Zombie und Paredros

Im Inneren eines burgartigen Innenhofs oder Innenraums (quadratische Grundfläche, hoch aufragende fensterlose Wände aus grauem Stein mit relativ schmalen und niedrigen Zugängen) hebe ich luzid ab, drehe eine kurze Runde über die schmale Treppenflucht entlang der Wände und bringe mich dann zur Rechten meiner Begleiterin, einer dunkelrothaarigen Frau mit Sommersprossen, wieder herunter. Im Moment meiner Landung wandelt sich das Gesicht der Frau – ich betrachte es im Profil – schädelähnlich ab! Die Augen werden starr und unheimlich und sind blicklos geradeaus gerichtet; die Gesichtshaut beginnt wie über bei einer schwer abgemagerten Person über den hervortretenden Knochen zu spannen. Die irritierende Veränderung bringt mich dazu, mich abzuwenden und nach meinem Paredros „Mayfield“ zu rufen. Ich habe das Gefühl, dass es etwas zu besprechen gibt. Tatsächlich erscheint sofort sein Gesicht in meinem Blickfeld direkt vor meinen Augen: ein älterer Herr mit schwarzem, breitkrempigen Hut, gebräuntem Gesicht und einem Lächeln auf den Lippen. Unbedingt muss ich mit ihm etwas besprechen, was mich dieser Tage umtreibt. Seine Antworten haben mir dieses Wochenende schon sehr geholfen, die Dinge aus einer anderen Blickrichtung zu sehen und inneren Frieden zu finden.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s