Am Hindernis

In einem Hauseingang unterhalte ich mich mit einem Fremden über luzide Träume und gehe nach dem Ende der kurzen Unterredung eine enge Geschäftsstraße mit Leuchtreklamen und Markisen zum Schutz der Waren entlang.
Ich habe das Gefühl, anstelle meiner normalen Brille eine Art Taucherbrille aufzuhaben, und will zuhause (in dem Traum irgendwo weiter hinten in der Straße) meine gewohnte Sehhilfe suchen.
Schließlich nehme ich die Brille ab, drücke sie – in einem prä-luziden Moment – in der Hand und „zaubere“ auf diese Weise ein Paar metallic-graue Brillenbügel daran.
Wie ich das Ergebnis in meinen Händen betrachte, stellt sich volle Luzidität ein. Ich setze die Brille auf und betrachte eine weiße Leuchtreklame mal mit, mal ohne Brille, mal scharf, mal unscharf.
Der Himmel über mir ist urplötzlich nachtschwarz geworden, sodass das weiße Licht sehr hell wirkt. Traumbewusst hebe ich daraufhin ab, steige über der Straße auf und durchfliege im zweiten Stock eines der anliegenden Häuser eine Scheibe in dem Wunsch, meinen Bruder zu Weihnachten zu besuchen.
Im Zimmer steht mein altes graues Sofa. Und obwohl das Zimmer dem meines Bruder ansonsten wenig ähnelt und nichts darin an Weihnachten erinnert, habe ich das subjektive Gefühl, dass mein Vorhaben geklappt habe.
Doch ist niemand im Raum anwesend. Daher fliege ich durch die Scheibe wieder nach draußen.
Über der Straße will ich mich an einen schöneren und interessanteren Ort begeben. Erneut nutze ich die Blickfixationstechnik, sehe aber vor mir im Eigengrau nur einen schwachen und verschwommenen gelben Lichtfleck.
Schwebend reibe ich meine Handflächen und sogar meine Fußsohlen aneinander, um den Vorgang zu unterstützen. Dann beschließe ich, die Füße auf den Boden zu bringen. Ich scheine wieder in einem Raum zu sein.
„Wo bin ich hier überhaupt?“, frage ich mich. Ich fliege, nach wie vor ohne Sehfähigkeit, etwas geradeaus und stoße mit dem Kopf schmerzfrei gegen eine harte Fensterscheibe, die ich urplötzlich auch sehen kann!
Es scheint das Doppelfenster in meine Schlafzimmer zu sein. Ich schwebe vor dem von einem herabgelassenen Rollladen verschlossenen Fenster und möchte hindurch.
Doch die Scheibe bleibt undurchdringlich. Etwas ratlos vor dem Fenster treibend blendet es mich langsam ins Erwachen über.
Es ist 5:42 Uhr.

– – –
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