Nahezu perfekte Täuschung!

Im Arbeitszimmer unterhalte ich mich mit M. am Telefon. Irgendwann ist er abrupt weg. Und es ist wie vermutet: der Akku ist leer; das Telefon tot. Zwar war alles Wesentliche bereits gesagt worden, da wir aber von der Technik unmotiviert abgewürft wurden, beschließe ich, ins EG zu gehen und dort am Zweittelefon zurückzurufen.
Bis hierher wirkt in diesem Traum alles nachgerade perfekt „real“ – eine samsarische Kopie der Alltagswirklichkeit. Nur minimale Kleinigkeiten, die erst nachträglich voll ins Auge fallen, weichen ab. So steht dort, wo rechts der Treppe der Durchgang zur Diele ist, eine Sitzecke mit niedrigem, aber großflächigem schwarzem Couchtisch.
Stutzig macht mich, dass auf dem Display des Telefons Ziffern fehlen, sodass es unmöglich ist, M.s Nummer einzugeben.
Ich gebe den Rückrufversuch auf und gehe zurück nach oben, um, einem anderem anderen Einfall folgend, etwas im Amazon-Buchshop nachzusehen.
Hier klappt indes der Seitenaufbau nicht richtig; über der fragmentarisch am unteren Bildschirmrand erscheinenden „Kunden kauften auch“-Zeile zeigt sich nur ein großes dunkelgraues Feld. Und am rechten Rand des Monitors erscheint ein senkrechtes Feld, in dem ein fremdartiges Gesicht im Stil eines Comics zu sehen ist, Manga-Stil.
Nun bin ich mir sicher, dass es sich hier um geträumte Alltagsrealität handelt. Zudem steht der Monitor nicht auf meinem Schreibtisch an der Wand, sondern auf dem grünen Sitzpolster einer Eckbank an der Wand!
Zur Überprüfung des Zustandes führe ich den Zeigefingertest durch, der klar den Traumzustand beweist.
Mit halb geschlossenen Augen will ich mich aus der Szenerie herausdrehen und ggf. ins falsche Wachliegen übergehen, spüre aber sofort, dass der Versuch nicht gelingt, sondern ins Erwachen überleitet. Es ist 7:26 Uhr.
Zumindest zu Beginn war der Traum eine täuschend echte „Kopie“ banaler Alltagsvollzüge, was die Erkenntnis erschwert – nur ein gewecktes kritisch-distanziertes Bewusstsein vermag in solchen Fällen noch die „Kurve“ zu kriegen und zu durchschauen, was Sache ist.
Zu viel „Samsara“ (kein schöneres und treffenderes Wort für die alltägliche Realität!) verhindert dieser Tage das Weiterkommen!

– – –
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