Meditation

Astral

Unter Anleitung eines Bademeisters oder Trainers übe ich zusammen mit anderen Kindern mit einem Schwimmbrett über die Wasseroberfläche eines kleinen Schwimmbeckens in einer Halle zu gleiten. Dazu springen die Übenden mit Anlauf in die Bauchlage und ziehen dann auf der Schwimmhilfe über das Wasser.
Als ich an der Reihe bin, Anlauf zu nehmen und abzuspringen, fliege ich indes eine Runde im Gleitflug einige zehn Zentimeter über das Wasser. Bei einer zweiten Runde mache ich dasselbe ohne Schwimmhilfe und gebe so vor den anderen Teilnehmern ein wenig an, dass es so ja wesentlich eleganter und kunstvoller ginge.
Luzid geworden hebe ich völlig ab und fliege meine Kapriolen über dem Schwimmbecken in der weiß gekachelten Halle. Eine Frau mit hochgesteckten Haaren gleitet ebenfalls in die Höhe, zeigt sich jedoch durch diese eigentümliche Möglichkeit verwirrt.
Wie ist das möglich, fragt sie sich.
„Das ist die Welt des luziden Traumes, die luzide Traumwelt!“, antworte ich ihr, wodurch sich meine eigene Bewusstheit noch steigert.
Eine Zeit lang fliege ich noch angenehm, aber ziellos über dem Becken umher, bis ich zu dem Schluss komme, dass ich die Traumzeit nicht mit Spielereien vergeuden sollte.
Ich erinnere mich, dass ich mir – im Zusammenhang mit meinem Castañeda-Test – sinnvollere Experimente vorgenommen hatte.
Neben dem Schwimmbecken bringe ich mich auf die Füße, führe zur Absicherung einen RC durch und verlasse die Schwimmhalle durch den nächstgelegenen Ausgang direkt vor mir.
Durch einen Flur betrete ich rechts die offene Tür zu einem halbdunklen Zimmer.
Ich schließe die Augen, reibe zur Traumstabilisierung intensiv die Hände und beabsichtige dabei, dass es im Raum erst einmal heller wird. Das klappt auch; nach dem Öffnen der Augen ist es, als wäre eine 40-Watt-Glühbirne an der Decke eingeschaltet worden; dem Seheindruck fehlt allerdings noch ein wenig die Schärfe.
Andauernd die Hände reibend schließe ich wieder die Augen, setze mich im Schneidersitz nieder, um im Traumzustand eine Meditation durchzuführen.
Wie ich ins Dunkle vor den geschlossenen Augen starre, denke ich unwillkürlich, dass das Erwachen eintreten könnte. Nicht optimal, überlege ich. Wenn man ans Aufwachen denkt, geschieht es auch bald.
Ich intensiviere die Traumstabilisierung. Und das hilft auch. Ich versuche mich auf die Meditationsübung zurückzubesinnen, bin mir aber meines Zieles nicht sicher. Schließlich habe ich das Gefühl, mich aus einer linken Seitenlage aufzurichten (keine Ahnung, wie ich in die geraten sein sollte). Die Meditation bildet ohne Bewusstseinsunterbruch einen Übergang ins Erwachen im dunklen Schlafzimmer.
Es ist kurz nah 5 Uhr. Nach 4:30 Uhr hatte ich nur ohne jede Anstrengung daran gedacht, dass ein luzider Traum doch ganz nett wäre.

– – –
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