Im Bett mit dem Tiger

Ich halte mich in einem wunderschönen Hotel auf und gehe im Doppelbett meines geräumigen Zimmers schlafen. Dort gerate ich – ein seltenes Vorkommnis – innerhalb eines Traumes im Traum ins falsche Wachliegen und stelle fest, dass, nah an mich geschmiegt, der riesige Körper eines ausgewachsenen „Löwen“ an meiner linken Seite im Doppelbett liegt! Das Tier hebt den Kopf und späht mit geöffnetem Maul in den Raum und ich erkenne, dass es sich eigentlich um einen mächtigen Tiger handelt. Ich lege den linken Arm um das Tier, denn ich bin mir völlig bewusst, dass ich ein Traumbild wahrnehme, sodass ich keinerlei Gefahr fürchte. Der Tiger zieht seine scharfen Krallen über meine linke Pobacke; dabei spüre ich, jedoch in schmerzfreier Weise, dass diese sich dort ins Gewebe haken und eine lange Strieme hinterlassen. Plötzlich ist auch mein Bruder irgendwie neben mir, allerdings für mich unsichtbar, im Raum anwesend und weist mich auf meine Verletzung hin. Nach wie vor unbesorgt verweise ich darauf, dass mir nichts geschehen könne. Und als ich die Stelle in dem taghellen Zimmer in Augenschein nehme, erweist sich dies als richtig. Es ist kein Schaden entstanden. Bei der Untersuchung blicke ich im Grunde durch den Tiger „hindurch“, woraufhin dieser umgehend verschwunden ist. Ab dieser Stelle verliere ich die Erinnerung und finde mich alsbald auf einer halbbewussten, allerdings wunderschönen Astralreise wieder. Auf herrlichen, verschlungenen und tunnelartigen Wegen jage ich behände und schnell, aber ohne jedes Vehikel einem Reiseziel entgegen, an das ich mich nicht mehr entsinne. Die Wege sind laubenartig von Ästen überdacht, sodass der klar blaue und sonnige Himmel nur vereinzelt wahrgenommen werden kann. Zeitweise geht es durch Untertunnelungen, aus denen man über geländerbewehrte Betontreppen wieder aufsteigen muss. Irgendwann endet die Fahrt um eine Ecke vor einem dunklen Tunnelzugang, der mit einem rostigen Drahtgitter verschlossen ist; der Weg zum unbekannten Ziel ist versperrt. Zuletzt finde ich mich beim etwas verantwortungslosen Spiel mit Superkräften auf einer Burgruine aus rotem Sandstein wieder; ich springe gegen die Regeln der Schwerkraft von Zinnen und Säulen herunter. Teilweise fallen Stücke der Kapitelle ab und stürzen nach unten, wo auf einem Spielplatz innerhalb des Burghofs auch Kinder spielen. Ich fahre zwar fort, denke aber mit mildem schlechten Gewissen, dass ich mit den Fähigkeiten des Klartraums verantwortlicher umgehen sollte … An dieser Stelle endet der Traum und ich versuche sogleich, mir den Ablauf und die Details in ihrer Reihenfolge ins Gedächtnis zu rufen, damit sie nicht in Vergessenheit geraten. Es ist kurz vor 6 Uhr. Um 6:30 Uhr muss ich aufstehen, eine weitere Runde ist daher wenig aussichtsreich.

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