Ablösung

Astral

Nachdem ich kurz nach 6 Uhr mit der Klartrauminduktion begonnen habe, gerate ich zunächst in einen gewöhnlichen Traum, der auf meiner Arbeit spielt. Als der Traum endet, finde ich mich mit aufklarendem Bewusstsein in einem Bett wieder und registriere beiläufig, dass fahles Morgenlicht den Raum erhellt. Meine Induktionsbestrebungen sind mir präsent.
Du könntest, so denke ich, es jetzt einfach mal versuchen, loszulegen, denn eine Ahnung, ein Gefühl sagt mir, im Zuge meiner Übung nun in einen erfolgsversprechenden Zustand geraten zu sein.
Mit Schwimm- und Stoßbewegungen arbeite ich mich Stück für Stück nach rechts in die Luft knapp über der Matratze und ich spüre, dass es tatsächlich funktioniert – etwas mühsam und zäh zwar, doch eindeutig!
Ohne etwas sehen zu können, erreiche ich einen Türrahmen an der Wand rechts neben dem Bett (damit ist klar, dass mich das falsche Erwachen in mein altes Zimmer geführt hat), lege beide Arme über ihn, klammere mich mit Händen fest und ziehe mich aus der Bettsituation des falschen Erwachens in die geträumte Umgebung hinaus. Obwohl ich es schon so oft erlebt habe, ist dieser bei vollem Bewusstsein vollzogene Vorgang immer wieder faszinierend.
Ein gelingender Zeigefingertest bestätigt, dass ich erfolgreich in der luziden Traumwelt angelangt bin.
Direkt vor Augen sehe ich jetzt die Textur eines grauen bzw. lilafarbenen Denimgewebes; meine Umgebung kann ich optisch noch nicht erfassen, meine aber, dass sich die Wahrnehmung einstellen wird, sobald ich die Füße auf den Boden bringe und mit dem Stabilisieren beginne.
Plötzlich spüre ich allerdings, dass ich in der Rechtslage eingerollt auf der Matratze liege und mein Zeigefinger leicht meine rechte Schulter berührt; das Gefühl für den die Handfläche durchdringenden Zeigefinger schwindet mit dieser Sensation. Die Situation des falschen Erwachens in meinem alten Zimmer geht fließend in die des richtigen Erwachens in meinem Bett über. Ich bin also mal wieder losgekommen, aber nur kurz. Da das Erlebnis aber sehr klar und intensiv war, bin ich ob der Kürze keineswegs enttäuscht. Es ist 6:30 Uhr.
Beim nächsten Mal muss ich unbedingt daran denken, die gute alte „Baumstammrollmethode“ zu verwenden, damit kann man meist leichter und umstandsloser den Übergang aus dem Traumbett ins Traumumfeld schaffen, was dann auch die Chance, den Rest gut hinzubekommen, erheblich steigert.

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