Zeichen

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Heute Morgen schleicht sich eindeutig ein „falsches Wachliegen“ in meine Meditationsübung ein: In meinem Zimmer ist es, obwohl es noch früh am Tag ist, beinahe taghell, als fiele Tageslicht durch den halbgeschlossenen Rollladen. Vor der Schlafzimmertür scheint ein ausgeschalteter schwarzer Fernseher auf einem Fernsehwagen (?) zu stehen.
An einer Stelle unterhalb des Fernsehers bzw. beim Blick auf das Bett erkenne ich ein seltsames Zeichen, das aus einem nach unten geöffneten Halbkreis und einigen Linien innerhalb des Kreissegments besteht.
Als ich den Blick hebe, läuft dieses Zeichen, in verkleinertem Format, sich selbst vervielfachend wie auf einem transparenten Schleier durch mein Gesichtsfeld und überzieht diesen vollständig.
Eine inhaltliche Bedeutung kann ich dem Zeichen zu keiner Zeit entnehmen; es scheint keine zu haben.
Optisch wirkt es wie das Phänomen der „fliegenden Mücken“, das vor allem Kurzsichtige kennen, wenn sie gegen eine helle Fläche oder den Himmel blicken und dann halbdurchsichtige Kreise, Kringel und Würmer (nichts anderes als im Glaskörper des Auges schwimmende Teilchen) erkennen. Ich wundere mich darüber, interpretiere es in diesem Augenblick jedoch als einen etwas merkwürdigen Blendungseffekt. Dann werde ich bewusstlos und verliere den Anschluss.
Als ich später erwache, versuche ich mich an die genaue Struktur des Kreiszeichens zu erinnern, bekomme es aber nicht so deutlich hin, dass ich eine klare zeichnerische Wiedergabe desselben erstellen könnte.

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