Ein mystischer Naturwanderweg

Astral

Das astrale Wandern führt mich heute einen herrlichen Naturwanderweg entlang. Er befindet sich westlich der Ferienortschaft, an der ich mich früher oft aufgehalten habe. Dennoch ist mir dieser Weg neu. Doch weiß ich mit Sicherheit, dass es sich um einen Rundwanderweg handelt.
Links an einem langen, weiß verputzten Bauerngehöft, womöglich ein Geräteunterstellplatz, geht es zunächst an der fensterlosen Wand einen schmalen, mit gelbem Sand bedeckten Fußweg entlang. Dieser führt sacht in eine Senke hinab und ist rechts und links von sattem Gras gesäumt.
Der Himmel strahlt hellblau und wolkenlos. Die vormittägliche Sonne lacht hell in meinem Rücken; es scheint ein wunderbarer Frühlings- oder Frühsommervormittag zu sein.
Gemächlich steigt mein Weg aus der Senke auf eine majestätische Anhöhe an, wo ich schließlich, dem gewundenen Pfald folgend, zwischen vom Wind verschliffenen, teilweise von satt hellgrünem Moos überwucherte Sandsteinformationen, z.T. niedrigen Türmen aus warmem, gelbem Sandstein gleich, entlanglaufe.
Die Atmosphäre dieses Gefildes ist im wahrsten Sinne des Wortes übernatürlich. Wenn es so etwas wie mystische Kraftorte gibt, dann ist dies hier einer!
Mit leichtem Bedauern denke ich daran, dass ich diesen Weg nicht schon früher entdeckt habe, werde mir indes aber auch der Tatsache bewusst, dass er in der physischen Realität keine Entsprechung hat.
Vor mir tut sich in einiger Entfernung ein Panoramablick auf die Haardt auf, die sich tief dunkelgrün, fast schwarz vor dem Horizont abzeichnet. Blicke ich über die niedrigen Sandsteinformationen nach rechts Richtung Norden erkenne ich, dass dort jenseits einer Baumreihe die Feldwege liegen müssen, die ich früher hier häufig entlanggegangen bin.
Linkerhand – die Felsen am Wegesrand sind dort etwas niedriger – muss sich, jenseits der Zitterpappeln, die dort in der Tiefe auszumachen sind, die Fahrstraße befinden. An der Stelle, an der ich jetzt bin, sind in der Wachwirklichkeit „nur“ ebene Äcker und Feldwege anzutreffen. Der Ort meiner Astralwanderung existiert ganz klar nur auf der nicht-alltäglichen Ebene.
An Büschen und Kräutern vorbei windet sich der Weg allmählich wieder nach unten auf eine grasbewachsene Freifläche, wo der Pfad auf einen Feldweg trifft. Ein dunkles, verwittertes Holzschild dort weist darauf hin, dass der Rundwanderweg streckenweise auch für Reiter zu Pferde freigegeben ist und ich scharf rechts (Pfad und Weg treffen in einem spitzen Winkel aufeinander) weitergehen muss. Erneut steigt der Weg leicht an und geht schließlich oben in ein Feld aus flachen und kahlen, wiederum teils bemoosten Sandsteinplatten über, die neben und übereinander liegen, sodass der Wanderer darüber hinwegkraxeln muss. Auf dieser Anhöhe in der blauen Luft umherkletternd spüre ich wiederum die mystische Ausstrahlung dieses sehr einsam und still wirkenden Umfeldes.
Als ich nach einer Weile die Anhöhe verlassen habe, führt mich der Weg wieder zum Rand der Ortschaft zurück. Allerdings wiederum zu einem Teil, den ich nicht kenne und zu dem es auch keine physische Entsprechung gibt. Auf einem betonierten Platz stehe ich schließlich in Mitten eines geschlossenen Karrees von weiß verputzten Gebäuden. Linkerhand scheint sich bei einem Durchgang zwischen den Gebäuden eine Art Kneipe zu befinden, deren Besucher teilweise auch draußen auf der Gasse herumlungern. Das ist mir etwas unangenehm, daher gehe ich weiter, muss aber feststellen, dass es zwischen den Häusern vor mir keinen Durchgang gibt. Ich wundere mich darüber, dass man den wunderschönen Wanderweg in einer Sackgasse versanden lässt. Wohl oder übel mache ich kehrt und gehe ohne Probleme an der Kneipe und ihren Besuchern vorbei. Offenbar muss es sich um eine Bahnhofsspelunke handeln, denn der Durchgang führt mich auf das Gleis eines kleinen Güterbahnhofs hinaus. Auch hier scheint sich also mein Weg nicht fortzusetzen. Schließlich versinke ich in Bewusstlosigkeit, komme also nicht mehr dazu, meine Gedanken, wo es jetzt weitergehen soll, zu Ende zu bringen.
Im Verlauf des Morgens gerate ich noch in die eine oder andere falsche Erwachenssituation, in denen verschiedene morgendliche Probleme (Termine, nicht auffindbare Kalender u.Ä.) gewälzt werden.

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