Blaßgrüne Plasmawolke

In dieser Nacht stellt sich eine besonders interessante und intensive hypnagoge Wahrnehmung ein: Ich liege auf der linken Seite in meinem Bett und blicke, wohl durch die geschlossenen Augenlider, in mein halbdunkles Schlafzimmer hinein. Alles im Raum sieht völlig normal aus. Allerdings schwebt, in einem Halbkreis dicht vor meinen Augen, ein halbdurchsichtiger, blaßgrünlicher Nebel mit weißgrauen Marmorierungen. Er zieht sich um 180° durch mein Gesichtsfeld. Obgleich die Farbe des hochdynamisch in steter wabernder Bewegung befindlichen Nebels bei mir die Assoziation „unappetitlich“ weckt, gebe ich mich dem Erlebnis passiv und offen hin, um es voll und ganz auszuschöpfen. Da mir das Gebilde von der Art einer hochenergetischen Plasmawolke zu sein scheint, setze ich auch den gedanklichen Impuls, die heilende Energie des Universums zu fokussieren und zu lenken. Dieser Zustand hält sich, bis ich schließlich die Bewusstheit und die Erinnerung an das Weitere verliere.
Wie im Fall meines Eintrags „Die heilende Energie des Universums“ stellt sich auch diesmal heraus, dass eine solche licht- oder wenn man so will „energiereiche“ hypnagoge Wahrnehmung eine sehr gute Voraussetzung ist, um die besagten Heilkräfte sehr gezielt und hocherfolgreich zu lenken!

Zombie-Maske

Nachdem ich um 4:30 Uhr über FM gegangen bin, erlebe ich ein falsches Erwachen in meinem alten Kinderzimmer. Ich liege auf der linken Seite und blicke zur Schrankwand, an deren linker Tür ein schwarzes T-Shirt hängt; an dessen rechter Seite baumelt ein weißer Gummikopf in der Art einer Zombie-Maske für Halloween herab. Auch sind zwei oder drei weißliche Blinklichtchen an dem Kleidungsstück angebracht.
Das ganze Gebilde finde ich ein wenig merkwürdig und frage mich, was denn solcher Halloween-Ramsch hier verloren hat.
Am meisten aber stört mich das Geblinke; ich greife hinüber und suche eine Möglichkeit, die Lichtchen auszuschalten. Ich finde einen kleinen Schalter in der Form eines weißen Gummiknüppelchens, das fast wie eine kleine Kugelhantel oder ein Knöchelchen geformt ist. Das lege ich um, deaktiviere so die nervenden Blinklichter und lege mich wieder aufs Ohr.
So verliere ich das Bewusstsein, ohne begriffen zu haben, das ich hier soeben durch eine ganz typische Schlafhüteraktivität um die Gelegenheit einer Exkursion gebracht wurde.

Magischer Wettstreit

Um 4:30 Uhr starte ich mit der FM und träume schließlich, Ware aus einem Supermarkt in einen anderen mitgenommen zu haben. Bei der Untersuchung der Sachen an der Kasse bestätigt sich, dass es sich nicht um Eigenmarken des Marktes handelt und somit alles in Ordnung ist. Als ich den Laden verlasse – entfernt erinnert die Umgebung an den COOP, den es vor mehr als zwanzig Jahren in der Spitalbachstraße in Neustadt gab –, erhellt sich der Traum. Die schwarze Schultasche, in der ich die erstandenen Waren verstaut habe, hat sich unmerklich verdoppelt. Mit seitlich ausgestreckten Armen und den Taschen in der rechten und der linken Hand auf- und abschlagend steige ich, nach Osten die Straße entlangblickend und einige Beobachter hinter mir unten zurücklassend, senkrecht in die Luft auf. Das Rudern mit den Taschen empfinde ich durchaus als eine merklich plumpe Flugtechnik, die mich aber dennoch hoch über die Straße hinausbringt. Unter einem bedeckten Himmel fliege ich über die unnatürlich weitläufigen und breiten Straßenzüge und biege, dem Gefühl nach, linksum in die Stettinerstraße ein. Die astrale Umgebung ähnelt hier indes wage der Adolf-Kolping-Straße – und zwar an der Stelle, an der man wiederum links abbiegend in den Seitenweg einbiegen kann, der zum Wohnhaus meiner Eltern führt. Diesen Weg folge ich und erreiche dabei eine Flughöhe, die mich mindestens auf die Höhe des vierten Stocks der Wohnhäuser zu meiner Rechten hinaufbringt. Interessant ist, dass mir die ganze Zeit über eine Person nachstellt, die ich als S., einen ehemaligen Schüler, deute. Über ihm zu schweben vermittelt mir ein gewisses Überlegenheitsgefühl, das er aber recht deutlich verringert, weil es ihm ebenfalls immer besser gelingt, im Flug fast bis zu meiner Höhe aufzusteigen. Mein Verfolger scheint dies als großen Erfolg zu werten, was wiederum meinen Ehrgeiz weckt, mich ihm zu entziehen. Dazu wende ich einen Trick an. Auf telepathischem Wege suggeriere ich meinem Verfolger, dass er unten mehr in Straßennähe Kräfte in sich aufnehmen könnte, die ihn stärken und mich schwächen. Der Kniff scheint zu funktionieren, denn es lässt sich zurückfallen. Doch erwache ich, ehe ich den Erfolg des kleinen Täuschungsversuchs voll überblicken kann. Es ist kurz nach 5:30 Uhr, als ich meine Notizen zu dem Erlebnis anlege.

Die heilende Energie des Universums

Im Laufe des Morgens (nach 4:30 Uhr) arbeite ich mit den hypnagogen Wahrnehmungen, indem ich mir einfach den Impuls „Schaue und lausche hinter das ignorierte Eigengrau“ erteile und dann die Wahrnehmungen hinter den geschlossenen Augenlidern studiere. Dabei gibt es nichts besonders Spektakuläres zu beobachten. Lediglich eine sehr plastische Wahrnehmung von H. in seiner roten Jacke haftet mir in Erinnerung.
Gegen 6 Uhr setze ich den Gedanken „Die heilenden Kräfte des Universums strömen mir zu!“ und richte diesen auf den unteren Teil meines Rückens, der mir schon seit einigen Wochen wieder etwas Probleme bereitet.
Bei geschlossenen Augen registriere ich dabei schließlich eine bemerkenswerte hypnagoge Wahrnehmung: über meinem Scheitel nehme ich ein kleines sonnenhelles Lichtphänomen wahr und spüre im Anschluss an dieses Erlebnis verblüfft, dass die Rückenprobleme, die soeben noch spürbar waren, verschwunden sind!
Beim Aufstehen um 6:30 Uhr stelle ich tatsächlich eine überdeutliche Besserung fest, die auch jetzt noch, es ist kurz vor 20 Uhr am Abend, als ich diese Worte schreibe, fühlbar ist! Es liegt eine tatsächliche Schmerzlinderung und eine bedeutend verbesserte Beweglichkeit vor. Dabei handelte es sich um eine Erfahrung, die als Ganzes, von der besagten Fokussierung der Energie bis zur beschriebenen Lichtwahrnehmung, zeitlich kaum mehr als einige wenige zehn Sekunden umfasste. Umso erstaunlicher die Wirksamkeit – ein Erlebnis, das wirklich als so etwas wie ein Einbruch des „Paranormalen“ erscheinen mag!

AKE

Ich träume, im Bett zu liegen und denke wieder einmal mit großer Lust und Freude an die magische Fähigkeit des Fliegens und betätige mich darin spontan im Schwimmmodus. Bäuchlings auf der rechten Körperseite liegend löse ich mich von der physischen Bindung und schwimme im Brustschwimmstil nach links über die Matratze schwebend davon. Schnell werde ich jedoch wieder physisch, was sich in der üblichen Rückblendung in die Ausgangslage vollzieht, wobei ich zuerst deutlich mein Kopfkissen im Gesicht an der rechten Backe spüre, ehe ich zurückgezogen werde. Sogleich rolle ich mich nach rechts in einem Bogen durch die Luft aus dem Bett heraus und lande. Ein Finger-RC zeigt mir, dass ich nach wie vor im Astralzustand verweile, und laufe bis zum Türspalt der angelehnten Schlafzimmertür, wo ich mich durch Händereiben stabilisieren will. Dennoch kann ich es nicht verhindern, zurückgezogen zu werden und ins Bett zurückzublenden. Das Gefühl des Physischen überwiegt nun, sodass ich die Erfahrung als beendet erlebe. Wiederum eine nette kleine außerkörperliche Erfahrung mehr.

Einmal leer, einmal machtvoll

Nach einer sehr ausdauernden Meditation über FM erreiche ich eine faszinierende hypnagoge Wahrnehmung. Durch ein geöffnetes Fenster blicke ich in den freien und tiefschwarzen Weltraum, wo eine helle Sternenkonstellation leuchtet, deren sonnenweißes Licht so strahlend ist, dass im Fensterrahmen Schattenwürfe und Streulicht wie von feinstem Weltraumstaub zu erkennen sind. Gerne wäre ich durch dieses Fenster hindurch gestartet, schaffe es aber nicht, da ich dazu noch zu physisch bin.
In einer späteren Traumsequenz nach einer kurzen Wachphase fühle ich mich frustriert, da ich trotz der intensiven und anhaltenden Meditation (scheinbar) nichts erreichen konnte. Wie aus Trotz starte ich aufwärts und fliege zur Decke eines sehr hohen Raumes, wo ich unter der Holzdecke im Kreis in der Luft gehe und mit meinem Frust kämpfe. Weil ich durchaus erkenne, es doch in einen bewussten Astralzustand geschafft zu haben, drücke ich das Gefühl weg und begebe mich zu einem Fenster. Durch das Gegenlicht von draußen wirkt es leicht staubig, als ich die Scheibe durchfliege und mit dem Blick nach unten nach draußen treibe. Es ist der oft im Helltraum gesehene Hof südlich meines Elternhauses; tiefes Grün, ein Schwarzgrün, fällt mir dort unten besonders auf.
Sogleich steige ich in größere Höhe auf und schaue nach Norden. Die dunklen Berge des Haardtgebirges haben hier weite und hohe Ausläufer, die es in der Wachrealität nicht gibt. Aus irgendeinem Grund stört mich diese Wahrnehmung; die Szenerie kommt mir „unecht“ vor. Ich möchte eigentlich in eine andere Umgebung wechseln, begebe mich nach unten und lande auf dem Hof. Die Szenerie ist in ein seltsames Licht getaucht; aus einem gräulich dunklen Himmel scheint eine Art weißer Spot mit breiter Streuung die Umgebung zu erhellen. Zwei Gestalten, eine davon gedrungen und dicklich, spielen hier unten mit kindlicher Freude fangen! Sie stürzen aus einer breiten Hecke zu meiner Linken auf mich zu. Wenn sie sich abschlagen, rufen sie „Rot, rot!“ und freuen sich. Spontan und ohne zu fragen beziehen sie mich in das einfache Fangspiel mit ein. Kurz lasse ich mich darauf ein und spiele eine kleine Runde mit, habe aber keinerlei Interesse an der Sache. Überhaupt habe ich das dumpfe Gefühl, das es hier für mich nichts zu entdecken gibt, und lasse den Blick über die Umgebung schweifen, ehe ich erwache. Es ist 6:33 Uhr.
Gefühlsmäßig ist dieses Erlebnis das glatte Gegenteil einer Erfahrung vom 04.10., die ich hier noch nicht dokumentieren konnte. Nach einer 60minütigen FM-Vertiefung ergab sich eine machtvolle Astralerfahrung. Nach einem traumartigen Weltraumabenteuer, in dem u.a. larvenartige Aliens aus einem Raumschiff gezogen und in die Tiefen des Raumes geschleudert wurden, finde ich mich in einem Wohnwagen wieder, wo mich ein Greif oder eine Art Drache von hinten ins Maul nimmt und aufhebt. Dabei sind meine Eltern im hinteren Teil des Trailers anwesend und ich weise sie ganz begeistert auf den Drachen hin, der mich sanft in seine Klauen oder Zähne genommen hat. Umgehend fliegt das Wesen mit mir nach draußen zu einem Platz, an dem früher eine Schaukel stand, und setzt mich dort ab. Dabei lässt der Drache nun die Gestalt eines etwas pummeligen Mädchens mit roten Haaren und Sommersprossen erkennen, dessen kurze Finger sich dennoch wie scharfe und harte Krallen anfühlen, als sie mich, diesmal geflügelt auf meinem Rücken sitzend, erneut anhebt. Wir steigen aufwärts und ich will mithilfe des Drachens zu einem See weit im Süden fliegen; aus der großen Höhe meine ich ihn schon in der Ferne sehen zu können. Aus irgendeinem Grund kommt es aber nicht dazu, dass wir zu unserer Reise starten. Zugleich aber erkenne ich, dass das Drachenwesen so etwas wie einen Hilfsgeist oder einen innerer Partner meinerseits darstellen müsse, der mir wie eine innere Stimme immer beisteht. Noch nach dem Aufwachen aus dieser Erfahrung führe ich Zwiegespräche mit dieser inneren Stimme; ich erhalte deutliche Antworten, wenngleich mir deutlich gemacht wird, dass die Antworten aufgrund bestimmter hinderlicher Gegebenheiten immer recht kurz ausfallen müssten. Am einfachsten seien Ja-Nein-Antworten. Aber in dieser Form könne ich auch im Alltag stets auf diese Hilfsmöglichkeit zurückgreifen und spontan die antwortende Stimme auf meine Fragen vernehmen, wenn ich nur offen dafür bliebe.