Astralwanderungen und luzide Träume

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Die Rabenstimme

Astral

Nach ein paar Konzentrationsproblemen beim WILD geht es heute vergleichsweise spät los.
Ich bewege mich – atmosphärisch herrscht ein sommerlicher Spätnachmittag mit tiefstehender Sonne – im Treppenaufgang eines Gymnasiums und wundere mich darüber, dass ich hier in der Rolle eines Schülers noch meine Zeit vergeude, obwohl ich das Abi doch schon lange in der Tasche habe.
Ich mache mich auf den Weg zu meinem Auto; im Foyer passiere ich eine Gruppe mit verheulten Gesichtern (Abi versiebt?), komme einige Schritte weiter bei einer Rasenfläche an einer Gruppe Feiernder vorbei, aus der heraus ein junger Kerl im Sommerlook (nackter Oberkörper, Shorts) mich anquatscht, ob er mal kurz mein Smartphone haben könne. Ich sage ihm, dass ich keines dabei habe; bloß ein altmodisches Klapphandy. Er wiederholt das Wort mit dem Unterton „Relikt aus der Steinzeit“ und wendet sich ab.
Draußen auf der Straße – ich befinde mich jetzt in einem Dorf in der Südpfalz – denke ich daran, dass ich mein Auto heute Morgen etwas weit abseits geparkt habe. Zugleich wird mir aber klar, dass die Situation „nur“ geträumt ist. Da hier nichts flöten gehen kann, werfe ich meinen Rucksack und meinen Wasserbehälter einfach auf die grasbewachsene Ecke an der Wegbiegung, schwenke nach links in einen schmalen, treppab führenden Pfad und steige in die sich verdunkelnde Luft über mir auf, um den Weg zum Auto abzukürzen. In der Luft fliege ich eine Wende, visiere meine am Boden liegenden Sachen nebst einem alten Autoreifen an und probiere sie zum Schweben zu bringen, habe aber keinen Erfolg. Nach Westen wendend befrage ich mein inneres Selbst, von dem ich wissen will, wie ich weiter vorgehen soll. Dabei sinke ich im Flug in die dunkle Void ein und höre aus einer gewissen Entfernung von links das Krächzen eines Raben – womöglich eine Antwort auf meine Frage, doch bleibt mir die Tierstimme unverständlich. Ich formuliere meine Frage um und will erfahren, was ich hier lernen soll, doch meine Worte verhallen antwortlos und ich erwache durch die dunkle Void hindurch.
Es ist 7:03 Uhr. Des Öfteren redet die innere Stimme unverständliches Zeugs, dass sie mit Tierstimme spricht, ist meiner Erinnerung nach aber das erste Mal der Fall gewesen.

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Experiment zum kosmischen Bewusstsein

Astral

Ab 4:30 Uhr befasse ich mich mit meiner Variante der WILD-Technik und probiere, zu den hypnagogen Bildwahrnehmungen vorzudringen, ohne damit zunächst viel Erfolg zu haben.
Schließlich träume ich von einem Klanginduktionsexperiment.
Ein Musiker sitzt vor rötlichem Hintergrund an einem Piano und spielt ein Stück, doch gewinne ich den Eindruck, dass mich diese Anordnung nicht zum gewünschten Ziel bringt.
Daher konzentriere ich mich, die Lage im Bett wieder im Wahrnehmungsfeld, auf meine Technik zurück und finde mich in einem nächtlichen Zimmer in der Rolle eines Teenagermädchens (!) wieder, das in dieser Nacht außerkörperlich seinen Freund besuchen und überraschen will!
Im eleganten Delfinstil schwimme ich, noch kurzzeitig geistig in dieser Rolle befangen, durch das nächtliche Zimmer einem von unten von einer Straßenlaterne sacht erhellten Fenster zu. Durch das Fliegen im Delfinmodus wird mir indes umgehend bewusst, es jetzt doch in den luziden Traum geschafft zu haben. Meiner Selbst und der Situation bewusst lande ich sofort.
Der dämmrige Raum, die Umgebung ist eine Verquickung zwischen den räumlichen Gegebenheiten in meinem Haus und in der Wohnung meiner Eltern (allerdings sehr spärlich möbliert), führe ich zur Sicherheit eine Stabilisierung mittels Händereiben durch. Die Sicht verbleibt bei der leicht unscharfen Wahrnehmung, wie man sie üblicherweise in halbdunklen Räumen erlebt.
Genau wie ich es mir für den heutigen Klartraum vorgenommen habe, beschließe ich, eine Teleportationstechnik zu erproben, die das universale Bewusstsein nutzt. Da in diesem Zustand das bewusste Ich überall gleichzeitig anwesend ist, sollte es auch kein Problem sein, jedweden Ort allein durch die Vorstellung zu erreichen, einfach bereits dort zu sein!
Ich fliege aus dem Zimmer und schwenke in einen Nachbarraum ein, der die Küche in meinem Elternhaus sein könnte. Dort will ich die etwas milchig und angelaufen wirkende Fensterscheibe durchfliegen, um in die nächtliche Umgebung draußen vorzudringen. Zuerst spüre ich einen Widerstand, der mich zurückdrängt. Im zweiten Anlauf gelingt es aber reibungslos und ohne dass sich an der nächtlichen Szenerie draußen etwas verändert. Nachdem ich einen Augenblick auf der Höhe des vierten Stocks schwindelerregend hoch in der Luft schwebe, lasse ich mich einfach senkrecht nach unten fallen, bremse die gewaltige Geschwindigkeit etwas mit Arm- und Beinbewegungen und komme unten sanft und ohne jeden schmerzhaften Aufschlag auf einem der Parkplätze an.
Vor dem Wohnblock meiner Eltern sieht es so aus wie in früheren Zeiten: Jenseits der Straße steht ein Jägerzaun, dahinter die Grünanlagen des Spielplatzes mit Büschen und Bäumen. Am nachtdunklen Himmel glänzen in Zenitnähe einige Sterne, in östlicher Richtung und hoch oben am Himmel die Mondscheibe. Von links leuchtet eine Straßenlaterne grellweiß ins Blickfeld. Ein Passant kommt vorüber, doch er beachtet mich nicht und ich ihn ebenso wenig.
Für mein Experiment lege ich mich auf den vor Nässe schwarzen Asphalt der Straße (offenbar hat es geregnet) auf den Rücken. Das Gefühl des feuchten, rauen, von kleinen Steinen durchsetzten Straßenbelags an meinen nackten, seitlich des Körpers abgelegten Armen mutet mir absolut realistisch an.
Durch Gedankenkraft versuche ich nun, mich auf die Oberfläche des Mondes zu teleportieren, und schließe dazu die Augen. So sehr ich mich auch konzentriere bleibt das Gefühl des regennassen, leicht kühlen Asphalts allerdings unverändert, obgleich sich doch irgendwann die Wärme und absolute Trockenheit auf der Oberfläche des Erdtrabanten einstellen müsste. Zudem stört mich das grelle Licht der Straßenlaterne selbst bei geschlossenen Augen in meiner Konzentration. Nach einer ganzen Weile hat sich immer noch nichts geändert. Die gegebene Traumszenerie ist sehr stabil und widersetzt sich der Manipulation.
Nach geraumer Zeit öffne ich die Augen, um zu prüfen, ob sich überhaupt etwas getan hat. Augenblicklich schaue ich in mein morgendliches Zimmer, der Traumzustand ist schlagartig vorbei. Es ist kurz nach 5:30 Uhr.

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Astralwanderungen und luzide Träume

Astral11

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Der Wecker – „Freund“ oder „Feind“?

Astral

Obwohl ich seit mehreren Tagen keinerlei Lust hatte, irgendetwas Gezieltes zum Klarträumen zu unternehmen, stellten sich diese Nacht zwei luzide Träume ein. In beiden Fällen bewege ich mich in einem alten Dorf, springe mit Superkräften über die Dächer mit uralten, von Flechten und Moosen begrünten Ziegeln und renne die Dachfirste entlang, bis sich im Zuge dieser Tätigkeiten vollkommene Bewusstheit über den Traumzustand einstellt. Es ist – wie so oft – diese schlichte Eingebung, dass meine Handlungen in der physikalischen Wirklichkeit völlig unmöglich wären, die mir Luzidität beschert.
Im zweiten, inhaltlich gleichartigen Traum hebe ich schließlich vom Dachrand eines Kirchengebäudes ab und fliege in die dunkle Void hinein. Von dort aus will ich mir eine neue Umgebung erschaffen, die meinen Vorhaben entgegen kommt. Gerade möchte ich mir klar werden, was ich genau unternehmen möchte, als mich der Wecker um 4:30 Uhr aus dem Traum reißt. Es gibt technikbegeisterte Klarträumer, die auf Spielereien mit nach bestimmten Zeitrythmen geschalteten Weckern schwören u.Ä. Mit Wecksignalen habe ich oft das Pech, dass sie mich aus den nettesten luziden Traumphasen „brutal“ herausbefördern.

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Ablösung

Astral

Nachdem ich kurz nach 6 Uhr mit der Klartrauminduktion begonnen habe, gerate ich zunächst in einen gewöhnlichen Traum, der auf meiner Arbeit spielt. Als der Traum endet, finde ich mich mit aufklarendem Bewusstsein in einem Bett wieder und registriere beiläufig, dass fahles Morgenlicht den Raum erhellt. Meine Induktionsbestrebungen sind mir präsent.
Du könntest, so denke ich, es jetzt einfach mal versuchen, loszulegen, denn eine Ahnung, ein Gefühl sagt mir, im Zuge meiner Übung nun in einen erfolgsversprechenden Zustand geraten zu sein.
Mit Schwimm- und Stoßbewegungen arbeite ich mich Stück für Stück nach rechts in die Luft knapp über der Matratze und ich spüre, dass es tatsächlich funktioniert – etwas mühsam und zäh zwar, doch eindeutig!
Ohne etwas sehen zu können, erreiche ich einen Türrahmen an der Wand rechts neben dem Bett (damit ist klar, dass mich das falsche Erwachen in mein altes Zimmer geführt hat), lege beide Arme über ihn, klammere mich mit Händen fest und ziehe mich aus der Bettsituation des falschen Erwachens in die geträumte Umgebung hinaus. Obwohl ich es schon so oft erlebt habe, ist dieser bei vollem Bewusstsein vollzogene Vorgang immer wieder faszinierend.
Ein gelingender Zeigefingertest bestätigt, dass ich erfolgreich in der luziden Traumwelt angelangt bin.
Direkt vor Augen sehe ich jetzt die Textur eines grauen bzw. lilafarbenen Denimgewebes; meine Umgebung kann ich optisch noch nicht erfassen, meine aber, dass sich die Wahrnehmung einstellen wird, sobald ich die Füße auf den Boden bringe und mit dem Stabilisieren beginne.
Plötzlich spüre ich allerdings, dass ich in der Rechtslage eingerollt auf der Matratze liege und mein Zeigefinger leicht meine rechte Schulter berührt; das Gefühl für den die Handfläche durchdringenden Zeigefinger schwindet mit dieser Sensation. Die Situation des falschen Erwachens in meinem alten Zimmer geht fließend in die des richtigen Erwachens in meinem Bett über. Ich bin also mal wieder losgekommen, aber nur kurz. Da das Erlebnis aber sehr klar und intensiv war, bin ich ob der Kürze keineswegs enttäuscht. Es ist 6:30 Uhr.
Beim nächsten Mal muss ich unbedingt daran denken, die gute alte „Baumstammrollmethode“ zu verwenden, damit kann man meist leichter und umstandsloser den Übergang aus dem Traumbett ins Traumumfeld schaffen, was dann auch die Chance, den Rest gut hinzubekommen, erheblich steigert.

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Im Schlaflabor

Astral

Diesmal erlebe ich das falsche Wachliegen in einer Art Schlaflabor; ich ruhe auf der Matratze meines Bettes, rechts von mir fällt helles Morgenlicht durch ein bodenlanges Fenster; es ist, als sei die Sonne bereits voll aufgegangen.
Jenseits des Kopfbrettes meines Bettes steht im rechten Winkel dazu ein schmaler Computertisch, an dem ein Forscher einen Jungen, der am Schädel mit mindestens zwei hellgrau isolierten Drähten verkabelt ist, über seine Klarträume befragt; die Ergebnisse werden am PC aufgezeichnet.
Gerade wird er gefragt, ob er irgendwelche Regeln oder gleichbleibende Methoden nutze, um seine Träume zu kontrollieren bzw. stabil zu halten. Der Junge antwortet ausweichend. Vorgehensweisen, die zu konstanten Ergebnissen führen, scheinen ihm nicht bekannt zu sein. Ich denke an einige Stabilisierungs- und Kontrollstrategien, die mir einfallen, überlege, mich einzumischen, halte mich dann aber zurück.
Schließlich wird der Junge auf mich aufmerksam und behauptet seinem Befrager gegenüber, ich würde spionieren und die Daten am PC-Bildschirm mitlesen. Das stimmt beileibe nicht und ich stelle mich schlafend.
In der rechten Seitenlage denke ich an einen Ausstieg und daran, in einem Nebenraum Eindrücke zu sammeln, anhand derer ich meine Wahrnehmungsfähigkeit im OBE-Zustand überprüfen könnte. Zur Ablösung kommt es nicht, stattdessen nehmen die Schlafhüteraktivitäten in diesem Traum jetzt völlig absurde Formen an. Mein Vater taucht auf und zieht mir die Decke weg. Und anschließend erscheinen wie aus dem Nichts zwei neugeborene Babys auf der Matratze auf. Noch ganz hochrot und blutig beißen sie nach allem, was in ihre Reichweite kommt. Von einem kleinen, dunkelhäutigen Mädchen mit Kraushaar, selbst noch ein Kleinkind, das sich als deren Mutter begreift, werden die Winzlinge sodann in einen mit weicher Blumenerde befüllten Blumenkasten aus Beton draußen vor dem bodenlangen Fenster gestoßen und die Kleine springt in ihre Mitte. Dort will die „Mutter“ sie großziehen; sie sollen in der Blumenerde wachsen!
Da außer mir selbst noch einige andere Erwachsene ein Fenster weiter zusehen, gehe ich davon aus, dass sich wohl eine Möglichkeit finden wird, den Kleinen eine angemessenere Lebensmöglichkeit zu verschaffen.
So können OBE-ähnliche Zustände in ziemlich absurde, häufig aber auch sehr unterhaltsame Erlebnisse ausgleiten. Es sind diese Art von „Meta-Träumen“, in denen über das Erleben des Erlebnisses bzw. dessen Begleitumstände geträumt wird.
Eine Runde vorher fand ich mich in meinem alten Appartement wieder, das nun aber riesig vergrößert und mit Reihen von Bibliotheksschränken ausgestattet war. Neben teuren Lexika gab es dort auch viele seltene Bände zu finden, aus denen ich einiges über Magie und andere Bewusstseinszustände zu lernen hoffte.

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Meditativer Gedankenstopp

Astral

Etwas später an diesem Morgen, vielleicht kurz nach 7 Uhr, meditiere ich ein wenig die Affirmation „Stoppe deine Gedanken und Bedenken (Sorgen, Zweifel)“ und gerate in einen angenehmen geistigen „Schwebezustand“.
Alsbald laufe ich in einem Zug entlang, gehe die Treppe Richtung Ausstieg hinunter; ein gewisses Gefühl der Leichtigkeit sagt mir, dass die Möglichkeit des Abhebens ansatzweise gegeben ist, zugleich stelle ich aber fest, dass die Schlaftiefe doch nicht groß genug ist, um das Erlebnis letztlich realisieren zu können.
Zumindest zeigt dieses kleine Erlebnis, dass eine derartige Meditationsaufgabe immer sehr empfehlenswert ist, um die innere Ruhe und die distanzierte Beobachterhaltung zu erzeugen, die den bewussten Einstieg in den Traumzustand unterstützt.

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Im Morgengrauen

Astral

Im Morgengrauen halte ich mich im leeren Wohnzimmer meiner Eltern auf und beginne dort mit eine Reihe von Flugübungen, die sich auf das Abheben mittels Armbewegungen, das Schweben unter der Zimmerdecke und dem erneuten Landen beschränken. Dabei sinne ich über den Grund nach, weshalb mir diese Prozedur manchmal beim WILDen so schwer fällt, wenn ich in gleicher Weise probiere, einfach abzuheben und in eine Exkursion davonzugehen. Mal geht das so leicht wie ein Kinderspiel, dann wiederum lässt sich das Erlebnis zeitweise nur schwer oder gar nicht realisieren, ohne dass ich mir darüber klar werde, woran es hapern mag.
Schließlich lande ich vor dem Balkonfenster aufrecht auf den Füßen. Luzid beobachte ich ein hellerleuchtetes Fenster im Wohnblock gegenüber, wo sich ein junger Mann im Zimmer steht und sich umsieht.
Mithilfe einer entsprechenden Affirmation steigere ich die Kontrolle und verbessere die Wahrnehmungsschärfe, Helligkeit und Klarheit. Meinerseits schaue ich mich nun drehend im dunklen Raum um und entdecke, dass im Zimmer meines Bruders hinter mir ebenfalls Licht brennt. Mein Bruder ist nicht anwesend; stattdessen beobachte ich – ohne von dieser Präsenz überrascht zu sein – einen mir unbekannten Mann. Er selbst interessiert mich nicht. Es geht mir um seine Tätigkeit. Als eine Art schamanischer Medizinmann breitet er eine Reihe von Gegenständen auf der dunkelrot bezogenen Matratze des Bettes aus. Seine „Instrumente“ zeigen sich mir als flache, lange Quader und halbmondförmige Teile aus einem stumpfen bleigrauen Metall, die außen eine verdickte Randung aufweisen.
Kurz versuche ich den Sinn und den Nutzen der Gegenstände zu durchschauen, halte mich damit aber nicht lange auf. Wie ich es mir für die nächsten Klarträume vorgenommen habe, lasse ich einfach alles los und gerate so in einen meditativen Zustand, der anhält, bis ich mich erwacht im Bett wiederfinde.
Als ich mich aufraffe, mir Notizen zu machen, ist es 4:41 Uhr.

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