Im Betonbunker

In einem Schulgebäude mit massiven dunkelgrauen Betonwänden laufe ich in einem geräumigen Treppenhaus eine breite Treppenflucht herunter; ich eile einer kleinen Gruppe von Personen voraus, in der sich auch meine Kollegin H. befindet.
Nach dem Treppenabsatz nehme ich nach gerade einmal zwei bis drei Stufen den Rest der langen Treppe in einem einzigen Satz und komme unten sanft wie eine Feder auf.
H. meint, dass dies vielleicht etwas übermütig und gefährlich wäre, doch bin ich so beschwingt, dass ich um den Treppenabsatz herumgehe und dasselbe bei der nächsten Treppe wiederhole, ja einfach ins Fliegen übergehe, um H. einerseits das Gegenteil zu beweisen, andererseits meine besondere magische Fähigkeit zur Levitation vorzuführen. Dabei werde ich vollkommen luzid (war schon früher in dem Traum präluzid, als ich daran dachte, auf einem Blitz die Treppe nach unten zu reiten). Unten gelangen wir alsbald in eine Art Aula, wo sich sehr viele mir unbekannte Erwachsene aufhalten. Hier jage ich vor aller Augen unter der hohen Decke entlang, die sich in meinem Rücken anfühlt, als wäre sie mit einem weichen Filzteppich überzogen. Erstaunte und begeisterte Blicke folgen mir. Schließlich lande ich, um meine Kontaktexperimten fortzusetzen. Schnell führe ich noch einen gelingenden Zeigefingertest zur Absicherung durch und will mich sodann auf die Suche nach meiner S… begeben, spüre aber im gleichen Moment, dass ich den Anschluss verliere und durch einen Grey-out ins Erwachen übergehe. Der Ansatz war da, die Ausführung aber leider gescheitert.

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