Im Adlerflug

Im Traum halte ich mich in einer kleineren Stadt auf, die mein Urlaubsort ist. Ich stehe auf einem Bürgersteig vor dem kuppelförmig überwölbten Chor einer barocken Kirche. Seitlich um das Kirchengebäude herum führt der Bürgersteig zum Eingang des Sakralgebäudes. Es ist hell erleuchtet, weil im Inneren irgendeine kirchliche Festivität stattfindet. Von links zieht in einer langen Schlange ein Orden junger Frauen, alle in einer schwarzen, einheitlichen Kleidung, jedoch keine übliche Ordenskleidung, über die Stufen einer kleinen Treppe auf das von einem niedrigen Gitterzaun abgegrenzte Kirchengelände. Nach dem Einzug höre ich plötzlich in meinem Geist die Gedanken zweier weiterer Frauen, die auf dem Bürgersteig in meiner Nähe auftauchen. Es handelt sich um einige etwas abfällige Gedanken dieser mir unbekannten Frauen, die sich auf meine Person beziehen. Diesen Widerhall fremder Gedanken in den Ohren gehe ich auf dem Bürgersteig um die Straßenecke nach rechts weiter und laufe in abendlicher Dunkelheit die Straße entlang. Im Gehen wechsle ich ins Fliegen mit der Schwimmtechnik über und die Luzidität steigert sich dadurch. Am Ende der Straße fliege ich links ab, wobei M., der mich in diesem Traum begleitet, den Vorgang bewundert, was mir ebenfalls wie in einem weiteren Akt telepathischen Austauschs zu Bewusstsein kommt. Am Ende des Weges, unter mir fällt das Gelände leicht bergab, gelange ich in ein ländliches Umfeld. Quer vor mir mündet der Weg in einen hellen Sandweg. Jenseits dieses Weges befindet sich eine sacht abfallende Böschung, die mit Sträuchern bewachsen ist. Die beiden Spötterinnen sind auch in dieser Szenerie anwesend, sind jetzt aber ruhig, da ich mir nun meinerseits einen kleinen „Racheakt“ an ihnen erlaube. Aus der Luft herabstoßend wie ein Adler stürze ich mich auf sie herab, fange mich knapp über ihnen im Flug ab und ziehe wieder aufwärts. Das wiederhole ich einige Male, bis die beiden sich verkrümmelt haben. Ab jetzt genieße ich einfach so meine Sturzflüge, indem ich mich jeweils knapp über dem Erdboden abfange und rasant wieder aufsteige. Dieses Spiel mit Superkräften genügt mir völlig und ich führe es eine Weile lang fort bis zum Erwachen.
Es ist 1:15 Uhr nachts. Den Rest der Nacht schlafe ich, mitunter wohl auch durch die verwendete WILD-Technik, recht unruhig. Ständig wache ich auf. Normalerweise mache ich solche Übungen nur morgens.

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