in leichten rosafarbenen Bodennebel, der kurzfristig meine Sicht etwas behindert.
Am Boden fallen mir seltsame Blütenpflanzen auf. Sie erinnert mich ein wenig an Ackergänsedisteln, nur sind die Blüten dieser Pflanze kleiner und die verzweigten Doldenrispen sind dünn und blattlos.
Der gesamte Untergrund scheint mit einer Schicht Laub bedeckt zu sein, obwohl weit und breit kein Baum zu sehen ist. Die glänzenden Blätter sehen genauso aus wie die einer Schwarzerle, nur dass die Blattfarbe tiefrot, fast schwarz ist. Möglicherweise handelt es sich gar nicht um abgefallene Blätter, sondern es ist die bodendeckende Wuchsform der gelbblühenden außerirdischen Pflanze?
Ich fliege etwas weiter und entdecke beim Aufsteigen, dass vor mir in der Ferne eine gewaltige Burganlage aus dem rötlichen Nebel auftaucht. Und etwas weiter zur Rechten, an den Ausläufern einer Hügelkette, ist eine Ansiedlung zu sehen, deren imposantester Bau einer kathedralenartigen Kirche, Turm mit Spitzdach und beige Putz, gleicht. All dies scheint mir aber erheblich zu weit weg zu sein, um es innerhalb dieses Traumes zu erreichen.
Rechts unter mir an einer Art Böschung entdecke ich schließlich ein kleineres, verlassen und heruntergekommen wirkendes Gebäude, das sich beim Landen als ein etwa ein Meter hohes Häuschen herausstellt. Eine Audition (weibliche Stimme) gibt mir zu verstehen, dass es bewohnt sei!
Ich vermute, es könnte als Unterkunft für irgendein oder irgendwelche Tiere dienen. Das verspielte kleine Gebäude weist eine halbrunde Anlage und drei Stockwerke mit verspielten Ballustraden und Rundbögen auf. Es scheint aus schwärzlichem, vom Wetter angegriffenem Holz verfertigt zu sein.
In den kleinen nischenartigen Räumen der beiden unteren Stockwerke liegt so etwas wie Stroh, was meinen Eindruck verstärkt, dass dieses Haus kleine Tiere beherbergt. Allerdings ist nichts von diesen Bewohnern zu sehen. Der obere Stock weist hellgraue, verschachtelte Wände auf, die den direkten Einblick ins Innere verwehren. Gerade will ich mir das Interieur des Oberstock genauer betrachten, als ich schließlich erwache.
Es ist kurz nach 8 Uhr; da ich heute um 8:30 Uhr aufstehen muss, beende ich die Sitzung.

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Am Hindernis

In einem Hauseingang unterhalte ich mich mit einem Fremden über luzide Träume und gehe nach dem Ende der kurzen Unterredung eine enge Geschäftsstraße mit Leuchtreklamen und Markisen zum Schutz der Waren entlang.
Ich habe das Gefühl, anstelle meiner normalen Brille eine Art Taucherbrille aufzuhaben, und will zuhause (in dem Traum irgendwo weiter hinten in der Straße) meine gewohnte Sehhilfe suchen.
Schließlich nehme ich die Brille ab, drücke sie – in einem prä-luziden Moment – in der Hand und „zaubere“ auf diese Weise ein Paar metallic-graue Brillenbügel daran.
Wie ich das Ergebnis in meinen Händen betrachte, stellt sich volle Luzidität ein. Ich setze die Brille auf und betrachte eine weiße Leuchtreklame mal mit, mal ohne Brille, mal scharf, mal unscharf.
Der Himmel über mir ist urplötzlich nachtschwarz geworden, sodass das weiße Licht sehr hell wirkt. Traumbewusst hebe ich daraufhin ab, steige über der Straße auf und durchfliege im zweiten Stock eines der anliegenden Häuser eine Scheibe in dem Wunsch, meinen Bruder zu Weihnachten zu besuchen.
Im Zimmer steht mein altes graues Sofa. Und obwohl das Zimmer dem meines Bruder ansonsten wenig ähnelt und nichts darin an Weihnachten erinnert, habe ich das subjektive Gefühl, dass mein Vorhaben geklappt habe.
Doch ist niemand im Raum anwesend. Daher fliege ich durch die Scheibe wieder nach draußen.
Über der Straße will ich mich an einen schöneren und interessanteren Ort begeben. Erneut nutze ich die Blickfixationstechnik, sehe aber vor mir im Eigengrau nur einen schwachen und verschwommenen gelben Lichtfleck.
Schwebend reibe ich meine Handflächen und sogar meine Fußsohlen aneinander, um den Vorgang zu unterstützen. Dann beschließe ich, die Füße auf den Boden zu bringen. Ich scheine wieder in einem Raum zu sein.
„Wo bin ich hier überhaupt?“, frage ich mich. Ich fliege, nach wie vor ohne Sehfähigkeit, etwas geradeaus und stoße mit dem Kopf schmerzfrei gegen eine harte Fensterscheibe, die ich urplötzlich auch sehen kann!
Es scheint das Doppelfenster in meine Schlafzimmer zu sein. Ich schwebe vor dem von einem herabgelassenen Rollladen verschlossenen Fenster und möchte hindurch.
Doch die Scheibe bleibt undurchdringlich. Etwas ratlos vor dem Fenster treibend blendet es mich langsam ins Erwachen über.
Es ist 5:42 Uhr.

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Netter Versuch

Ich liege, den Kopf nach links gewendet, in der Bauchlage und spüre plötzlich, auf meine Projektionsübung konzentriert, wie meine Beine nach links aufwärts wegtreiben, folge diesem Bewegungsimpuls und kann mich infolgedessen tatsächlich losmachen. Also muss ich, obwohl ich heute eigentlich den Eindruck hatte, nichts hinzubekommen, ins falsche Wachliegen übergegangen sein! Ohne jedes Sehvermögen schwebe ich über dem Bett aufwärts und bringe mich am Boden vor dessen Fußende wieder auf meine Füße. Aufrecht vor dem Bett stehend denke ich sofort daran, dass ich bei der nächsten Gelegenheit durch die Blickfixationstechnik zu einem anderen Planeten reisen und diesen erkunden wollte. Starr in die graue Dunkelheit vor Augen blickend probiere ich zu reisen. Zusätzlich will ich den Vorgang durch eine haptische Stabilisierungsstrategie unterstützen und beginne meine Hände zu reiben. Kaum habe ich das begonnen, fühle ich mich in die physische Rückenlage in meinem Bett versetzt und das Händereiben blendet schnell von einem nicht-physischen zu einem eindeutig physischen Händereiben über; ich bin einfach aus dem OBE-Zustand herausgefallen.
In einem zweiten Anlauf versuche ich in die Situation zurückzukehren, erlebe aber nur eine intensive hypnagoge Phase mit sehr wechselhaften optischen und einigen sehr deutlichen akustischen Wahrnehmungen. Trotzdem ganz gut für das, dass ich jetzt schon mehrere Tage, beinahe über Wochen hinweg, zu morgendlichen Versuchen einfach zu faul war.

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Im U-Bahn-System

Die heutige Übung bringt mich zunächst auf eine unbewusste Astralreise. In schon etwas dämmrig-trüber Abendstimmung laufe ich schließlich durch die Straßen eines Gewerbegebiets. Dabei werde ich von P. verfolgt, der mich in seiner Manier neckt und piesackt. Schließlich wird es mir zu dumm; ich packe u.A. seinen Schlüsselbund, werfe ihn über den hohen Metallzaun eines Sportplatzes und renne daraufhin weg. Ich will den Störenfried weit hinter mir lassen. Mit Leichtigkeit jage ich über unbekannte und verwirrende dämmrige Straßenzüge und durch einen Unterführungstunnel. Obwohl mir alles fremd ist, hoffe ich dennoch, dass sie mich letztlich doch heimwärts führen. Der Weg bringt mich in den Zugang eines U-Bahn-Systems. Über die Zugangstreppen jage ich in die Tiefe. Im Neonlicht an den Seitenwänden bemerke ich seltsam unleserliche Beschilderungen, weiß auf grün. Am Ende des tunnelartigen Durchgangs stoße ich dann auf unsäglich lange, schmale, steil abfallende und unbeleuchtete Treppenfluchten. Am oberen Absatz angelangt wird mir endgültig klar, in einem Traum zu sein. Anstatt die Treppe zu nehmen, will ich mich einfach im Flug in den riesigen leeren Raum dieser gewaltigen Unterwelt aus Beton stürzen, prüfe aber zur Sicherheit die Situation mit dem Zeigefingertest; der Finger flutscht butterweich durch meine Handfläche und schaut auf der anderen Seite raus. Sofort stoße ich mich ab und fliege in gewaltiger Höhe in den großen, höhlenartigen Raum mit weiß getünchtem Tonnengewölben hinein. Ich will diese U-Bahn-Unterwelt verlassen, in dem ich mit geschlossenen Augen die Decke zu durchtauchen versuche. Das gelingt nicht so recht; unter der Decke hängend schwimme ich in einer tiefelosen Dunkelheit, die von einem kriselnden Farbschleier direkt vor meinen Augen dominiert wird. Ich erwarte, mich sogleich im falschen Wachliegen im Bett vorzufinden und lasse den Körper aufwärts treiben, sodass ich unter der Decke des Tonnengewölbes in die Rückenlage komme. Anschließend möchte ich über links den Rolltrick probieren, um so in eine neue Szenerie einzutreten. Das Rollen klappt zwar, fühlt sich aber nicht so an, als würde es zum erhofften Ergebnis führen. In der Tat finde ich in keine aufrechte Position zurück und kann auch nicht die Füße zum Untergrund bringen. Die kriselnde Farbwahrnehmung bleibt bestehen. Durch diese hindurch tauche ich in ein normales Erwachen über. Es ist 5:50 Uhr. Ganz klar, keine Mätzchen mehr: Zum Szenenwechsel benutze ich in Zukunft nur noch die Blickfixationstechnik; alle anderen Experimente führt viel zu häufig ins vorzeitige Aus!

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Im Bett mit dem Tiger

Ich halte mich in einem wunderschönen Hotel auf und gehe im Doppelbett meines geräumigen Zimmers schlafen. Dort gerate ich – ein seltenes Vorkommnis – innerhalb eines Traumes im Traum ins falsche Wachliegen und stelle fest, dass, nah an mich geschmiegt, der riesige Körper eines ausgewachsenen „Löwen“ an meiner linken Seite im Doppelbett liegt! Das Tier hebt den Kopf und späht mit geöffnetem Maul in den Raum und ich erkenne, dass es sich eigentlich um einen mächtigen Tiger handelt. Ich lege den linken Arm um das Tier, denn ich bin mir völlig bewusst, dass ich ein Traumbild wahrnehme, sodass ich keinerlei Gefahr fürchte. Der Tiger zieht seine scharfen Krallen über meine linke Pobacke; dabei spüre ich, jedoch in schmerzfreier Weise, dass diese sich dort ins Gewebe haken und eine lange Strieme hinterlassen. Plötzlich ist auch mein Bruder irgendwie neben mir, allerdings für mich unsichtbar, im Raum anwesend und weist mich auf meine Verletzung hin. Nach wie vor unbesorgt verweise ich darauf, dass mir nichts geschehen könne. Und als ich die Stelle in dem taghellen Zimmer in Augenschein nehme, erweist sich dies als richtig. Es ist kein Schaden entstanden. Bei der Untersuchung blicke ich im Grunde durch den Tiger „hindurch“, woraufhin dieser umgehend verschwunden ist. Ab dieser Stelle verliere ich die Erinnerung und finde mich alsbald auf einer halbbewussten, allerdings wunderschönen Astralreise wieder. Auf herrlichen, verschlungenen und tunnelartigen Wegen jage ich behände und schnell, aber ohne jedes Vehikel einem Reiseziel entgegen, an das ich mich nicht mehr entsinne. Die Wege sind laubenartig von Ästen überdacht, sodass der klar blaue und sonnige Himmel nur vereinzelt wahrgenommen werden kann. Zeitweise geht es durch Untertunnelungen, aus denen man über geländerbewehrte Betontreppen wieder aufsteigen muss. Irgendwann endet die Fahrt um eine Ecke vor einem dunklen Tunnelzugang, der mit einem rostigen Drahtgitter verschlossen ist; der Weg zum unbekannten Ziel ist versperrt. Zuletzt finde ich mich beim etwas verantwortungslosen Spiel mit Superkräften auf einer Burgruine aus rotem Sandstein wieder; ich springe gegen die Regeln der Schwerkraft von Zinnen und Säulen herunter. Teilweise fallen Stücke der Kapitelle ab und stürzen nach unten, wo auf einem Spielplatz innerhalb des Burghofs auch Kinder spielen. Ich fahre zwar fort, denke aber mit mildem schlechten Gewissen, dass ich mit den Fähigkeiten des Klartraums verantwortlicher umgehen sollte … An dieser Stelle endet der Traum und ich versuche sogleich, mir den Ablauf und die Details in ihrer Reihenfolge ins Gedächtnis zu rufen, damit sie nicht in Vergessenheit geraten. Es ist kurz vor 6 Uhr. Um 6:30 Uhr muss ich aufstehen, eine weitere Runde ist daher wenig aussichtsreich.

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