Im Schlaflabor

Astral

Diesmal erlebe ich das falsche Wachliegen in einer Art Schlaflabor; ich ruhe auf der Matratze meines Bettes, rechts von mir fällt helles Morgenlicht durch ein bodenlanges Fenster; es ist, als sei die Sonne bereits voll aufgegangen.
Jenseits des Kopfbrettes meines Bettes steht im rechten Winkel dazu ein schmaler Computertisch, an dem ein Forscher einen Jungen, der am Schädel mit mindestens zwei hellgrau isolierten Drähten verkabelt ist, über seine Klarträume befragt; die Ergebnisse werden am PC aufgezeichnet.
Gerade wird er gefragt, ob er irgendwelche Regeln oder gleichbleibende Methoden nutze, um seine Träume zu kontrollieren bzw. stabil zu halten. Der Junge antwortet ausweichend. Vorgehensweisen, die zu konstanten Ergebnissen führen, scheinen ihm nicht bekannt zu sein. Ich denke an einige Stabilisierungs- und Kontrollstrategien, die mir einfallen, überlege, mich einzumischen, halte mich dann aber zurück.
Schließlich wird der Junge auf mich aufmerksam und behauptet seinem Befrager gegenüber, ich würde spionieren und die Daten am PC-Bildschirm mitlesen. Das stimmt beileibe nicht und ich stelle mich schlafend.
In der rechten Seitenlage denke ich an einen Ausstieg und daran, in einem Nebenraum Eindrücke zu sammeln, anhand derer ich meine Wahrnehmungsfähigkeit im OBE-Zustand überprüfen könnte. Zur Ablösung kommt es nicht, stattdessen nehmen die Schlafhüteraktivitäten in diesem Traum jetzt völlig absurde Formen an. Mein Vater taucht auf und zieht mir die Decke weg. Und anschließend erscheinen wie aus dem Nichts zwei neugeborene Babys auf der Matratze auf. Noch ganz hochrot und blutig beißen sie nach allem, was in ihre Reichweite kommt. Von einem kleinen, dunkelhäutigen Mädchen mit Kraushaar, selbst noch ein Kleinkind, das sich als deren Mutter begreift, werden die Winzlinge sodann in einen mit weicher Blumenerde befüllten Blumenkasten aus Beton draußen vor dem bodenlangen Fenster gestoßen und die Kleine springt in ihre Mitte. Dort will die „Mutter“ sie großziehen; sie sollen in der Blumenerde wachsen!
Da außer mir selbst noch einige andere Erwachsene ein Fenster weiter zusehen, gehe ich davon aus, dass sich wohl eine Möglichkeit finden wird, den Kleinen eine angemessenere Lebensmöglichkeit zu verschaffen.
So können OBE-ähnliche Zustände in ziemlich absurde, häufig aber auch sehr unterhaltsame Erlebnisse ausgleiten. Es sind diese Art von „Meta-Träumen“, in denen über das Erleben des Erlebnisses bzw. dessen Begleitumstände geträumt wird.
Eine Runde vorher fand ich mich in meinem alten Appartement wieder, das nun aber riesig vergrößert und mit Reihen von Bibliotheksschränken ausgestattet war. Neben teuren Lexika gab es dort auch viele seltene Bände zu finden, aus denen ich einiges über Magie und andere Bewusstseinszustände zu lernen hoffte.

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