Eine „Alien-OP“

In der Tiefenmeditation (Beginn kurz nach 6 Uhr; Ende 9 Uhr) überfluten mich einige extrem merkwürdige und schwer zu deutende Wahrnehmungen. Ausgangspunkt ist mein Aufenthalt in einer großen Stadt, die ich als Paris interpretiere. Meine Familie ist auch anwesend. Mein Vater kauft ein großes Paket mit Wasserflaschen und schleppt sie mit sich herum, während wir anderen überzeugt sind, dass es völlig überflüssig ist, dieses schwere Getränkepaket auf der gesamten Stadttour mit sich zu tragen. Beim ersten besten Imbissstand wird Platz genommen, um sich auszuruhen. Und obwohl sowohl Stand als auch Inhaber einen gänzlich unappetitlichen Eindruck machen, muss hier etwas zu essen bestellt werden. Etwa aber dieser Stelle verändert sich das eher traumähnliche Erlebnis frappierend! Der unter einer Unterführung liegende Imbissstand wandelt sich in eine klinische Umgebung, eine medizinische Station, wobei der optische Eindruck sich nunmehr auf ein weitgehend unstrukturiertes und als rein weiß empfundenes Umfeld verringert; der Blick auf die Ecke eines weißen Schränkchens ist das Einzige, was von der Umgebung im Gedächtnis haftet. Eine oder mehrere Präsenzen (sehen kann ich die Wesen nicht) sind telepathisch mit meinem Geist verschmolzen und thematisieren, mir ein medizinisches Präparat namens „Novizin“ oder „Novozin“ (die Bezeichnung des Wirkstoffs wird von meinem Geist verschieden interpretiert, doch die Anstrengung, sie zu eruieren, sorgt nur für Verwirrung) verabreichen zu wollen (oder zu haben?). Was das Präparat verwirken soll, wird mir mir aus den Äußerungen der Präsenzen nur äußerst bruchstückhaft klar; der Begriff „Unsterblichkeit“ fällt dabei und die kryptische Umschreibung, „aus dem Doppelten einen Propheten“ zu machen, ist mir in Erinnerung geblieben. Als ich den Tiefenmeditationszustand beende, fühle ich mich enerviert, als wäre ich aus einer verstörenden, fiebertraumähnlichen Vision zurückgekehrt. Ein gewisses Gefühl der Beklemmung bleibt von dieser Erfahrung auch nach dem Aufstehen zurück. Das seltsame Erlebnis erinnert mich an einige der in Rick Strassmans „DMT. Das Molekül des Bewusstseins. Zur Biologie von Nahtod-Erfahrungen und mystischen Erlebnissen“ beschriebenen DMT-Erfahrungen. Auch hier wird von Präsenzen einer anderen Wirklichkeit berichtet, die als „Forscher“ beschrieben werden, die teilweise sogar extrem unangenehme und mitleidlose medizinische Experimente durchführen. Erstaunliche Parallelen gibt es ebenso zu den Schilderungen von Personen, die glauben, von Aliens entführt und von diesen operiert worden zu sein. Im Zuge meiner OBE-Übungen habe ich im hypnagogen Zustand schon des Öfteren solche Dinge erlebt, sie hatten in der Regel aber kein Beklemmungsgefühl zur Folge, das noch im Nachhinein so deutlich zu spüren gewesen wäre.

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